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19. 3. 2010
Frank Naumann ist von uns gegangen
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Heute erreichte uns die traurige Nachricht, daß unser Mitentwickler Frank Naumann bereits am 12. März 2010 für immer von uns gegangen ist. Frank war durch sein großartiges Engagement für FreeMiNT nahezu jedem Menschen in der Atari-Community ein Begriff. Er unterstützte das Atari Coldfire Projekt von Beginn an, und wollte bei der Software-Anpassung und Optimierung auf unseren neuen Rechner behilflich sein, wozu es nun nicht mehr kommen wird. Die Atari Community erfuhr die Vorteile von Open Source großteils durch die selbstlosen Arbeiten von Frank Naumann. Nun müßen Andere seine Arbeit fortsetzen, was ihnen dank Franks Weitsicht möglich gemacht wurde. Dennoch wird durch sein unglaubliches Wissen und seine herausragendes Verständnis für Betriebssysteme eine große Lücke in der kleinen Atari Community entstehen.
Frank ist mit einem Alter von 34 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Im Atari Bereich hat er sich selbst ein kleines Denkmal gesetzt und noch auf Jahrzehnte werden sich Menschen an ihn erinnern - nicht zuletzt da sein Name bei jedem Neustart eines Atari zu sehen sein wird. Frank wird von Vielen vermisst werden. Auch das ACP hat ein Mitglied mit herausragendem Wissen verloren.
Unser gesamtes Mitgefühl gehört jedoch seinen Verwandten und engen Freunden.
ACP 19.3.2010
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1. 3. 2010
Der offizielle Name
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Wir freuen uns bekanntmachen zu können, daß die Community sich für einen Namen für unseren Computer entschieden hat. "Firebee" ist von nun an der offizielle Name unserer Hardware.
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23. 2. 2010
Umstieg auf eine neues Abstimmungssystem
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Das Abstimmungssystem daß wir bisher verwendet haben, ist nicht das Allerbeste, wie etliche Menschen festgestellt haben. Daher hat das Team entschieden, auf ein anderes Wahlsystem mit extra Mail-Bestätigung umzusteigen, daß es jenen unter euch, die manche Namen so sehr mögen, daß sie sie hundert mal wählen, etwas schwieriger macht. ;)
Die Wahl des Namens für unseren neuen Computer ist nun bis 28. Februar verlängert. Bitte wählt alle neuerlich für euren favorisierten Namen. Diesmal jedoch müßt ihr eure Stimmabgabe per Mail bestätigen, bevor sie gezählt wird. Die E-Mailadressen werden nicht für irgendetwas außer der Mail-Verifikation genutzt. Nach der Abstimmung werden alle gelöscht, wir sammeln keine Mailadressen.
Der offizielle Name wird, nach einer Woche Zeit für die Abstimmung, nun am 1. März präsentiert. Wir möchten uns hiermit auch für die Umstände entschuldigen.
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11. 2. 2010
Die Wahl - bis zum 20. Februar
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Es wird ernst: Jetzt habt ihr die Möglichkeit, jenen Namen, den ihr dem zukünftigen Atari-kompatiblen Computer geben möchtet, zu wählen, und zwar aus den zehn folgenden Vorschlägen, die uns über die Community erreicht haben. Ihr habt genau eine Stimme, welche ihr dem von euch favorisierten Namen geben könnt. Zuerst stellen wir euch alle Nominierungen vor. Unten könnt ihr dann durch klicken auf den richtigen Link wählen.
Alle Stimmen, die wir bis zum 20. Februar 23:59 erhalten, werden gezählt. Am 21. Februar werden wir den offiziellen Namen, unter dem der Computer dann in Produktion gehen wird, präsentieren. Hier sind eure Möglichkeiten:
- Avatari
Wiedergeburt gefällig? Wird der Rechner ein göttlicher Aspekt sein, der Gestalt annimmt, oder hat uns "nur" jemand die Kraft gesendet, um den Dienst an einer bestimmte Mission erfüllen zu können? Avatari leitet sich von Avatar ab, was in der indischen Mythologie die personelle Manifestation einer Gottheit bedeutet. In diesem Fall die Reinkarnation Ataris, des Gottes der Atarianer.
- Benu
Oder eine Auferstehung aus der eigenen Asche? Im alten Ägypten sah man bei Sonnenuntergang einen Falken, der während der Morgenröte als Reiher neu geboren wurde. Daraus entwickelte sich Benu, die Bezeichnung eines altägyptischen Totengottes, auch die Seele des Sonnengottes Ra. Der Mythos sagt, daß alle paar hundert Jahre der Falke beim Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte verbrennt, um aus seiner eigenen Asche verjüngt wieder aufzuerstehen und zum Himmel empor zu fliegen.
- Blue Kea 7454
Die Attribute die es zu vermitteln gilt sind: Geschwindigkeit, Intelligenz, Flexibilität und niedriger Stromverbrauch. Kea, ein neuseeländischer Papagei, der einer der intelligentesten Vögel ist, die es gibt, der definitiv der beste Werkzeugnutzer ist, und der mechanisch geschickteste. Man erzählt sich die Geschichte, daß wenn man sein Auto zerlegt braucht, es lediglich in der nähe einer Kolonie dieser Vögel geparkt werden muß, und man eine Woche später nur die Teile aufzusammeln braucht. Obendrein wurde der Kea umfangreich gejagt, einfach aus der Tatsache heraus, daß dieser starengroße Vogel Schafe jagt und tötet. Ein intelligenter und vielseitiger Jäger!
- Caribou
Karibus sind kräftige Tiere aus der Familie der Hirsche. Seit rund 1000 v. Chr. werden diese ausdauernden Tiere im hohen Norden vom Menschen genutzt, jedoch leben weiterhin mehr Tiere in freier Wildbahn, als es Zuchttiere gibt. Karibus sind mit 1,4 m natürlich kleiner als Kühe oder Pferde, werden aber vielseitiger als Last-, Zug-, und Fleischtlieferanten genutzt - von machen Menschen gar ausschließlich! Das Besondere an Karibus: Sie sind die einzigen ihrer Art, die je von Menschen domestiziert werden konnten, sie werden weiterhin gezüchtet und genutzt, auch wenn das nicht Mainstream ist - und Karibus leben unter kühlsten Umständen. Ein Karibu wird typischerweise 15 - 20 Jahre alt und junge Karibus sind extrem schnell selbständig!
- Coldari
Coldari ist unser interner Projektname für das Board. Bereits im Dezember 2008, noch bevor ein Team bestand, hatte Fredi Aschwanden die Idee dazu - er war jedoch nicht vollends überzeugt. Die Entscheidung für einen guten Namen wurde vertagt, und wie es die Geschichte so wollte, hat sich Coldari als Name ein wenig etabliert. Einige Leute haben den Namen mittlerweile ins Herz geschlossen und manche denken gar, daß an die letzten 14 Monate angeknüpft werden sollte - immerhin tragen die Prototypen die Bezeichnung Coldari, ...
- Colddream
Ein Traum wird wahr, ... Für einige unter euch garantiert. Daß es nach über zehn Jahren doch noch gelingt, einen Atari-Kompatiblen zu erschaffen, hatte sobald niemand erwartet. Eines der herausragendsten Features ist sicherlich die Kühlheit des Boards - kein einziger Kühlkörper und schon gar keine Lüfter kommen zum Einsatz. Ein ColdFire, was gibt es mehr zu sagen, ...
- Firebee
Ist kein Raubvogel, fliegt aber auch! Die Biene ist wohl eines der Symbole, die wir schlechthin mit unseren Ataris verbinden. Wenn sie fleißig ist und statt dem Cursor erscheint, warten wir mit den weiteren Eingaben, bis die Biene fertig ist. Unser Rechner wird uns teilweise wie eine Biene mit mächtig Feuer unterm Hintern vorkommen. Eine Firebee - kaum noch zu sehen, ...
- FirST v4e
Unser erster Computer wird bald gebaut. Daher könnte FirST eine gute Entscheidung sein. Ebenfalls könnte dieser Name Anwender an den berühmten ST Computer erinnern, und mehr noch einen Fire ST - wie die Biene mit viel Feuer in sich. Wir werden mit Sicherheit einen Atari-kompatiblen Computer mit ColdFire Prozessor sehen, und unsere ST-Software mit nie gekannten Geschwindigkeiten nutzen.
- Gemhenge
Etwas "Altes", ein wenig Mystisches (unter Umständen mit Features, die die meisten Menschen nicht kennen). Gebaut aus robusten Materialien, um die kommenden Millennien zu bleiben und allem zu widerstehen, was noch kommen könnte. Ein Gebäude für unser geliebtes GEM - ein Stonehenge für GEM - da gems Steine sind, und gem im Dänischen auch "sicher" bedeutet.
- TOSfire
TOS ist unser Betriebssystem. Es gibt weiterhin einige Menschen da draußen, die dieses Singletaskingsystem und die Einfachheit die es bietet, lieben. Es funktioniert einfach. Darum werden wir den Computer mit einer TOS Lizenz ausliefern, und ein Auge auf die Weiterentwicklung unseres Basis-Betriebssystems haben. Der ColdFire wird unserem TOS wieder viel Feuer zurückbringen - eine TOSfire Maschine unter Garantie!
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10. 2. 2010
Namens Voschläge
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Das ACP-Team möchte sich bei allen Menschen bedanken die sich an der Namensfindung beteiligt haben. Insgesammt erreichten uns 183 Einsendungen. Davon können wir leider 173 Vorschläge nicht in die engere Auswahl mitaufnehmen.
Ab morgen gibt es an dieser Stelle eine Wahlmöglichkeit aus den 10 Besten Vorschlägen. Bei den meisten der Ideen, die wir nicht unter die 10 Besten aufgenommen haben, existieren bereits Marken- oder Produktnamen, bzw. ein Copyright auf den Namen. Bei Einigen hat uns das besonders leid getan. Als Beispiele seine hier folgende genannt: "Leningrad" ein ZX-Spectrum Clone, "Colibri" leider existiert bereits ein Colibri-Board oder "AINA - AINA is no Atari" The IEEE International Conference on Advanced Information Networking and Applications.
Zur Dokumentation sind hier nun alle Einsendungen, die nicht aufgenommen wurden, genannt:
@-R-E, Aarcti, Aarctic, AartiC, Aarctik, Aarctiq, Abroad, ACF 5400, ACM - Atari Coldfire Machine, ACP, ACP 1, ACP 010, ACP 474 ST, ACP 512, ACP-700, ACP 2010, ACP BEE-EATER 010, ACP BEE-EATER 2010, ACP BEE-FORTRESS 010, ACP BEE-FORTRESS 2010, ACP Cold ST, ACP Cougar, ACP Falcon Pro III, ACP Fire ST, ACP Hellfire, ACP Kea, ACP Koldbrann, ACP ONE, ACP ULTOS M 010, ACP ULTOS M 2010, ACP ULTOS 010, ACP ULTOS 2010, AINA- AINA is no Atari, Alinka, Ataconda, Atacondor, Antarctiqq, Antarcticc, Artic Lava, Artic Magma, Artic Vulcano, Arcticc, Arctiqq, ATARINA, Ataspic, Basilisk, bennu, Blizzard, Bluedream, Catari, CGM Coldfire GEM Machine, CGP Coldfire GEM Project, CCS - ColdfireComputerSystem, Cirata, CLDFRE, Colda, Coldac, Coldak, Coldarko, coldbird, coldboard, coldbox, Coldias, Coldiak, Coldibrik, Coldibriq, Coldic, Coldina, Coldinka, Colfir, Coldfirek, Cold Turkey, Colibri, Coldibri, COLTARI, Coltari Falcon, Comet v4e, Condor, Coolfusion, Cooltari, C/Fire, C-LDA, ACP Critter, Difference, Dream, Dreamfire, Eisvogel, Facepower, Falcon V4e, (acp) firebird, Firebird, (acp) firebox, FireGEM, FreeNet, Frenchfree, Fujiboard, Fujijama, Fujiyama, Gather, GemFire, GigaST, GoC - GEM on Coldfire, Goticc, Harrier, Hawk, (ATARI) HCS - HomeComputerSystem, i@Re, iceDream, Icefuji, Falcon - ColdFire Falcon compatible, iceGEM, Icehawk, Ice Kea 7454, IceTos, iDream, Incendia, I N C I T A R I, IrataC, iSpirit, Kestrel, Kolibric, Kolibrik, Kolibriq, Leningrad, LitleMouse, Malinka, MCS Newera V4e, Medusa Coldfire, Medusa Mintari, Medusa Phoenix CF, Merlin, MILAN CF, Mintari, NATARI, Nectaric, Nectaricc, Nektarik, Nectarin, Nektariq, NetCrasy, Newera, Newera ACP, Newera PCI, Newera V4e, Newera CF, NEXTOS, Nextos, Nixiek, Opening, phoenix, Pixelik, Poeticc, Poetiq, Ppoemm, Ppolarr, P-xyp, Pyro60+, Qotiq, Rainbow, Raptor, Sansan, Sierra, Spirit, Spirit v4e, ST(ultra), te ari, The fabulous Ice machine, The Love Machine, Ukeru, Vulcan, Volcano, Vulkan, Widel, Yleqotiq
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31. 1. 2010
Neue Entwickler
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Spätestens seit wir den Start der USB-Treiberentwicklung bekanntgegeben
haben, meldeten sich immer mehr Entwickler beim ACP. Es ist nun an der
Zeit, euch die neuen Mitwirkenden vorzustellen. Besonders freuen wir uns
natürlich über jene Entwickler, die vor einem Jahr noch nicht mitarbeiten
konnten, bzw. jene Menschen, die im Atari-Bereich seit einiger Zeit inaktiv
waren. Wer sich in der Atari-Szenerie bewegt, wird die allermeisten Namen
bereits kennen - sie sprechen für sich!
Als direkte Mitglieder möchten wir folgende Menschen begrüßen:
- Alexander Beuscher
- Olivier Landemarre
- Bernhard Pavelka
- Odd Skancke
- Jo Even Skarstein
- David-Harley Strango-Saunders
Im Bereich "Advisors" dürfen wir uns über Unterstützung durch folgende
Menschen freuen:
- Thomas Baumgärtner (Soundpool)
- Dirk Klemmt
- Miro Kropacek
Dies soll jedoch nicht bedeuten, daß unser Projekt "komplett" wäre und
jeder Bereich ausreichend abgedeckt ist. Es gibt noch sehr viel zu tun!
Speziell bei Feldern, die nicht zwingend Wissen in Software- oder
Hardwareentwicklung voraussetzen, könnten wir noch Unterstützung
gebrauchen.
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21. 1. 2010
Unser Board
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Folgendes Poster bietet einen guten Gesamtüberblick über unser Board. Wer es in A3 ausdruckt, hat eine 1:1 Version der Hardware. Das Poster selber wurde, in einer älteren Version, erstmals auf der Eurocon in Wien, und später am Chaos Communication Congress (26C3) in Berlin hergezeigt.
volle Version des Posters als PDF-Datei (2,8 MB)
Da die Frage bereits öfter aufgetaucht ist: Das Board kostet definitiv 599,- Euro und wir werden garantiert produzieren. Die Hardware wird von Medusa Computer Systems / Schweiz gebaut, die auch die übliche Gewährleistung bieten. Es kann seit Mitte 2009 jederzeit bei uns vorbestellt werden.
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7. 1. 2010
Computer Taufe
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Wir haben uns entschieden die Community den Namen des Computers bestimmen zu lassen. Derzeit ist unser Arbeitstitel innerhalb des Atari Coldfire Projekts "Coldari". Einige Menschen finden diesen nicht besonders ansprechend. Daher möchten wir euch - also jene die uns im letzten Jahr untersützt haben, das Projekt vorangetrieben haben und uns mit guten Hinweisen und Wünschen kontaktiert haben, den Namen bestimmen lassen.
Auf atari-home.de, atari-forum.com und unserer Mailingliste. sollen umfangreiche Debatten und Brainstormings dazu stattfinden. Wir bitten euch alle ernstgemeinten Vorschläge bis 31.1.2010 an uns zu senden ( acpinfo at atari dot org ). Die 10 besten Vorschläge wird sich das Team aussuchen (derzeit 37 Menschen) und auf tatsächliche Nutzungsmöglichkeit kontrollieren. In einer Abstimmung von euch wird dann bis 20.2.2010 der endgültige Name bestimmt werden.
Bei euren Vorschlägen bedenkt bitte das Markenrecht. "Atari 2010" "New Falcon" oder "Microsoftkiller" würden daher schon von Beginn an ausscheiden.
Am 21.2.2010 werden wir den Computer offiziell seinen Namen, den ihr bestimmt habt und unter dem er dann auch tatsächlich produziert wird, verleihen. Eine Magnum Champagnerflasche an einen Prototypen zu werfen werden wir uns dennoch ersparen ;)
Bitte um zahlreiche Vorschläge, ...
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24. 12. 2009
Einblick in den ColdFire
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Wie der Name sagt, wird das Herz des ACP Computers ein ColdFire Mikroprozessor sein. Wir haben das Model MCF5474 ausgewählt, welches das Schnellste ist. Die ColdFire Prozessorfamilie wird von Freescale Semiconductor geplant und hergestellt, einer zu Motorola gehörenden Gesellschaft für Halbleiter. Der ColdFire Chip ist nicht nur eine CPU (wie es die 680x0 Familie war), sondern tatsächlich ein Mikrocontroller. Viele nützliche Kontroller sind in den ColdFire Chip integriert. Sie werden in unserem Computer direkt nutzbar sein, was - bedingt durch die hohe Integrationsdichte - eine Menge Platzersparnis bedeutet. Deshalb ist der ColdFire die beste Wahl, um ein modernes Atari kompatibles Computersystem zu bauen.
- CPU 266 MHz
Der Hauptbestandteil des MCF5474 ist ein ColdFire V4e Kern. Er ist der 680x0 Familie sehr ähnlich, aber nicht voll kompatibel. Es wurden hauptsächlich einige aufwendige oder selten genutzte Befehle und Adressierungsarten entfernt. Dadurch ist die ColdFire CPU einfacher und billiger als jede 680x0 CPU, während sie wesentlich schneller ist. Durch ein zusätzliches Softwarelayer wird die ColdFire CPU kompatibel zu 680x0 Software gemacht.
- FPU
Der Gleitkommaprozessor ist der mathematische Koprozessor. Wenn er genutzt wird, beschleunigt er Programme mit intensiven Mathefunktionen. Die FPU des ColdFire ist ähnlich der 68881, aber sie hat Einschränkungen im Befehlsumfang und in den Adressierungsarten wie auch die CPU.
- MMU
Die Speicherverwaltungseinheit kann für virtuelles Ram oder zum Speicherschutz genutzt werden.
- Cache 32 KB x 2
Der ColdFire Cache ist in 32 KB Befehlscache und 32 KB Datencache aufgeteilt. Die Nutzung von Caches beschleunigt das Tempo der CPU deutlich, indem Zugriffe auf externen Speicher optimiert werden.
- SRAM 32 KB
Das statische RAM ist ein Hochgeschwindigkeitsspeicher, der in den ColdFire eingebettet ist. Er wird für DMA Transfer, aber auch für andere Zwecke genutzt werden, bei denen hohe Performance benötigt wird.
- EMAC unit
Die DSP-artige EMAC Einheit unterstützt Integer und Festkomma Abläufe. Sie kann genutzt werden, um bestimmte Prozesse, so wie die Kompression von Bildern, zu unterstützen.
- PCI Kontroller
Der PCI Bus ist der Standard für Erweiterungskarten in Desktop Computern geworden. Der ColdFire hat integrierte Unterstützung zur Kontrolle von PCI Geräten. Dies ermöglicht die Nutzung Hunderter von PCI Karten, die auf dem Markt erhältlich sind. Natürlich müssen entsprechende Treiber für jede PCI Karte noch entwickelt werden.
- DDR-SDRAM Kontroller
Der ColdFire kann, für exzellente Leistung, direkt mit externem DD-SDRAM arbeiten. Das ACP-Board hat 512 MB DDR-SDRAM eingebaut.
- Interrupt Kontroller
Der eingebaute Interrupt Controller kann mit dem MFP 68901 verglichen werden, jedoch ist er um einiges flexibler und leistungsfähiger. Er kann bis zu 63 Interrupt-Quellen mit einem spezifischem Ausnahmebedingungs-Vektor für jede Quelle nutzen.
- Taktgeber
Vier Mehrzweck Taktgeber (GPT) und zwei Slice Taktgeber (SLT) sind verfügbar. Diese sind vergleichbar mit den Taktgebern A/B/C/D des MFP 68901, jedoch besser konfigurierbar.
- Hochgeschwindigkeits RS-232 Kontroller
Der eingebaute programmierbare serielle Kontroller (PSC) kann als eine RS-232 Schnittstelle für Hochgeschwindigkeitstransfers, inklusive 115200 bit/s, konfiguriert werden.
- Ethernet 10/100 Kontroller
Ein standard Ethernet-Kontroller ist direkt in den Prozessor eingebaut. Dies erlaubt eine unverzügliche Verbindung zu einem lokalen Netzwerk und dem Internet.
- BDM-/JTAG-Schnittstellen
Diese Schnittstellen zum Suchen und Beseitigen von Programmfehlern können mit externen Hardware-Debuggern oder externer Software zur Überwachung der CPU-Aktivität bzw. dem Flashen der EEPROMS genutzt werden.
Wie man sehen konnte, beinhaltet der ColdFire MCF5474 Chip eine unglaubliche Liste an sinnvollen Komponenten, und es existieren noch etliche Weitere.
Die komplette Dokumentation ist auf der Freescale Webseite verfügbar.
MCF5475RM.pdf.
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11. 12. 2009
Erstmals funktionierende GEM Applikation
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Wir konnten soeben das Diskettenlaufwerk auf unserem Prototypen aktivieren. Dies bedeutet, daß es uns nun möglich ist externe ColdFire Programme laufen zu lassen. Hier ist das Erste. Es handelt sich um eine kleine GEM Test-Applikation, die eine Alert Box am Bildschirm ausgibt. Der ACP Computer wird benutzbar, dies öffnet das Tor zu einer Menge von neuen Test-Programmen.
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26. 11. 2009
SDL für unseren Rechner angepasst
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Mitte November hat Patrice Mandin eine neue Version von SDL veröffentlicht. Dieses Release mit der Nummer 1.2.14 beinhaltet erstmals auch ColdFireunterstützung um auf unseren zukünftigen Rechnern laufen zu können. Wir freuen uns ganz besonders darüber da Patrice nicht mit dem Atari Coldfire Projekt assoziiert ist, und nun die erste externe Applikation die unseren Computer unterstützen wird der wohlbekannte Simple DirectMedia Layer sein wird.
Diese Unterstützung, auch wenn es sich dabei - mangels verfügbarer Testmaschinen - um eine Experimentelle handelt, zeigt uns daß wir auf weite Akzeptanz in Programmiererkreisen zählen dürfen und daß unsere Initiative ein weiterer guter Weg für eine Verbesserung der Situation am gesamten Atari 16/32-Sektor ist. Wir hoffen daß zahlreiche weiter Programm-Optimierungen in den nächsten Monaten folgen, und dies nicht nur aus dem Open Source-Bereich.
Weitere Informationen zu SDL auf Patrices´ Seiten.
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18. 11. 2009
Status des Prototypen & erstes einfaches TOS gebootet!
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Seit Oktober arbeiten wir am Prototypen. Folgendes ist getestet und funktioniert:
- Stromversorgung und Batterieladeelektronik
- PIC18F5420 (Power Controller)
- MCF5474 (LED blinkt)
- Flash
- DDRAM (Hardwarediagnose Speichertest bestanden)
- FPGA Programmierung (LED blinkt)
- Video DDR-RAM (0 wait states!) getestet und läuft, sowie der Hardwarediagnosetest erfolgreich bestanden
- TFP410 und DVI ist getestet und läuft. Die Bildqualität sieht gut aus
- SRAM für den FPGA hat den Hardwarediagnosetest bestanden
- PCI läuft und der USB-Chip wird erkannt
FPGA Programmierung
- Video läuft und getestet bei 1680 x 1050 167MHz und in Ordnung. Die Bildqualität scheint gut zu sein.
- Der nächste Schritt ist die Implementierung der "Falcon Chips" im FPGA
Gestern war es uns erstmals möglich eine einfache Version von EmuTOS, die lediglich den VIDEL für die Ausgabe benutzt, zu starten. Die Nutzungsmöglichkeit anderer Hardware (inklusive Tastatur) wurde für diese Testzwecke deaktiviert. Die Komponenten werden der Reihe nach innerhalb der nächsten Tage aktiviert, um eventuelle Bugs Schritt für Schritt einfach feststellen und gegebenenfalls beheben zu können.
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27. 10. 2009
Sound Fortschritte
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Seit Juli hat Didier einen AC´97 Codec, den wir auf unseren Computern verwenden werden, auf sein Evaluationsboard gelötet. Den kompletten Treiber zu schreiben besteht aus 3 Teilen. Dem XBIOS, dem MCF547X/548X Treiber und dem AC´97 Codec Treiber. Das XBOIOS war verhältnismäßig einfach, da bereits MagicSound existierte (Aranym/MaiCMac), und ist daher bereits fertiggestellt. Es nutzt die Linux ControlNames für die ac97_codec.c Kompatibilität. Für den AC´97 Codec Teil werden ebenfalls gesäuberte Linux-Quellen genutzt, welche den Austausch etlicher Kommandos benötigen. Im Moment sind AC link Probleme mit dem Coldfire (Schreibzugriffe, Reset-Werte in den Registern) im Mittelpunkt der Entwicklung, und es werden Fortschritte gemacht.
Das XBIOS ist kompatibel mit der MilanBlaster/GSXB Softwar und erlaubt es jede Quelle auszuwählen: AUX (PSG am Coldari), CD, LINE, MIC, aber ebenfalls FM -> PC Beep und VIDEO.
Die Liste der nativen Frequenzen ist 8000 Hz, 11025 Hz, 16000 Hz, 22050 Hz, 32000 Hz, 44100 Hz and 48000 Hz.
Ebenfalls ist der Treiber für den LynxEM (PCI-Onboard Graphikchip auf den Evaluationsboards) fertiggestellt. Das Testen und Debugen des Treibers findet in den kommenden Wochen statt. Nun können die EVBs mit der Onboard Graphik genutzt werden ohne eine Radeon zu benötigen.
Ihr könnt die Fortschritte von Didier jederzeit auf seiner Seite mitverfolgen.
Auf diesem Bild seht ihr die Ergebnisse der riesigen Arbeit einen AC´97 händisch direkt am Board aufzulöten. Didier hat eine Miniklinke für Sound Ausgang auf der linke Seite zwischen dem Netzwerk und dem RS-232-Stecker hinzugefügt.
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5. 10. 2009
Günstige Quelle für ColdFire Evaluationboards
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Unser Teammitglied Mark hat eine sehr günstige Quelle für ein ColdFire Evaluationboard organisiert. Wir haben die Möglichkeit insgesammt 20 Stück M5485 EVBs, für je 125 US$ zu kaufen. Der Original Verkaufspreis liegt bei ca. 850 US$. Dadurch wird es möglich unverzüglich (also vor erreichen unserer Serie) mit der Anpassung und vor Allem dem Testen von Software die auf einem ColdFire läuft zu beginnen. Entwickler, besonders auch solche, die Anwendungsprogramme betreuen oder nicht Teil des ACPs sind, können und sollen an unserem Kontakt teilhaben. Wer also ein Evaluationboard um 125 Dollar beziehen will, nimmt so schnell wie möglich Kontakt mit uns auf. Auf dem EVBs läuft bereits das von Didier angepasste FireTOS sowie MiNT.
Wer möchte Eines?
Für jene Programmierer die nicht so gut mit Hardware umgehen können, bietet Mark die Möglichkeit komplette ColdFire Entwicklungsmaschinen zusammenzubauen. Diese bestehen aus einem M5485EVB welches einer der schnellsten verfügbaren ColdFires ist, Eiffel (CAN-Bus) um eine PS/2 Tastatur und Maus zu nutzen, einer Radeon Grafikkarte, CompactFlash. Ebenfalls HD-Driver, FireTOS und MiNT fertig aufgesetzt und konfiguriert. Diese fertigen EVBs, welche 500 $ kosten, kommen mit den folgenden Eigenschaften:
16MB Boot flash
64MB SDRAM (nicht erweiterbar)
2 PCI Steckplätze (1 einfach zu nutzen)
Echtzeituhr
IRDA
2 10/100Mbit Ethernet Anschlüsse
USB High speed Host + 4 USB Anschlüsse
1 USB client port
2 ISA ports (für mögliche zukünftige Verwendung)
Onboard CHIPS video controller
Serielles Nullmodem Konsolen-Kabel
Paralleles BDM-Kabel
Für genauere Spezifikationen empfehlen wir die Freescale-Seite zum Produkt
und das Foto
Didier arbeitet momentan an einem Treiber für den LynxEM (Graphic PCI Chip - welcher auf den Boards verbaut ist) und erwartet daß er diesen in einigen Wochen fertiggeschrieben hat.
Bitte kontaktiert Piku direkt unter http://www.atari-source.org/ oder nutz unsere Projekt-Mailadresse acpinfo (at) atari.org
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18. 9. 2009
USB Treiberentwicklung gestartet
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Wie bereits mehrfach beschrieben ist die Entwicklung des USB-Treibers einer der größten Tasks die uns als Projekt noch bevorstehen. Heute wollen wir euch mit unseren Vorhaben und dem bisher Geschehenen bzgl. USB vertraut machen.
Seit rund drei Monaten haben wir eine neues Teammitglied - Sascha Heinisch. Sascha hat sich nach kurzer Zeit im ACP entschieden Maintainer des umfassenden USB-Projekts für Atari zu werden. Gemeinsam mit David Galvez bildet er ein kleines Team, daß die langfristige Treiberentwicklung, unter den Augen des restlichen Teams, umsetzen wird. Das Team steht selbstverständlich weiteren Menschen offen. Besonders würden wir uns über die Beteiligung jener Leute freuen, die bisher schon USB-Programmierungen am Atari vorgenommen haben, und in den letzten Wochen nicht für uns erreichbar waren!
Der lange Weg:
Derzeit macht sich das Team noch mit Low-Level-Treiberentwicklung und den OHCI- und EHCI-Spezifikationen vertraut. Der von uns genutzte Chip ist ein weiterer Teil, der umfassende Einarbeitung benötigt. Für uns stehen neben den Vorarbeiten aus der Atari-Community zwei größere Anhaltspunkte zur Verfügung:
1) Ein GPL Linux-Treiber für den NEC µPD720101
Da der NEC auf vielen PC-USB Karten genutzt wird, und auch unser Chip über den PCI-Bus angeschlossen sein wird, steht dem direkten Einsatz einer x-beliebigen USB-Karte mit NEC µPD720101 unter Aranym nichts im Wege, um unverzüglich mit der Treiberentwicklung beginnen zu können.
2) Der seit 27.8. 2009 freigegebene Amiga Stack Poseidon. (Die Amiga Community hat den Stack für Aros freigekauft, und dieser steht nun unter der offenen Aros-Lizenez). Mit dem Programmierer und ehemaligen Besitzer Chris Hoodges besteht seit einiger Zeit freundlicher Kontakt.
Nicht zuletzt könnten wir womöglich auch einiges von der 8-Bit Szene lernen und sinnvolle Lösungen von http://microusb.org/ nutzen.
Das ACP ist auf eine wirklich langfristige Entwicklung vorbereitet. Um zu verdeutlichen was dies heißt: wir erwarten USB-Input-Device und USB-Mass-Storage nicht vor Sommer 2010. Dafür kann die Entwicklung auf einem Level stattfinden, daß über lange zeit aufrechtzuerhalten ist.
Unser Chip:
Entgegen unseren Ankündigungen den ISP1563 verwenden zu wollen, mussten wir kurzfristig umdisponieren, da dieser Chip nicht mehr lieferbar ist. Dennoch denken wir, daß 95% unserer zukünftigen Entwicklung für alle Atari-Projekte mit USB nutzbar sind, und der gesammten Plattform zur Nutzung von USB verhelfen. Wir denken hier an: EtherNat, CTLink, NetUSBee und Suska, für die allesamt noch kein sinnvoller USB-Stack existiert. All diese Projekte sollten mit geringfügigen Anpassungen von unserer Open Source Entwicklung profitieren können.
Gemeinsam:
Wer eine langfristige Rolle beim ACP übernehmen will, ist wie immer aufgerufen sich zu melden und das USB-Team zu unterstützen - auch mit kleinen Beiträgen! Zusammen gehen viele Dinge einfacher, es kommt nur darauf an, daß wir uns sinnvoll organisieren.
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27. 8. 2009
Offizieller Atari Coldfire Project Theme Song
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Wir sind stolz den offiziellen "Atari Coldfire Project Theme Song" zu veröffentlichen. Produziert von Neo Bechstein im Juli 2009. Die Stimme "Atari Coldfire" ist mit STSpeech auf einem 1040er gemacht und der Song ist auf dem Falcon aufgenommen worden. Wir möchten ihm mit diesem "offiziellen Status", für seine Bemühungen unser Projekt mit einer Nummer zu unterstützen, danken. Ebenfalls möchten wir euch allen da draußen zeigen, daß es vielfältige Möglichkeiten gibt unser Projekt vorwärts zu bringen.
Neo Bechstein - Atari Coldfire Project.mp3 (21MB)
Neo Bechstein - Atari Coldfire Project.ogg (14MB hohe Qualität)
Neo Bechstein - Atari Coldfire Project.ogg (7MB niedrige Qualität)
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6. 8. 2009
Schema & Co.
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Heute haben wir den Bestückungsplan und das Schema für euch. Unten könnt ihr unsere fünfte Revision - wie sie in die Fabrik zur Prototypen-Produktion gesendet wurde - herunterladen.
Bestückungsplan
Schema
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5. 8. 2009
Prototypen bestellt
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Am 4. August haben wir 3 Prototypen unseres neuen ColdFire-Computers geordert. Es handelt sich um die Revision 0.98 unseres Computers mit dem Redesign zu einem DVI-I Anschluß und einigen anderen kleineren Änderungen. Die Boards sollten in rund 6 Wochen bei Medusa Computer Systems in der Schweiz ankommen. Bitte alljene die vorbestellt haben - bereitet euch auf die Anzahlung vor. ;) Die Bestellung der Prototypen bedeutet nämlich: Der Computer wird gebaut!
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28. 7. 2009
Suska III-C verfügbar
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Nicht wirklich eine ACP-Angelegenheit, jedoch eine sehr wichtige Neuigkeit ist, daß das Suska III-C Board nun verfügbar ist. Das Suska ist ein Atari-ST(e) Klon, mit allen mordernen Anschlüssen. Es wird von Wolfgang Förster produziert, der ebenfalls Teil des ACPs ist. Das Suska Board wurde während mehr als 5 Jahren (!) Arbeit, die hauptsächlich von Wolfgang erledigt wurde, entwickelt. Jeder einzelne Atari-Chip wurde redesigned und reverse-engineered um in VHDL konfigurierbar zu sein, und um in modernen FPGAs genutzt werden zu können. Daher haben wir nun jeden Custom-Chip, als Open-Source-Konfiguration verfügbar, um zukünftige Atari-kompatible Computer produzieren zu können. Wolfgagn stimmte im Jänner ebenfalls zu ein Mitglied des ACPs zu werden und Fredi Aschwanden bei der Entwicklung der Hardware zu unterstützen. Das ACP Board - soweit es den FPGA betrifft - basiert hauptsächlich auf dem freien VHDL-Core der für das Suska entwickelt wurde. Daher möchten wir nun auf die Tatsache hinweisen, daß das Suska fertig entwickelt ist, und daß wir nun erstmals innerhalb der letzten Dekade einen neuen und verfügbaren Atari-Computer haben. Das Suska ist ein extrem kompatibler Ersatz für unsere Atari ST(e)s, welcher wahrscheinlich für jene Leute interessant ist, die die alten Originalspiele spielen möchten, oder Demos ansehen. Das Suska III-C ist nun direkt bei Inventronic für 619,- Euro (inkl. MWSt.) verfügbar.
Wir möchten versichern, daß wir unsere Projekte nicht als Konkurrenz verstehen. Tatsächlich führte die umfangreiche Arbeit am Suska zu einer raschen Entwicklung für das ACP. Das Suska und das ACP Board sind für unterschiedliche Anforderungen, und wir sind "stolz" daß unsere geliebte Plattform bald einen weiteren verfügbaren Computer erhalten wird.
http://experiment-s.de/
http://shop.inventronik.de/store
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20. 7. 2009
EmuTOS Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt
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Vincent Rivière brachte es zustande EmuTOS auf dem M5484LITE Evaluation-Board im Text-Modus laufen zu lassen. Er deaktivierte das AES wodurch es ins EmuCON, die frühe Konsole startete. Die Konsolen I/O-Signale sind auf den seriellen Port des ColdFire umgeleitet. Dadurch können wir mit jedem Terminal Emulator Kommandos eintippen und die Ergebnisse sehen. Selbstverständlich ist diese EmuTOS-Version eine reine ColdFire Software und beinhaltet keine 680x0-Emulation. Derzeit startet das EmuTOS unverzüglich, die Geschwindigkeit der Anzeige ist lediglich durch den seriellen Port begrenzt.
Vincent implementierte ebenfalls eine RAM-Disc um Coldfire-Programme laufen zu lassen. Er wird die ColdFire-Unterstützung, mit Hilfe der EmuTOS Entwickler, sauber in das offizielle EmuTOS CVS Verzeichnis integrieren. Dies ist daher nach Didier Méquignons FireTOS (angepasstes TOS 4.04), das zweite Atari-Betriebssystem das auf dem ColdFire Prozessor läuft.
Im Bild (klick darauf um die volle Version zu sehen) ist ein Terminal-Emulator auf einem weiteren Computer zu sehen, der an das ColdFire-Board über ein RS-232-Kabel angeschlossen ist. Das File emutos2.srec welches das EmuTOS-ROM und die RAM-Disc-Daten enthält, wird auf das Board über eine Ethernet-Verbindung und dem TFTP-Ptotokol geladen. Anschließend kann EmuTOS starten und auf die Ram-Disc über das Laufwerk A: zugreifen. Das Betriebssystem kann derzeit nur ColdFire Programme nutzen (beispielsweise solche, die mit GCC und der ColdFire MiNTLib kompiliert wurden),später wird ein Emulations-Layer, um Standard-680x0-Programme laufen zu lassen zu können, hinzugefügt.
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12. 7. 2009
Hardware Transfers
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Die Entwicklungen kommen kontinuierlich voran. Derzeit ereigneten sich in unserem Team einige Hardwaretransfers.
Fredi Aschwanden hat ein Sample unseres AC'97 Codecs bekommen und dieses and Didier Méquignon geschickt. Didier hat es an sein ColdFire Evaluation Board angeschlossen und arbeitet derzeit am Software Teil. Markus Fichtenbauer schickt eine NetUSBee an Sascha Heinisch.
Olivier Landemarre schickte sein ColdFire Evaluation Board - welches er von Mark Duckworth hat - an Vincent Rivière, wofür wir ihm sehr danken möchtem. Vincent bekam ebenfalls einen Eiffel Adapter von Alan Hourihane, somit kann er PS/2 Tastatur und eine Maus mit dem Board nutzen. Damit wurde es ihm möglich, zum besseren Verständnis der ColdFire Internas, Experimente auf der echten Hardware durchzuführen. Darüberhinaus portiert er ebenfalls EmuTOS auf den Coldfire, die meißte Arbeit ist bereits erledigt.
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12. 6. 2009
Technische Hintergründe
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Technische Hintergründe zum geplanten ColdFire-Computer:
acptechDE1.pdf
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7. 6. 2009
MiNTLib für ColdFire fertiggestellt und ein neues Mitglied
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Vincent Rivière hat die Portierung der MiNTLib auf ColdFire fertiggestellt, seine Arbeit wurde in den offiziellen MiNT-Quellecode aufgenommen. Erste Tests auf dem M5484LITE Board zeigen daß es unter TOS perfekt funktioniert. Direkt im Anschluß daran hat er eine neue Version seines Cross-Compilers GCC 4.4.0 mit vollsätndiger ColdFire Unterstützung inklusive MiNTLib, math und GEMLib Bibliotheken veröffentlicht. Dieser Compiler kann ab sofort genutzt werden um native ColdFire TOS Programme, die mit maximaler Geschwindigkeit auf unserem neuen Computer laufen werden, zu erzeugen. Der Cross-Compiler ist auf Vincents Homepage verfügbar.
Dima Sobolev aus St. Petersburg/Russland ist dem ACP beigetreten. Dima dürfte STeem- und TeraDesk-Nutzern bekannt sein, ebenfalls übersetzte er TOS 2.06 ins Russische. Daher haben wir ab sofort jemanden der für den Bereich "Übersetzungen Englisch/Russisch & TOS Lokalisierungen" zuständig ist. Dimas "Arbeit" wird die Atari-Szenerie von "Kaliningrad" bis "Vladivostok" stärken und russisch sprechenden Atarinutzern helfen unsere letzten Entwicklungen verwenden zu können. Wir haben nun also auch ein großartiges Teammitglied welches bedeutende Erfahrungen mit der Lokalisierung von TOS generell hat.
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23. 5. 2009
TOS, MiNT und DVI
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Didier Méquignon hat das Firetos (sein bereits für die CT60 gepatchtes TOS 4.04) an unsere neue Hardware angepaßt. Er hat sich sehr viel Arbeit gemacht, daher erwarten wir, daß wir unser neues Board booten können, sobald die Prototypen verfügbar sind. Diese Arbeit - ebenso eine Anpassung der bereits für ColdFire getanen Arbeit - wurde durch die große Erfahrung von Didier auf dem M5484LITE Board seit 2006 möglich.
Vincent Rivière paßt momentan die MiNTLib an, um die Neukompilierung für den ColdFire Prozessor zu ermöglichen. Die Erstellung von komplett nativen ColdFire Programmen, welche mit voller Geschwindigkeit auf unserem neuen Computer laufen werden, wird dadurch machbar. Er erwartet, daß diese Arbeit demnächst beendet ist.
Außerdem entschied Fredi Aschwanden nach einer Diskussion im Atari-Home Forum, die Hardware mit einem DVI-I Anschluß anstelle des geplanten VGA zu versehen. Die meisten der vorbestellenden Personen möchten unseren Computer mit VGA und DVI ausgerüstet sehen und sind bereit, für die digitalen Videosignale mehr zu zahlen. Da jedoch eine Mehrheit VGA benötigt - was nach einer schnellen Umfrage zu sehen war - entschieden wir uns, DVI-I mit beiden Signalen und der Möglichkeit, einen Adapter von DVI auf VGA zu nutzen, zu verwenden. Die diesbezüglichen Arbeiten am Board haben bereits begonnen.
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19. 5. 2009
Neue Entwicklungsumgebung und eine neue Sprache
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In der letzten Woche haben wir uns neben der Hardware um eine weitere Entwicklungsumgebung gekümmert. vbcc ist ein - vor allem in Demo-Kreisen - sehr bekannter Ansi-C kompatibler Kompiler. Die Entwickler von vbcc haben zugestimmt, MiNT und TOS Target ihrer Entwicklungsumgebung an den V4e anzupassen. Damit wird uns sehr bald Crosscompiling auf vielen unterschiedlichen Plattformen zur Verfügung stehen, beispielsweise AmigaOS/MorphOS, MacOS X usw. - vbcc kann für jede Plattform auf der ein Ansi-C Kompiler zur Verfügung steht, ohne Änderungen kompiliert werden. Das vbcc-team wird die letzten beiden bekannten Fehler für ColdFire ändern und wir werden ausgiebig testen und Bugreports senden, die dann wiederum eingearbeitet werden. Ebenso wird vbcc am ColdFire selbst zur Verfügung stehen und ist somit die vierte Entwicklungsumgebung die auf unserem Computer laufen wird.
Heute konnten wir auch dank weiterer Unterstützung unsere spanischen News eröffnen. damit berichten wir ab sofort in fünf Sprachen über die Weiterentwicklung des Projekts. Großes Dankeschön an Victor und David.
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12. 5. 2009
Neues Teammitglied für Lektorat und Übersetzung
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Nach unserem gestrigen Aufruf sich am ACP zu beteiligen, kontaktierte uns Jens Riemann und bot seine Hilfe an. Jens wird ab sofort das Lektorat und die Übersetzungen zwischen Deutsch und Englisch übernehmen. Benötigt werden weiters derzeit Menschen, die Französisch und Spanisch sprechen und ebenfalls bereit sind eine längerfristige Rolle beim ACP zu spielen. Dies würde helfen die Entwickler zu entlasten und das Projekt voranzutreiben.
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11. 5. 2009
Zwei der besten Atari Entwickler sind dem ACP beigetreten
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Didier Méquignon ist mit uns und wird am ColdFire Board arbeiten - sobald sein "Job" an der CTPCI (von Powerphenix) beendet ist. Als erstes möchte er am AC'97 Codec des Board arbeiten. Er wird ebenso sein herausragendes Wissen über ColdFire generell einbringen. Um sicherzugehen, die Relevanz dieser Meldung zu verstehen: Didier hat das TOS 4 angepasst damit es auf einem ColdFire Board läuft, er hat MiNT auf seinem Entwicklerboard zum Laufen gebracht, schrieb einen Treiber für die ATI-Radeon-Karte, und besitzt eines der beiden einzigen funktionstüchtigen ColdFire Systeme die derzeit existieren. Und das ist noch nicht alles! Seine bisherige erledigte großartige Arbeit kann unter folgendem Link betrachtet werden: ctpci-e.htm
Lonny Pursell stimmte ebenfalls zu dem Atari Coldfire Project als offizielles Mitglied beizutreten. Wie wir bereits berichteten, ist Lonnys Ziel GFA-Basic für ColdFire vorzubereiten. Lonnys Wissen wird eine große Hilfe für das gesamte Team sein und neben enger Zusammenarbeit mit dem Compiler Team (AHCC und GCC) wird er ebenso bei kleineren Aufgaben helfen und die Entwickler beraten, wo seine Kompetenz hilfreich ist.
Weitere helfende Hände sind jederzeit willkommen, speziell Übersetzer und Entwickler!
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7. 5. 2009
Vereinfachtes Schema unseres neuen Computers
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5. 5. 2009
Unterstützung aller relevanten Entwicklungsumgebungen sichergestellt
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GFA-BASIC
Lonny Pursell kündigte, als erste Reaktion nach unserer ersten öffentlichen Ankündigung, seine Bemühung zur Unterstützung für den neuen ColdFire Computer an. Der Maintainer von GFA-Basic skizzierte Möglichkeiten der Umarbeitung des GFA-Basic Compilers/der Bibliothek damit diese native Programme für den ColdFire erzeugen können. Sollte er erfolgreich sein würde dies es dann erlauben, existierende Programme einfach neu zu kompilieren, um diese mit optimaler Geschwindigkeit zum Laufen zu bringen. Lonney Pursell erklärte, dass er bereit ist viel Arbeit, wie er vermutet, auf sich zu nehmen, wenn diese Maschine veröffentlicht wird. Er begrüßte explizit unsere Entscheidung, den ColdFire als Prozessor für die zukünftige Entwicklung der Atari-ST-Plattform auszuwählen.
Er sagte: "... Ich würde gerne so ein Biest von einer Maschine sehen. Ihr würdet mich allerdings nicht bei den Unterstützern sehen, wenn es irgendein anderer Prozessor wäre. [...] Ich sehe den Coldfire als einen alten Freund, welcher vielleicht auf eine lange Wanderung ging, und zurückkehrt als leicht veränderter Mensch. Ein warmes bekanntes Gesicht, mit dem ich einfach reden kann." Lest seine komplette Nachricht auf der öffentlichen MinT-Mailingliste.
GCC 4.4.0
GCC 4.4.0 wurde bereits veröffentlicht. Vincent Rivière hat die MiNT Anpassungen dafür bereits erneuert, sowie die Cygwin Binaries erstellt. Er aktivierte die Compiler-Unterstützung für die ColdFire V4e Familie. Damit ist es ab sofort möglich, dass wir diesen Cross-Compiler auf Windows Systemen laufen lassen, um Initialisierungs-Code für unser ColdFire Board zu schreiben und um die Kompatibilität von anderer Software zu testen, auch wenn noch keine Hardware vorhanden ist. Da die GCC Anpassungen unabhängig vom Host sind, können die Cross-Compiler Binaries für jedes Betriebssystem, das von GCC unterstützt wird (Mac OS X Unterstützung wurde bereits von Markus Fröschle angekündigt), neu erstellt werden. Eure Hilfe ist gerne gesehen!
Vincents Anpassungen könnt ihr hier finden: m68k-atari-mint tools Vincent hat ebenfalls bereits angefangen, die ColdFire-Unterstützung in der MiNTLib zu integrieren. Er evaluierte, dass dies mit einem sinnvollen Arbeitsaufwand möglich ist. Wenn diese Arbeit getan ist, wird es möglich sein, native ColdFire MiNT/TOS Software zu kompilieren, die unter voller Geschwindigkeit auf unserem neuen Computer läuft.
GCC ist der universelle C/C++ Compiler. Kombiniert mit der derzeitigen Unterstützung innerhalb des FreeMiNT Kernels und der MiNTLib, erlaubt er es GNU/Linux Software direkt auf Atari/MiNT zu portieren. Darüber hinaus kann er zum Schreiben von Standard TOS Software (inklusive GEM) genutzt werden.
Pure-C kompatibler AHCC
Henk Robbers, der ebenfalls Teil des Atari ColdFire Projects ist, erklärte nochmals, dass AHCC an den ColdFire angepasst wird. Damit wird höchstwahrscheinlich auch ein leichtgewichtiger C-Compiler verfügbar sein. AHCC ist besonders wichtig für die Neukompilierung existierender Atari Software - und er ist GEM und Single-Tasking kompatibel. Die meiste native Atari Software wurde unter Verwendung von Pure-C geschrieben und kann mit AHCC neu kompiliert werden. Henk Robbers´ Roadmap:
1. Kompilieren von EmuTOS und es laufen lassen. Als "proof of concept".
2. Implementierung der CF Maschinen Optionen in TT-Digger.
3. Implementierung von 68020/CF kompatiblen Zielen in AHCC.
4. Neukompilierung von EmuTOS und es laufen lassen.
5. Implementierung des CF spezifischen Zieles in AHCC.
6. Die VDI_BLIT & VDI_TBLIT Funktionen von EmuTOS in C neu schreiben.
7. Hoffentlich existiert zu dieser Zeit das ACP Board bereits. ;-)
8. Neukompilierung von EmuTOS und es laufen lassen.
9. Neukompilierung von AHCC und es auf dem ACP-Board laufen lassen.
10. Glücklich sein, all dies überlebt zu haben.
Mit diesen drei wichtigen Entwicklungsumgebungen haben wir das notwendige Fundament, Software nativ für den ColdFire Rechner zu kompilieren. Diese lassen sich dann mit maximaler Geschwindigkeit auf dem ColdFire ausführen. Für die Zukunft hoffen wir dadurch auf viele Neuentwicklungen für die ganze Riege von TOS/GEM Computern.
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1. 5. 2009
News auf Italienisch
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Dank der großartigen Unterstützung durch die Community, im Anschluß an unsere erste öffentliche Ankündigung, konnten wir heute unsere News in italienischer Sprache eröffnen. Von nun an werden wir über weitere Entwicklungen des Projektes, neben Englisch, Französisch und Deutsch ebenfalls auf Italienisch berichten. Weitere Sprachen sind gerne willkommen.
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30. 4. 2009
Offizielle ACP Email-Adresse
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Wir haben nun eine offizielle Email-Adresse für das Projekt. Bitte verwendet ausschließlich diese für jegliche Kommunikation mit uns, inklusive Vorbestellungen.
acpinfo (at) atari (dot) org
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28. 4. 2009
Atari Coldfire Project Reloaded
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Seit Anfang Dezember haben wir die Möglichkeiten evaluiert, das "Atari Coldfire Project" fortzuführen bzw. neu beginnen zu können. Diese Evaluierungsphase ist nun abgeschlossen und wir möchten hiermit mitteilen, daß das Projekt grundsätzlich umsetzbar wäre und wir ab sofort als "Atari Coldfire Project" weiterarbeiten werden. Unser Ziel ist es, einen neuen Atari-Clone zu bauen, der auf einem ColdFire-Prozessor basiert und diesen der Öffentlichkeit zum günstigsten möglichen Preis verfügbar zu machen. Dies ist ein freies Projekt ohne kommerzielle Interessen jeglicher Art.
Wir wollen mit unserem Projekt eine Hardware erschaffen, die weitere Entwicklungen auch in Zukunft ermöglicht und viel Spielraum offen lässt. "Hardware-Updates" werden per VHDL-Code kostenfrei möglich sein. Als Langzeitziel ist die absolute Kompatibilität zu allen jemals gebauten Atari TOS Computern (ST, MegaST, Falcon, ...) angestrebt. Zu Beginn können wir jedenfalls die Kompatibilität des Hades zusagen.
Beteiligt sind momentan folgende Menschen:
Matthias Alles
Lyndon Amsdon
Fredi Aschwanden
Joachim Boltz
Mark Duckworth
Norman Feske
Markus Fichtenbauer
Wolfgang Förster
David Galvez
Kassian A. Goukassian
Alan Hourihane
Oliver Kotschi
Frank Naumann
Vincent Rivière
Henk Robbers
Mathias Wittau
Weitere Unterstützung und Hilfestellung bei speziellen Aufgaben kommt von:
Pascal Barlier
Arnaud Bercegeay
Jens Klietz
Peter Persson
Wir sind derzeit in Kontakt mit weiteren bekannten Persönlichkeiten, diese Liste wird demnächst größer werden.
Alle weiteren Menschen, die etwas beitragen können oder wollen, sind aufgerufen sich einzubringen! Auch in dieser Hinsicht handelt es sich um ein freies Projekt, das ohne eure Hilfe auch nicht umsetzbar ist.
Da Fredi Aschwanden mit der Unterstützung von Wolfgang Förster direkt begonnen hat, die Hardware zu entwickeln, ist bereits ein vorläufiges Layout unseres geplanten Computers verfügbar. Es besitzt zwei Vorteile, die auch für Nicht-Atari-Enthusiasten von Interesse sein könnten, auf die wir besonders hinweisen wollen: Die extrem kompakte Größe des Boards und der sehr geringe Stromverbrauch.
Die derzeitigen Spezifikationen sind:
- Prozessor: Coldfire MCF5474, 266MHz, 400MIPS
- Arbeitsspeicher: DDR, 512MB Haupt- + 128MB Video- und Spezial-RAM on board, Geschwindigkeit: 1GB/s
- Flash: 8MB on board für das Betriebssystem
- Betriebssystem: TOS3.06 für den Anfang (wir bemühen uns ebenfalls um EmuTOS sowie TOS 4, von dem wir womöglich sogar den Quellcode bekommen).
- Atari kompatibel Anschlüsse:
- TT/Falcon-IDE
- ST/TT-Floppy
- TT-SCSI (nur schneller)
- ACSI
- ROM-Port: 2x2mm Anschluß
- Drucker Anschluß, parallel
- ST/TT-seriell
- Midi
- ST-Sound, YM2149 über AC'97
- ST/TT/Falcon-Video
- Atari-Tastatur mit Maus
- Weitere Anschlüsse:
- Ethernet 10/100, 1 Port
- USB 2.0 Host (ISP1563), 4 Ports
- Compact-Flash, 1 Port
- SD-Card, 1 Port
- AC'97 Stereo Codec mit DMA-Sound Output und 48kHz Sampling Input
- Soundanschlüsse: LineIn, LineOut, Mic (Mono), DVD/CD intern
- Video Modes rund 2MegaPixel, true color
- PS2 Maus/Tastatur Port
- Batteriebetrieb (sofern gewünscht)
- PCI 33MHz Direktanschluß für passive Backplane
- Power Controller und Echtzeituhr, PIC16F506
- Erweiterungssockel 60Pol (DSPI 33Mbaud, seriell sync oder async rund
33MBaud, 26Bit I/O rund 133MHz, I2C-Bus)
- Asynchroner 512kB statischer RAM für den DSP oder ähnliches
- bereits geplante Erweiterung für die Zukunft: Falcon DSP im FPGA
- Stromverbrauch des kompletten Boards: 3 bis 5 Watt
- Format: Karte 90mm x 260mm x 20mm
Das Board dieses Computers wird einen PCI-Formfaktor haben. Dies bedeutet, daß es möglich ist den Rechner auf drei verschiedene gleichwertige Arten zu nutzen:
1. Als "Stand-Alone"-Rechner
2. Als PCI-Karte in einem Standard-Tower-Gehäuse mit passiver PCI-Backplane
3. Als PCI-Karte innerhalb eines PCs als Art Tochterkarte
Der endgültige Preis für das Board steht noch nicht eindeutig fest. Für die ersten 25 vorbestellten Boards haben wir den Preis auf 557,- Euro (+MWST. und Lieferkosten) festgelegt.
Um mit der Produktion der Hardware beginnen zu können, benötigen wir 25 Vorbestellungen, die durch eine Anzahlung von 200,- Euro fixiert werden. Danach können wir mit der Prototypen-Produktion beginnen und die Software-Eentwicklung starten. Dafür bekommen die ersten 25 vorbestellenden Menschen Preisnachlass, und brauchen nur mehr einen Restbetrag von 357,- Euro zahlen.
Unsere Arbeit wird soweit wie möglich unter freien Lizenzen veröffentlicht werden.
Ab sofort werden wir unter http://acp.atari.org/news_de.html regelmäßig über die weitere Entwicklung berichten.
ACP im April 2009
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15. 12. 2008
Atari-Coldfire-Initiative aus der Schweiz und Österreich
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Nach neuen Impulsen aus der Schweiz und Österreich, werden seit Anfang
Dezember 2008 etliche Entwickler persönlich kontaktiert. Das Ziel ist,
herauszufinden welche Kompetenzen und wieviel Unterstützungsmöglichkeiten
in der Atari-Community noch vorhanden sind. Danach kann entschieden werden
ob - und wie - das Projekt weitergeführt, beziehungsweise gemeinsam neu
ins Rollen gebracht werden könnte.
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Atari Coldfire Project Archiv
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Hier kannst Du einen Blick auf unseren ersten Versuch zwischen 2002 und 2008 werfen
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