Ueberuns
News
- Dokumentation
Links
Kontakt

. . . česky . . . deutsch . . . english . . . español . . . français . . . italiano . . . русский . . .

----- Bestellinformation -----
Wenn Du einen FireBee-Computer für 599,- Euro (+MwST + Versandgebühren) bestellen willst, hast Du zwei Möglichkeiten: 1.) Wir empfehlen Dir eine SEPA-Bank-Überweisung auf das Schweizer Euro-Konto von Medusa Computer Systems. Sende einfach ein E-Mail mit Deiner Bestellung und der Lieferadresse an acpinfo at atari dot org. Wir senden Dir die für die Überweisung nötigen Informationen zurück, inklusive IBAN und BIC. 2.) Auf medusacomputer.com kannst Du direkt bestellen und per PayPal bezahlen.


11. 12. 2014 EasyMiNT 1.90b
Marc-Anton Kehr hat eine neue Version von EasyMiNT fertiggestellt die nun auch auf der FireBee laufen sollte.

Er auch ein paar Dinge am ST Support geändert, diese sind jedoch Alpha-Status. Zwei Dinge funktionieren noch nicht auf der FireBee.

  • Zum Einen ist auf auf der Firebee der Filesystemcheck deaktiviert
  • zum Anderen gibt es kein Backup des vorhandender MINT Ordners, daher wird um erhöhte Vorsicht gebeten.
Die Neuigkeiten sind:

  • es wird jetzt MiNT 1.19 und XaAES 1.6.4b installiert
  • Firebee support
  • auch auf dem ST jetzt ext2 filesystem
  • Teradesk durch Thing ersetzt
  • ext2 System kann jetzt auch auf der Firebee erzeugt werden
Das Paket ist knapp 40Mb groß und kann hier heruntergeladen werden: http://atari.st-katharina-apotheke.de/download/em_190b.zip

Bitte um Vorsicht, es handelt sich um eine frühe BETA-Version.

Weiters hat er auch noch eine Version von E-Nick, dem EasyMiNT Netzwerkkonfigurator, für die Firebee kompiliert. E-Nick kann ebenfalls auf maankes Homepage heruntergeladen werden: http://atari.st-katharina-apotheke.de

Dank geht an Alle, die weiterhin fleißig für MiNT entwickeln!! Im Besonderen Lonny Pursell, Vincent Riviere und Helmut Karlowski!

Viel Spaß!


09. 12. 2014 FreeMiNT-Verbesserungen, EHCI USB-Treiber, NFS-Server und Netkit FTP-Client
FreeMiNT Patches und EHCI USB-Treiber

Das FreeMiNT-Team konnte, dank dem Beitrag von Vincent Riviere, einige Probleme die den FEC- und NFS-Treiber betrafen lösen. Ein Fehler im FEC-Treiber brachte den NFS-Server und ping mit Paket-Größen über 1500 dazu auf der FireBee nicht zu funktionieren. Dieser Bug war der Grund für abnormal langsame Geschwindigkeiten und Timeouts. Die meisten Programme profitieren von diesem Patch, durch eine Geschwindigkeitssteigerung beim Datentransfer über das Netz. Der FireBee NFS-Client (NFS.XFS) ist nur voll funktionstüchtig und erlaubt die Verbindung zu einem entfernten NFS-Server (das mount_nfs Komandozeilen-Tool wird ebenfalls benötigt).

Der fselect()-Timeouut wurde ebenfalls verbessert. Nach diesem Fix profitieren die meisten Programme (beispielsweise Vim) von einer schnelleren Ausgabe im Terminal-Fenster (in Vim für MiNT war die langsame Aktualisierung des Terminals ein seit langem bestehendes Problem).

Dank der Arbeit von David Galvez, funktioniert der EHCI USB-Treiber für USB-PCI-Karten welche den selben Chip wie die FireBee - den NEC µPD720101- nutzen nun. Obwohl dies derzeit noch nicht direkt in Zusammenhang mit dem FireBee-Computer steht, handelt es sich um eine der Eigenschaften die sich Besitzer von TOS-Klonen am meisten wünschen, und soll daher hier angesprochen werden. Momentan wird nur der Milan Computer unterstützt. Hades, Falcon CT6x/CTPCI und FireBee benötigen entweder ein paar zusätzliche Fixes oder Ungehungslösungen in der PCI-Implementierung oder der XHDI-Schnittstelle.

FreeMiNT 1.19.CUR für die FireBee, zusammengestellt von Vincent Riviere: http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/freemint/

Das volle FreeMiNT-Paket, täglich aktualisiert, gibt es wie üblich auf der FeeMiNT-Seite: www.freemint.org


nfs-server Version 2.2beta47

nfs-server ist ein Kommandozeilen Netzwerk-Dateisystem-Server für das MiNT OS. Er erlaubt auf der FireBee einen NFS-Server laufen zu lassen um Dateien in einem LAN zu zur Verfügung zu stellen.

http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/nfs-server/


Netkit ftp-Client 0.17

Netkit ist ein kleiner freier Kommandozeilen-FTP-Client der für das MiNT OS erstellt wurde. Wie alle Pakete von Vincent Riviere, sind die Binaries für ColdFire, 68000 oder 68020-060-CPUs verfügbar.

http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/netkit-ftp/


05. 12. 2014 MyAES 0.96

Olivier Landemarre hat unlängst ein bedeutendes Upgrade von MyAES für den FreeMiNT-Kernel veröffentlicht. Dieser neuen Version sind fast zwei Jahre an Entwicklungs- und Testarbeit vorausgegangen. Die Liste der neuen Funktionen und Verbesserungen ist imposant:

  • Die meisten der MyAES-Prgramme sind nur auch als native für den ColdFire verfügbar, was die Kompatibilität und die generelle Performanz auf der FireBee steigert.
  • Der einfache Desktop "Mdesk" ist nun verfügbar. Obwohl er sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, besitzt er bereits einige grundlegende Desktop-Eigenschaften.
  • Die Task-Bar "Yopla" ist verfügbar. Yopla bietet Steuerungen für Herunterfahren & Neustart des Systems sowie Beenden & Kill Steuerungen für Programme.
  • Es gibt nun einen Icon-Server in Echtfarben, basierend auf PNG-Bildern (24 Bit). Die Echtfarb-Icons können im PNG- oder RSC-Format vorliegen. Die Struktur der Cicons wurde grundsätzlich erweitert um 24 bit Farb-Bitmaps zu unterstützen. Kompatible Programme werden die verfügbaren Icons (entweder PNG oder RSC) nutzen die zur ausgewählten Bildschirmauflösung passen. Diese Funktion wird bereits von Yopla und Mdesk unterstützt.
  • Es gibt nun ein neues Kommando "include" in der myaes.cnf, mit dem externe Konfigurations-Dateien aufgerufen werden können (sehr praktisch für Einstellungen der Bildschirmauflösungen beispielsweise)
  • Echtzeitbewegung und Neuzeichnung von Fenstern, das Event-Management und der System-Shutdown wurden maßgeblich verbessert.
  • Viele weitere Fehlerbehebungen.
Das Archiv beinhaltet ein komplettes Setup für die Coldfire CPU gemeinsam mit dem üblichen Setup für 68020+ CPU.

Download von MyAES 0.96 unter: myaes.lutece.net


06. 11. 2014 Teradesk 4.06 veröffentlicht

Djordje Vukovic hat die Version 4.06 des Desktops Teradesk veröffentlicht. Dieses Update fügt eine Menü-Option für Case-insensitive Verzeichnis-Sortierung hinzu (Groß/Kleinschreibung wird nicht berücksichtigt). Dies bietet eine bequeme Möglichkeit für Verzeichnisse die voll mit LFN-Dateien sind.

download : tera406b.zip

Bitte beachtet, daß die lokalisierten RCS-Versionen bis hin zu 4.05 mit diesem neuen Release von Teradesk nicht kompatibel sind. Wie üblich werden top-aktuelle lokale Archive in Französisch, Deutsch, Italienisch und Russisch über den kurobox-FTP-Server verfügbar gemacht:

ftp://kurobox.serveftp.net:3021/utilities/desktops/


3. 11. 2014 Linear Blue; ein neues Icon-Set in 48 Punkt für Teradesk 4.05

Lodovico Zanier hat ein neues Icon-Set in 48 Punkt und 256 Farben veröffentlicht, welches nun zum Download bereitsteht. Dieses Icon-Set ist eine Weiterentwicklung des vorangegangenen Sets "Linear Grey". Es verwendet die selben grundsätzlichen Formen, während es gleichzeitig den Vorteil der vollen Bandbreite der möglichen Farben der NVDI Palette ausnutzt. Dies gibt FireBee-Besitzern eine gute Möglichkeit um ihre Desktops mit einem Hauch von modernen und frischen Farben zu verbessern. Die Icons von diesem Set übernehmen alle Verfügbaren aus dem Linear Grey 1.1 Set, und die Konfigurations-Datei "teradesk.inf" ist übereinstimmend. Anwender die auf das neue Blaue Set umsteigen möchten brauchen also lediglich die alten Dateien cicons.rsc "Linear Grey" welche sich im Teradesk-Ordner befinden auszutauschen.

Screenshot

LIN_BL11.zip


21. 10. 2014 Update des GFA Kompiler-Paketes

Das GFABASIC Kompiler-Paket wurde aktualisiert. Dies beinhaltet einen stabilen Linker und die erste öffentliche Version des Interpreters für die FireBee. FireBee-Besitzer können nun auch die unverzügliche Zufriedenheit, durch die Nutzung des Run-Knopfes in GBE, genießen. Ebenso wurde ein sehr böser Bug im Interpreter, der das "String-Handling" betraf, für beide CPU-Typen ausgebessert. Weitere Details sind in der Dokumentation nachzulesen. Das Paket ist hier zu beziehen: http://userpages.bright.net/~gfabasic/files/gfa_comp.zip


14. 09. 2014 Neue Version 1.1 des "Linear-Grey-Icon-Sets" für Teradesk

Eine neue Version des 48 Punkt großen "Linear-Grey-Icon-Sets" für Teradesk ist nun zum Herunterladen verfügbar. Diese Veröffentlichung stellt eine wesentliche Verbesserung des Icon-Sets, welches von Lodovico Zanier geschaffen wurde, dar. Die Anzahl der Icons beträgt nun 178 mit 25 komplett neuen Einträgen. Zusätzlich wurden einige häufig genutzte Icons, entweder um das generelle Aussehen zu verbessern oder um die Wünsche zu erfüllen die von Anwendern eingegangen sind, aktualisiert.

linear11.zip


30. 03. 2014 Neue Version von Litchi FTP
Der bekannte FTP-Client "Litchi" ist jetzt in der Version 1.3 verfügbar. Rajah Lone hat durch unermüdliche Arbeit auch dieses Programm auf den aktuellen Stand gebracht und die Unterstützung von sicheren Verbindungen per SSL/TLS eingebaut.

Durch Verwendung der LDG-Bibliothek "POLARSSL.LDG" kann Litchi unter MiNT/MiNTNet per FTPES (SSl explizit) sowie FTPS (SSL implizit) auf sichere FTP-Server zugreifen, jeweils mit Verschlüsselung des Passworts (der Authentifizierung) oder Verschlüsselung der gesamten Datenübertragung.

Auch die EMail-Clients Troll und Meg haben "unter der Haube" ein paar kleine Verbesserungen erhalten. Wie immer findet Ihr die neuen Versionen, das Archiv "POLARSSL.LDG" für die SSL-Funktionen und viele andere Programme auf Rajahs Webseite in Französisch, Englisch und Deutsch für 68k-Ataris und die FireBee (CFv4e).


24. 03. 2014 Russische Übersetzung von Teradesk 4.05
Dima Sobolev hat seine Russische Übersetzung von Teradesk auf die Version 4.05 aktualisiert.

Screenshot

Wie üblich, kann man sie auf der Avtandil-Homepage oder vom kurobox FTP-Server herunterladen.

rsc-Datei hyp Hilfetext kurobox FTP


17. 3. 2014 Neue öffentliche FireTOS BETA Version
Mit der hier nun vorliegenden FireTOS BETA-Version können wir der Öffentlichkeit wieder einige neue Funktionen, sowie einige Fehlerbereinigungen zur Verfügung stellen. Seit der letzten Veröffentlichung des Betriebssystems im Sommer 2013 hat sich auf mehreren Ebenen Etliches getan. USB, IDE, SD-Cards, System Taktgeber, und NVRAM/IKBD Tastaturen sind Felder, auf denen Didier Mequignon das FireTOS verbessern konnte. Diese öffentliche BETA-Version kann mit FLASH060.PRG oder auch von EmuTOS aus mit FLASH_CF.PRG direkt in das Flash-ROM der FireBee geschrieben werden.

FireTOS public BETA

Die Neuerungen im Detail:

  • Der sogenannte "USB HUB task fix" ist für Anwender gedacht, die die FireBee ins FreeMiNT booten wenn keine SD-Karte eingelegt ist und auf das Laufwerk "A" abgebildet wird. Damit kann nun auch nachträglich ein USB Mass-Storage-Laufwerk (wie z.B. USB Flash Drives/Sticks) in jedem Fall problemlos genutzt werden. Auch funktionieren wieder einige zusätzliche Mäuse und Tastaturen am USB Bus, die zuvor ihren Dienst verweigert haben.

  • Der IDE-Treiber nutzt nun LBA48 erst ab 128GB Kapazität der angeschlossenen Festplatten, und nicht wie zuvor ab 8GB. Dies behebt Probleme mit Platten die größer als 8GB sind, von denen uns zuvor berichtet wurde.

  • Bei der Nutzung von SD-Cards unter FireTOS gibt es zwei große Neuerungen. Einerseits wurde eine "SD-Card Plug&Play" Funktionalität implementiert. Wenn mit einer eingelegten SD-Karte gebooted wird, ist die Zeitspanne für die Erkennung der SD-karte nun auf 1 Sekunde verkürzt, und die LED am SD-Slot blinkt nicht mehr. Dies beschleunigt den Startvorgang erheblich. Sollte keine SD-Karte eingesteckt sein, wird für eine Zeitspanne von 10 Sekunden, während der die SD-LED blinkt, gewartet ob eine SD-Karte eingelegt wird. Andererseits wurde Unterstützung für mehrere Partitionen implementiert. Die erste Partition wird dabei immer auf Laufwerk "A" abgebildet. Falls die TOS RAM-Disk nicht genutzt wird, kann auch Laufwerk "B" für eine weitere Partition verwendet werden. Die Nutzung der Daten auf den Partitionen setzt natürlich weiterhin vorhandene Dateisystemtreiber wie FAT 16 bis 2 GB unter TOS und FAT32/ext2 unter MiNT voraus. Die bisherigen TOS-Limits haben sich nicht verändert.

  • Der System-Taktgeber von 200Hz ist zuvor, aufgrund eines kleinen Programmierfehlers, um rund 1% auseinandergedriftet. Dies hat auch eine Verschiebung des Systemuhr und des Datums zur Folge gehabt. Dies ist nun ausgebessert.

  • Der "Replace NVRAM Fix" wurde aufgrund der vorhergehende Implementierung der Funktion "Replace NVRAM" des FireTOS Kontrollfeldes nötig. Bei der "Replace NVRAM-Funktion" handelt es sich eigentlich um eine Lösung für nicht mehr funktionierende Echtzeituhren in original Atari-Falcons; in Fällen bei denen die Batterie der Uhr leer ist würde der Computer dann die Uhrzeit von der IKBD Atari-Tastatur nutzen. Dies führte zu einem Problem auf der FireBee bei Nutzung von USB-Tastaturen, da diese ja keine Uhr haben. Es führte konkret dazu daß das TOS beim Starten hängenbleibt, währen es auf die Uhrzeit von der Tastatur wartet. Didier hat diesen Fix innerhalb von einem Tag ins TOS eingebaut, nachdem ein User davon berichtet hat. Das TOS wartet nun für eine kurze Zeit ob die Tastatur antwortet, und fährt dann mit dem normalen Startvorgang fort.

  • Die jüngste Neuerung findet dann Anwendung wenn EmuTOS vom FireTOS-Startmenü aus gebootet wird; alle Ausnahmebedingungen werden nun vollständig angezeigt. Zuvor hat die Ausnahmebedingungs-Routine die Anzeige von Adressfehlern und illegalen Instruktionen verhindert.


03. 02. 2014 Relaunch von Atariuptodate
Die Atari Up-to-Date-Liste ist ein Versiontracker und eine Software-Datenbank für alle Atari 16/32-Bit-Systeme. Matthias Jaap, Atari User und Langzeit-Journalist des letzten deutschsprachigen Atari-Magazins "ST-Computer", hat seine "Atari Up To Date Liste" einem Relaunch unterzogen. Für jene die weder das Magazin noch Atariuptodate kennen, es hat sich zuerst um eine gedruckte Liste innerhalb der Atari-Zeitschrift gehandelt, die alle neuen Programme des letzten Monats, seit dem Erscheinen des letzten Magazins, aufgelistet hat. Matthias Jaap hat diese Liste niemals aufgegeben und sie immer online und funktionsfähig gehalten. Tausende von Programmen sind gut kategorisiert, was bedeutet, daß man einen echten Überblick über frühere oder weiterhin lieferbare Atari Titel erhält. Zusätzlich sind Links zu allen derzeitigen und früheren Herstellern online. Dies bedeutet die besten Quelle für historische Nachforschungen zu Herstellern, Labels, Entwicklern oder Firmen, sowie eine sich echt auf dem Laufenden befindliche Datenbank zu allen neuerscheinenden Software-Titeln. Die Liste der neuen Programme aus 2013 ist bereits sehr eindrucksvoll.

Matthias Jaap hat mehrere Monate an dem Relaunch gearbeitet und einige tausend weitere Applikationen aufgenommen. Zu einer Gesamtanzahl von über 6500+ Programmen. Der Fokus liegt indessen bei der Versionskontrolle von 16/32-Bit-Programmen. Und das Beste an alledem: es gibt nun auch eine eigene FireBee-Kategorie! Somit ist die Langzeitforderung einiger FireBee-Anwender %96 eine öffentliche Software-Liste mit Programmen für die FireBee zu haben %96 nun extern durch eine sehr bekannte Seite erfüllt!

Nun auch komplett in Englischer Sprache.

http://www.atariuptodate.de

Zusätzlich hat sich Matthias Jaap dem ACP angeschlossen, und wird sich um qualitativ hochwertige News-Meldungen für die Öffentlichkeit kümmern.


23. 02. 2014 EmuTOS 0.9.2 veröffentlicht
Eine neue Version des freien Betriebssystems EmuTOS ist erschienen und diesmal gibt es einige für FireBee-Besitzer wichtige Änderungen. Roger Burrows hat an der Einbindung von Massenspeichern gearbeitet, EmuTOS unterstützt SD-Karten, externe 2,5-Zoll-IDE-Anschlüsse und verbessert den Umgang mit IDE und CompactFlash.

Die SD-Karten-Partitionen werden nach den Compact-Flash-Laufwerken eingeordnet, ist der Compact-Flash-Karte also der Laufwerksbuchstabe C: zugeordnet, erscheint die SD-Karte unter D. Hot-Swapping, also das Wechseln der SD-Karte bei laufendem Betrieb, wird unterstützt. Die Handhabung von SD-Karten unterscheidet sich also nicht von einer Diskette - nur das auf die Speicherkarten Gigabyte an Daten passen und nicht nur 1,44 MB.

Außerdem lässt sich die FireBee bequem über das Datei-Menü des EmuTOS-Desktops abschalten.

EmuTOS und die komplette Liste an Änderungen gibt es auf der SourceForge-Seite: EmuTOS

Einfach emutos-firebee-0.9.2.zip herunterladen und die Datei emutosfb.s19 auf die FireBee übertragen.


19. 02. 2014 Meg 1.4 - jetzt mit SSL/TLS
Meg (Mail exept Gossip) ist jetzt in der Version 1.4 verfügbar. Das Programm zum automatischen Prüfen von mehreren Mailboxen unterstützt jetzt auch sichere Verbindungen per SSL/TLS (POP3S und POP3 mit STLS), auch mit Zertifikats-Prüfung. Wie auch bei Troll wird dies durch die Verwendung der LDG-Bibliothek "POLARSSL.LDG" erreicht und funktioniert bisher nur mit MiNT/MiNTNet.

Auf Rajahs Webseite könnt Ihr die neue Version (und auch das Archiv "POLARSSL.ZIP) herunterladen, wie immer für 68* Ataris und ColdFire (CFv4e).


04. 02. 2014 Troll 1.7: Der erste EMail-Client für FireBee/Atari mit SSL/TLS
Rajah Lone hat sich mächtig in´s Zeug gelegt und hat es wirklich geschafft: Troll 1.7 unterstützt jetzt "sichere" EMailverbindungen (POP3S, IMAP4S und SMTPS) per STARTTLS, SSL oder TLS, inklusive Prüfung des Server-Zertifikats!! Dieser Meilenstein für die Atari-EMailkommunikation wurde durch die Verwendung der LDG-Bibliothek "POLARSSL.LDG" möglich.

Es wurden ebenfalls ein paar Fehler behoben und IMAP4-Funktionen verbessert.

Die SSL-Optionen funktionieren bisher nur mit MiNT/MiNTNet. Für die SSL-Optionen braucht es einen leistungsfähigen Atari oder Clone: Allein "POLARSSL.LDG" benötigt ca. 1 MB RAM und die Berechnungen zur Verschlüsselung brauchen eben Rechenpower. Das ist auf der FireBee natürlich kein Problem ;-) Aber Troll 1.7 kann %96wie vorher auch%96 auf "kleineren" Ataris verwendet werden (dann aber eben ohne SSL-Unterstützung).

Wichtig: Die für die SSL-Optionen und komprimierte Backups nötigen Dateien (Archive DEFLATE.LDG und POLARSSL.LDG) befinden sich nicht mehr im Ordner "GOODIES", sondern müssen extra heruntergeladen werden.

Auf Rajahs Webseite könnt Ihr die Dateien herunterladen, getrennt für die verschiedenen Prozessorarchitekturen und %96wie immer%96 in englisch, französisch, italienisch und deutsch.


28.01.2014 Neue Icons und Update für TeraDesk
Frische Icons für Atari-Desktops: Da konvertierte Icons aufgrund von Einschränkungen der Atari-Plattform selten gut aussehen, hat Lodovico Zanier ein eigenes, minimalistisches Iconset gepixelt. "Linear Grey" ist in Grau gehalten und setzt nur vereinzelt Farbakzente.

Iconset

Das Iconset enthält insgesamt 158 Icons, gedacht sind sie für TeraDesk und schnelle Ataris wie die FireBee mit hoher Auflösung.

Außerdem hat Djordje Vukovic eine neue TeraDesk-Version veröffentlicht. Die Änderungen in Version 4.05:

- Behebung mehrerer Fehler, die die Benutzung des Laufwerks "Z" verhindern konnten - Der vertikale und horizontale Icon-Abstand auf dem Desktop, sowie der Abstand zur linken oberen Bildschirmecke lässt sich einstellen. Gedacht ist diese Einstellung vor allem für hohe Auflösungen, wenn größere Icons verwendet werden.

Auf der TeraDesk-Webseite sind die Links zu den übersetzten Dateien eventuell nicht aktuell (noch für Version 4.04). Aber natürlich finden sich die aktuellen Dateien %96 wie immer %96 auf dem kurobox FTP-Server in Englisch, Deutsch, Italienisch und Russisch.


26. 01. 2014 HypView und PH vCard
HypView ist ein Hypertext-Viewer von Philipp Donzé und vollständig mit dem beliebten ST-Guide kompatibel. Der Quelltext wurde schon 2006 freigegeben, nun hat Vincent Rivière HypView für die ColdFire-CPU der FireBee kompiliert.

Auf seiner Webseite liegt HypView kompiliert für 68000, 68020-60 und ColdFire vor. Als 68k-Anwendung lief HypView schon vorher auf der FireBee, die Anwendung ließ sich jedoch nicht einfach für die FireBee neu kompilieren, da sie auch Assembler-Code enthält.

PH vCard: VCards sind digitale Visitenkarten, die einige Internet-Nutzer an ihre E-Mails anhängen. Ein neues Programm namens vCard Viewer von Probe House Software kann diese Dateien optisch ansprechend auf der FireBee anzeigen.

Bei vCards handelt es sich um einfache ASCII-Dateien, die mit jedem Texteditor geöffnet und gelesen werden können. Der Viewer bereitet diese Daten aber sinnvoll und besser lesbar auf.

Den vCard Viewer gibt es in Versionen für 68000-, 68020-60- und Coldfire-Systeme. Probe House Software bietet weitere interessante Programme, darunter ein Anzeigeprogramm für Google Maps und eine Wettervorhersage. Wie vCard Viewer gibt es auch diese Programme fertig kompiliert für die Coldfire-CPU der FireBee.


24. 12. 2013 Samba, OpenSSH, MiNTLib: Neue und aktualisierte Programme und Tools für MiNT

Weihnachten für MiNT-Anwender bedeutet entweder ein Weihnachtsbaum in ASCII, oder frisch portierte und aktualisierte Anwendungen aus der Unix-Welt. Eine der besten Adressen dafür ist die Webseite von Vincent Rivière, der neue MiNT-Software, -Libraries und -Entwicklungstools portiert hat.

Für Entwickler gedacht sind MiNTLib CVS-20131219, Readline 6.2 und OpenSSL 1.0.1e. Die Readline-Library enthält Funktionen, um eine Liste von vorher eingegebenen Befehlen zu verwalten.

Von der Readline-Portierung profitiert die auf Version 3.6.21 aktualisierte Netzwerksoftware Samba, die nun Vervollständigung per Tab-Taste unterstützt. Der "Zuviele offene Dateien"-Fehler ist in 3.6.21 aufgrund von Kernel-Einschränkungen immer noch vorhanden.

Zum ersten Mal für die ColdFire-CPU ist OpenSSH erschienen. Version 6.4p1 nutzt die aktuelle MiNTLib- und OpenSSL-Library. Probleme bei der Verbindung des SSH-Clients mit Linux-Servern wurden behoben. Auch die Coreutils, eine GNU-Programmsammlung zur Bearbeitung von Dateien und Texten, wurde aktualisiert.


13. 12. 2013 Vincent Rivière kompiliert komplette Software-Sammlung für die FireBee

Bei Vincent Rivière hat der GCC Überstunden gemacht und das Ergebnis sind über 40 Programme, die in speziell kompilierter Form für 68000, 68020-60 und ColdFire vorliegen. Der Schwerpunkt liegt auf Kommandozeilen-Tools, es sind aber auch Programme mit grafischer Benutzeroberfläche dabei.

Unter den Kommandozeilen-Programmen sind mit Bash, Make, Vim und Samba einige Standard-Unix-Anwendungen per Cross-Compiler portiert worden. Rivière hat die Gelegenheit genutzt und neuere Versionen der Apps kompiliert. Weitere neu kompilierte Programme sind der Atari-Emulator Hatari und der Texteditor qed, Auch das Geburtstagskind Doom wurde bereits vor einiger Zeit für die ColdFire-CPU der FireBee kompiliert. Einzig HypView ist noch ein Problem für die Compiler, das Assembler-Routinen verwendet werden.

Für Entwickler sind besonders die Konfigurationsskripte und Make-Dateien interessant, sie könnten als Vorlage für die Portierung weiterer Open-Source-Software verwendet werden.


28. 11. 2013 Neue Version des GFA Compilers erschienen

Was GFA Anfang der 90er versäumt hat %97 das GFA-Basic für die neuen Atari-Computer zu modernisieren %97, erledigt Lonny Pursell seit einigen Jahren nachträglich. Er hat einen GFA-Basic-Editor entwickelt und die GFA-Library, -Compiler und -Linker gepatcht. Vom Compiler ist nun eine neue Version erschienen.

Das GFA-Entwicklungssystem wurde schon oft gepatcht, GFA-Entwickler haben eine große Auswahl an alternativen Bibliotheken und Patches. GFA-Basic ist nicht sauber geschrieben und ohne einen Patch würden Library, Linker und Compiler Programme erzeugen, die auf moderneren Systemen nicht laufen. Mit Lonnys Patches kompilierte Basic-Programme laufen nicht nur auf klassischen Atari-Systemen und deren Klonen, sondern auch auf der Firebee.

Der GFA Compiler r22 behebt einen Fehler, der dazu führen konnte das End, Edit und Stop keinen Assembler-Code generieren, wenn sie in der ersten Zeile einer Unterroutine auftauchen. Lonny hatte auch ein Update für die Library in Vorbereitung, welches jedoch nicht mehr rechtzeitig fertig wurde.

Das Archiv enthält Compiler, Linker und Library für 68k-Systeme und Coldfire.


25. 11. 2013 EmuTOS unterstützt SD-Karten auf der FireBee

EmuTOS hat sich zu weit mehr entwickelt, als nur einem TOS-Ersatz für Emulatoren: Dank Roger Burrows unterstützt das quelltextoffene Betriebssystem nun auch den SD-Kartenslot der Firebee.

EmuTOS erkennt mehrere Partitionen, behandelt die SD-Karte aber anders als FireTOS nicht als Laufwerk A, sondern reiht die SD-Karte hinter die CompactFlash-Karte ein. Der aktuelle EmuTOS-Build erkennt keine Medienwechsel, Anwender sollten also bereits beim Booten die SD-Karte einschieben und erst nach dem Ausschalten entfernen. Dies wird noch korrigiert.

Der EmuTOS-Snapshot vom 21.11.2013 enthält außerdem folgende Änderungen:

  • optimierte Messung der Medien- und Blockgröße
  • verbesserter IDE-Treiber
  • bis zu 4 IDE-Interfaces


23. 11. 2013 GCC nun nativ auf der FireBee lauffähig

Mikro (Miro Kropáček) hat die komplette GCC (Gnu Compiler Collection) für die Firebee zusammengestellt. GCC gehört zu den beliebtesten Werkzeugen zur plattformübergreifenden Entwicklung und kompiliert C und C++ Code.

Im Programmpaket enthalten sind wichtige Libraries und Zusatzprogramme, alle für die Coldfire-CPU der FireBee optimiert. Erzeugt werden native Coldfire-Programme, GCC für die FireBee kann aber auch verwendet werden, um Programme für andere CPU-Architekturen zu erzeugen (68000, 68020-60). Vorher existierte bereits eine Portierung der GCC, die jedoch für den 68000-Prozessor kompiliert wurde und standardmäßig Binaries für diesen Prozessor erzeugte.

Erste Programme wie Bench.app wurden erfolgreich mit dem neuen GCC kompiliert. In Zukunft wird sich durch Optimierungen im Betriebssystem die Zeit zum Kompilieren von Anwendungen mit GCC verkürzen. GCC kann hier heruntergeladen werden.

Alternativen für C-Entwickler auf der FireBee sind Pure-C-kompatible AHCC und vbcc.


20. 9. 2013 vbcc für die FireBee verfügbar!

Dank sehr guter Zusammenarbeit mit dem externen Entwickler Frank Wille können wir Euch heute - nicht ohne ein wenig Stolz - den vbcc-Kompiler für die FireBee präsentieren. Bei vbcc handelt es sich um einen optimierenden ANSI-C-Kompiler, der für etliche Plattformen verfügbar ist und auch einen guten Teil des C99-Standards ( ISO/IEC 9899:1999) enthält. vbcc wird besonders gerne von Demo-Codern genutzt und ist für alle denkbaren Projekte frei verwendbar. Der Quellcode steht auch für nicht-kommerzielle Ambitionen frei zur Verfügung.

Dank einer selbstlosen Spende eines FireBee-Users konnte Frank Wille bereits vor einigen Monaten eine FireBee zur Verfügung gestellt werden. Ole Loots steuerte eine mit allen verfügbaren Entwicklungs-Werkzeugen und vollständiger Unix-Umgebung angepasste FreeMiNT-Distribution bei und Medusa Computer Systems dann später noch eine neue und auf aktuellsten Stand gebrachte zweite FireBee. In unzähligen Stunden unbezahlter Arbeit konnten Frank Wille und Dr. Volker Barthelmann bereits zu Beginn dieses Sommers eine funktionsfähige Version des ColdFire Backends sowie etliche Verbesserungen für die generelle Atari-Version (GEM und MiNT) vorlegen.

Nun gibt es auch eine BETA-Version von vbcc, die nativ auf der FireBee läuft. Der Kompiler konnte erfolgreich mit sich selbst für ColdFire kompiliert werden und erzeugt auf der FireBee nun wahlweise optimierten ColdFire- oder Atari68k-Code. vbcc ist somit nach AHCC und dem gepatchten GFA-Basic die dritte Entwicklungsumgebung auf der FireBee. Unser ganzer Dank gilt Frank Wille, der neben der Amiga-Version nun auch für die MiNT- und generelle Atari-Version verantwortlich zeichnet. Das Gesamtpaket beinhaltet neben vbcc den Linker "vlink" sowie den Assembler "vasm".

Der Compiler erzeugt sehr flotte und optimierte Programme für 8 bis 64 Bit. Besonders hervorzuheben ist auch, dass die neuen GEM-Libraries bereits an einfachen Projekten erfolgreich gestet wurden.

Die Nutzung dieses vbcc erfolgt auf eigenes Risiko, und es sei darauf hingewiesen, daß vermutlich noch einige Bugs existieren. Die Entwickler freuen sich jedenfalls über Feedback und auch über Anregungen oder eventuelle Bugreports bzgl. der neuen FireBee-BETA-Version.

firevbcc


5. 7. 2013 EmuTOS 0.9.1

EmuTOS 0.9.1 wurde veröffentlicht.

Die wichtigsten Veränderungen für die FireBee sind:

  • Unterstützung der Falcon 256 Farbmodi.
  • Neues EmuCON2 mit TAB Vervollständigung.
  • Unterstützung des Umbenennens von Ordnern.
Dieses Release unterstützt auch das ColdFire Evaluation Board. Diese Hardware war die einzige Option ColdFire spezifische Software zu testen, bevor die FireBee erhältlich war.

EmuTOS 0.9.1 behebt darüberhinaus einen Stack Overflow Bug, der EmuTOS 0.9.0 daran hinderte, unter FreeMiNT und der Option GEM=ROM xaloader.prg vom Desktop aus zu starten.

EmuTOS gibt es dort: http://sourceforge.net/projects/emutos/files/emutos/0.9.1/

Ladet emutos-firebee-0.9.1.zip herunter, und flasht dann emutosfb.s19 mit Eurem bevorzugten Flash-Werkzeug.

Viel Vergnügen!


1. 7. 2013 Neue offizielle Aniplayer-Version veröffentlicht

Dieses Wochenende wurde - erstmalig seit 2004 - eine neue Version des Multimediaplayers Aniplayer von Didier Méquignon veröffentlicht. Aniplayer kann als der bekannteste Player für Atari-Systeme beschrieben werden. Neben vielen Neuerungen für Clones, Upgradekarten usw. ist für die FireBee vor allem ein Feature von besonderem Interesse: Die MPEG Audio-Dekodierung verwendet nun Coldfire MAC Instruktionen. Dies heißt nichts anderes als daß MPEGs mit sehr geringer Prozessorlast (auch im Hintergrund) von Aniplayer abgespielt werden können.

Viel Spaß mit der nun offiziellen Aniplayer Version 2.23!

http://aniplay.atari.org


28. 6. 2013 Neue öffentliche FireTOS BETA-Version

Heute präsentieren wir Euch eine neue BETA-Version unseres Betriebssystems. Wie immer hat Didier Méquignon sehr viel Zeit in die Weiterentwicklung gesteckt und das TOS in folgenden Punkten verbessert:

  • IDE funktioniert nun mit LBA48. Dies bedeutet, daß das theoretische Limit für Massenspeicher in der FireBee nun bei 2 TeraByte liegt.
  • Ein EmuTOS-Fix wurde implementiert. Das Open Source-Betriebssystem EmuTOS ist nun wieder vom Bootmenü des FireTOS aus startbar. Dadurch ist es auch möglich daß EmuTOS nun wieder die USB-Treiber und einige andere Kleinigkeiten des FireTOS nutzt. Dies geschieht, ohne daß EmuTOS eigene Treiber benötigt, und ohne daß es überhaupt etwas vom USB an sich mitbekommt. Ein Umstellen über die DIP-Switches ist nun in den meisten Fällen nicht mehr notwendig!
  • Es gab einige Verbesserungen im LwIP-Treiber für den Ethernet-Chip.
  • Der USB-Treiber wurde stark verbessert, und die meisten USB-Probleme sollten der Vergangenheit angehören. Der "Shift-Key" Bug ist größtenteils behoben. Die Nutzung von USB-Tastaturen sollte nun auch wirklich alltagstauglich sein.
  • Monochrom-Unterstützung. Das TOS bietet nun die Möglichkeit, in Schwarz/Weiß zu arbeiten und vor Allem zu starten. Dies bedeutet, daß der Bootvorgang an sich stark beschleunigt wurde - selbst auf sehr großen Monitoren (Full HD und mehr). S/W funktioniert sowohl mit dem VDI, als auch mit VT52 (serielle Konsole).
  • Es gibt ein neues Kontrollfeld um in S/W zu booten, das auch problemlos mit COPS, dem von uns mit ausgeliefertem Kontrollfeld-Server, zusammenarbeitet. Wer die Möglichkeiten nutzen will sollte auch das neue CPX anstelle des alten verwenden.
  • Der Webserver wurden nun standardmäßig auf Port 8080 gelegt.
  • Das neue FireTOS bietet viele weitere technische Änderungen "unter der Haube". DMA-Nutzung wurde für manche Instruktionen abgeschaltet, um die Kompatibilität zu erhöhen (dadurch läuft jetzt beispielsweise DGEM). "logbase()" wurde gefixt, es gibt eine neue Subroutine für zukünftige TOS-Features (wie beispielsweise USB), "Stop-Instruktionen" wurden ersetzt, um Zeit an andere Tasks abzugeben, 68k-Instruktionen im ikbdvec-Patcher für MiNT wurden entfernt, "setscreen" wurde verbessert, uvm.
Einer der Gründe, warum wir Euch das neue FireTOS einige Zeit vorenthalten haben ist, daß wir auch etliche Tests mit internen Versionen gemacht haben, bei denen das ST-RAM vom Betriebssystem in das FPGA-/Grafik-RAM gelegt wurde (anstatt wie derzeit auch im 512 MB Hauptspeicher zu sein). Dies hätte eine ST-/Fast-RAM Aufteilung ganz wie auf einem Original-Atari ermöglicht, ohne daß die Nutzung der derzeitigen Software-Tricks notwendig wäre, und dadurch die Kompatibilität zu ST- oder Falcon-Programmen stark erhöht. Leider kam es dabei aber zu einem Problem mit dem AC'97, und eine Firebee ohne Sound betrachten wir als großen Rückschritt. Daher wurde dieses neue RAM-Feature vorerst wieder entfernt, bis wir eine Lösung dafür haben.

Die anderen oben beschriebenen Neuerungen rechtfertigen aber eine Veröffentlichung, auch wenn das ST-Ram weiterhin im 512 MB Hauptspeicher ist. Auf viele Features wie z.B. die gefixten USB-Tastaturen wartet Ihr ja schon sehnsüchtig! Bedenkt bitte, daß es sich um eine BETA-Version handelt. Ein offizielles Release wird es - wie auch bisher - nur auf Didiers Seiten geben, sobald verfügbar. Flasht das neue TOS mit FLASH060.PRG direkt vom TOS Desktop aus (manche Entwickler empfehlen, dies nicht von MiNT aus zu tun). Viel Spaß beim Testen! Wir freuen uns über Rückmeldungen auf unserer Mailingliste.

FireTOS


3. 5. 2013 Icon Set 2.0 für Thing! und TeraDesk

Das Icon Set 2.0 für Thing! und TeraDesk ist ein wichtiges Upgrade über Set 1 (für Thing!), das mit der FireBee gebundlet kam. Obwohl die meisten der üblichen Icons aus dem ersten Set unverändert verbleiben, hat sich die Anzahl der Icons durch das Hinzufügen neuer Programm-, Ordner-, und Dateitypen nahezu verdoppelt. Die Thing! und TeraDesk Sets teilen sich die meisten Icons und variieren nur im Falle von desktopspezifischen Notwendigkeiten. Das Set 2 für Thing! enthält 294 Icons (hauptsächlich 32x32 Pixel in 16 und 2 Farben), während das TeraDesk Set 258 Icons hat (alle in 32x32 Pixel in 16 und 2 Farben). In beiden Archiven liegen Konfigurationsdateien, in denen die neuen Icons bereits eingebunden sind. Die desktop.inf für TeraDesk bietet eine Standardkonfiguration für die FireBee (wie auch bei Thing!). Durch Verwenden dieser Datei werden alle bisherigen Anpassungen des Desktops ersetzt. Es wird empfohlen, die NVDI Palette zu benutzen. Mit der klassischen GEM Palette sehen die meisten Icons etwas dunkler aus. FireBee Usern, die upgraden wollen, empfehlen wir, erst das aktuelle Icon Set und die Konfigurationsdateien zu sichern (Thing!: icons.rsc & icons.inf, TeraDesk: cicons.rsc, icons.rsc und desktop.inf).

Download des Icon Sets 2 für Thing!
Download des Icon Sets 2 für TeraDesk

Bedenkt, daß diese Sets für die FireBee optimiert sind und durch ihre Größe nicht für die Benutzung auf Low End TOS Computern vorgesehen sind.

"Linear Grey" (v. 0.9 alpha) Icon Set für TeraDesk

Das "Linear Grey" ist ein minimalistisch gestyletes 256 farbiges Icon Set für TeraDesk mit NVDI Palette. Obwohl es ursprünglich nur als Testfall für einen Stil gedacht war, wurde es zu einem grundlegenden Icon Set für TeraDesk. Es umfaßt 59 originale Icons im klassischen 32x32 Format in Varianten für 2, 16 und 256 Farben. Eine desktop.inf Datei mit einer Basiskonfiguration für die FireBee ist auch mit dabei. Die Benutzung der NVDI Palette ist quasi notwendig, denn mit der GEM Palette verwenden die meisten Icons falsche Farben. Dies ist eine Veröffentlichung im Alpha Stadium, die noch etwas Pflege nötig haben dürfte.

FireBee User, die dieses Set testen wollen, sollten vorher ein Backup ihres aktuellen Icon Sets sowie der Konfigurationsdateien (cicons.rsc, icons.rsc und desktop.inf) machen.

Download des "Linear Grey" Icon Sets (v. 0.9 alpha).


24. 4. 2013 Einblick in den PIC

In den vorangegangenen "Einblicke in"-Artikeln haben wir die beiden großen programmierbaren Komponenten des FireBee-Boards beschrieben; den ColdFire und den FPGA. Aber es gibt eine Dritte, die als "Dirigent" agiert: Den PIC.

PIC bedeutet "Peripheral Interface Controller". Es ist eine Familie von Mikrokontrollern der Firma Microchip. PICs sind sehr kompakte und günstige Programmierbare Komponenten. Sie beinhalten eine kleine CPU, aber auch ein fix zugeordnetes flashbares ROM, ein wenig RAM und diverse E/A-Schnittstellen. Diese können entweder in Assembler oder in C programmiert werden.

Der PIC der FireBee ist ein Microchip PIC18F4520. Seine Software kann durch Nutzung eines externen Hardware-Programmiergerätes (oder, in der Zukunft, einfach per Software) aufgerüstet werden. Der PIC ist für etliche wichtige Aufgaben verantwortlich und schaltet sich daher niemals aus. Die blaue LED der FireBee blinkt langsam um anzuzeigen, daß der PIC läuft.

  • Ein-/Aus- und Resetknopf. Der PIC überwacht diesen Taster permanent, um die Hauptkomponenten am FireBee-Board einzuschalten, auszuschalten oder neuzustarten.
  • Echtzeituhr und NVRAM-Backup. Wie im vorigen Artikel beschrieben ist die Falcon-Echtzeituhr und der NVRAM-Chip im FPGA implementiert. Wenn die FireBee jedoch ausgeschaltet wird ist der Zustand des FPGAs verloren. Auf der anderen Seite wird der PIC niemals ausgeschaltet. Daher werden die NVRAM- und Uhr-Daten beim Abschalten vom FPGA in den PIC transferiert wo sie aktuell gehalten werden. Dann, beim neuerlichen Einschalten, werden die Daten vom PIC in den FPGA transferiert, daher ist der Zustand anschließend als wenn der FPGA niemals ausgeschaltet worden wäre.
  • Batterie-Überwachung. Der PIC kontrolliert die Batterie permanent. Wenn der Strom weniger wird, wird die FireBee automatisch ausgeschaltet. Dies bewahrt vor Hardware-Problemen die auf zu geringer Spannung beruhen, und stellt sicher daß genug Strom vorhanden ist um die Echtzeituhr und die NVRAM-Daten für Monate im PIC behalten zu können.
  • PS/2 Schnittstelle. Diese Schnittstelle ist direkt an den PIC angeschlossen, derzeit aber ungenutzt. In einem zukünftigen Update wird eine Funktionalität ähnlich dem Eiffel-Adapter in den PIC implementiert. Dann wird es möglich sein mit der FireBee PS/2-Tastaturen und -Mäuse zu nutzen, genau so als wenn sie Standard-Atari-Eingabegeräte wären.
  • Game-Port. Diese interne Schnittstelle wird es erlauben, Standard-Atari-Mäuse und Joysticks direkt an die FireBee anzuschließen. Sie ist derzeit aber deaktiviert.
  • Programmier- und Debugger-Schnittstelle. Dabei handelt es sich um eine physische Schnittstelle um einen Hardware Debugger/Programmierer wie beispielsweise Microchips PICkit anzuschließen. Solch ein Gerät muß ebenfalls an einen anderen Computer angeschlossen werden. Auf diese Art kann die Software des PICs von entfernten Computern upgedated werden, und Entwickler können ebenfalls den Debugger nutzen um die Software Schritt für Schritt laufen zu lassen.
Eine detailierte Dokumentation zum PIC18F4520 findet sich auf der Webseite von Microchip: http://www.microchip.com/wwwproducts/Devices.aspx?dDocName=en010297


7. 3. 2013 Etliche neue Programme

MPEG-1-Dekoder für mxPlay
Die Haupt-Schlagzeile für die heutigen News hätten "MP3 dekodieren auf der FireBee" lauten können. Und tatsächlich, es handelt sich um eine kleine Sensation! Der neue mxPlayer, der unlängst veröffentlicht wurde, ist bereits ein großartiger MOD-Spieler. Da er eine nette API besitzt könnten weitere Audio-Plug-Ins jederzeit von externen Entwicklern erstellt werden. Kurz nach der Veröffentlichung fragten viele Leute nach MP3 Unterstützung. MiKROs Antwort darauf ein paar Tage später: "Hier ist sie", ... MPG_CF.MXP, so der Name des MPEG-Audio Plugins für die FireBee, basiert auf "mpg123". Zuerst gab es den Plan MAD zu nutzen, aber dessen API ist nicht sehr Anwender-freundlich. Daher wurde es mgp123, was bedeutet daß andere Funktionalitäten die bereits in mpg123 vorhanden sind, verhältnismäßig einfach in mxPlay durch weitere Entwickler implementiert werden könnten. Bereits jetzt funktioniert das Dekodieren von MPEG-1 Layer I, II and III. Neben einer niemals offiziell veröffentlichten BETA-Version von Aniplayer ist dies nun der erste MP3-Spieler auf der FireBee.



Dieses Bildschirmfoto zeigt Highwire während es ein Bildschirmfoto vom laufenden mxPlayer zeigt, welcher gerade MP3s dekodiert.

Neuer Highwire
Highwire, der Nur-Atari-Browser wurde für V4e neu kompiliert. Auch wenn die 68k-Version immer funktioniert hat, sind die kleinen Verbesserungen fein, und die erhöhte Geschwindigkeit macht Highwire für tagtägliche Nutzung viel brauchbarer. Der Entwickler m0n0, der uns bereits den großartigen Browser Netsurf gebracht hat, ist auch für diesen Highwire verantwortlich und kümmert sich fortdauernd um alle "Netzwerk-Bedürfnisse" mit dieser Veröffentlichung. Holt Euch Highwire für V4e von seiner Webseite.

Neuer FTP-Client, KK-Commander, fVDISnap, Meg, Crésus, Joe - HTML Editor, ...
Rajah Lone, ein externer Entwickler, ist nicht zu stoppen. Er fährt damit fort diverse Anwendungsprogramme zu verbessern oder neu zu kompilieren. Letzte Woche gab es eine neue Litchi- und JOE-Veröffentlichung. Diese 1.2C-Version des großartigen FTP-Clients bekam einige Verbesserungen. JOE, in der Version 1.5, ist ein netter HTML-Editor, der nun ebenfalls in einer Version für ColdFire verfügbar ist. Ebenfalls bekamen wir am 3. März "Meg", einen Mailbox-Checker und Spamfilter. KK Commander ist eine Art Total Commander und fVDISnap ein neues Programm für Bildschirmfotos, das nun auch auf "Nicht-fVDI-Systemen" arbeitet. Schaut Euch Rajahs Seite an und holt Euch die coolen neuen Programme.

FreeMiNT Setup für ARAnyM
Etliche Anwender waren sehr enthusiastisch bezüglich Jo Even Skarsteins FreeMiNT Setup für die FireBee. Die Einfachheit und vollkommene Hingabe an GEM (das heißt überhaupt keine Unix-Sachen) dieses Setups wurden auch für andere User ohne FireBee interessant. Daher kam es nachdem "Vanilla MiNT" - eine Art Spinn-Off des FireBee FreeMiNT Setups - ein sehr einfach einzusetzendes Setup für Eure andere Atari-Hardware, aufgetaucht war, dazu, daß ein externer Entwickler sich um einen 1:1 Implementierung unseres FireBee Setups für ARAnyM, die Virtuelle Maschine die für diverse Host-Systeme existiert, gekümmert hat. Das MiNT Setup ist identisch mit dem was Ihr mit der FireBee bekommt, außer der Tatsache, daß Binärpakete mit denen für ARAnyM ausgetauscht wurden. Einige GEM-Programme können nicht laufen, da sie echte Hardware voraussetzen. Das Setup ist auch als sofort einsetzbares Disc-Image verfügbar. Die ersten Rückmeldungen waren sehr gut, und es scheint daß die Initiative von ProTOS genau zur rechten Zeit gekommen ist um ARAnyM-Anwender zu unterstützen.

zView 1.0

Ein weiteres Programm, daß viele Verbesserungen und Bugfixes durch Herrn Miro Kropacek erhielt ist zView. Das Programm - welches als "Das" derzeitige Bild- und PDF-Anzeigeprogramm betrachtet werden kann - wurde ursprünglich im Jahr 2005 von Zorro geschrieben. MiKRO, der uns bereits die erste FireBee-Version dieses großartigen Programms neu kompiliert hat, hat nun etliche Verbesserungen vorgenommen. Neue Funktionen betreffen PDF Zoom-Stufen und bessere Voreinstellungen für die Anzeige (oder eben nicht) von Nicht-Bild-Dateien im Übersichtsbrowser, sowie die Anzeige von versteckten UNIX Dateien. Die Dokumentation und das RSC bekamen eine Aktualisierung von Sascha Uhlig. Bugfixes wurden in folgenden Bereichen eingearbeitet: AV-Protokoll, PNG und GEM(X)IMG-Filtern, Umlauten in der PDF-Navigationsliste, Skalierung des Vollbildmodus (keine farbigen Linien am Bildrand mehr!), sowie TOS- und MagiC-Kompatibilität, und Vieles mehr. zView kann als ausgereift und sehr stabil betrachtet werden. Dank MiKRO eines der besten Werkzeuge auf unseren FireBees. Die Version 1.0 wurde gerade veröffentlicht.


1. 3. 2013 Mehr Sound, verbessertes EmuTOS sowie GFA-Bibliothek und TeraDesk-Übersetzungen

mxPlay2
Am 20. Februar wurde "mxPlay2" ein Modul-(MOD-)Player veröffentlicht. mxPlay wurde von MiKRO von Mystic Bytes geschrieben, um allen FireBees und CT6x-Falcons das Abspielen von jedem (!) verfügbaren MOD-Format zu ermöglichen. Der Audiomedia-Player für Ataris kommt mit Drag&Drop, Unterstützung für lange Dateinamen, einem modernen Graphischen User-Interface, enthält zehn "Skins", Playlisten, eine Plugin-basierende Programmierschnittstelle, und Vieles mehr. Eine herausragende Eigenschaft ist, daß nun 32 Kanäle verfügbar sind, wenn Ihr "XMs" oder "S3Ms" auf Euren FireBees abspielt! Es handelt sich um ein freies Projekt. Holt Euch mxPlay für die FireBee von ihrer Sourceforge-Seite.

Ihr könnt MOD Musik-Dateien (Module) beispielsweise von "Fading Twilight" bekommen. Es handelt sich dabei um Musik von Atari-Musikern aus der ganzen Welt. SAP-Module können vom Atari Sap Musik Archiv heruntergeladen werden.

Neues EmuTOS
Das EmuTOS-Team hat eine neue Version ihres Open-Source Betriebssystems veröffentlicht. Diese neue Distribution verbessert generell die Unterstützung von Atari-Hardware. Eine FireBee-Version wurde ebenfalls veröffentlicht. Denkt bitte daran, daß die FireBee-Version native für ColdFire ist (es also keine Hilfslösungen für fehlende m68k-Instruktionen gibt) und daß sie die zusätzliche Hardware, die auf der FireBee verfügbar ist, nicht unterstützt. Die wichtigsten neuen Eigenschaften für die FireBee sind: Unterstützung für CompactFlash-Karten ohne Partitionstabellen und verbesserte Dateiauswahl-Boxen. Ihr könnt EmuTOS (emutosfb.s19) mit FLASH060.PRG ins ROM der FireBee flashen. EmuTOS ist auf der Projektseite verfügbar.

Aktualisierte GFA-Basic Bibiliothek veröffentlicht
Lonny Pursell hat mit Hilfe einiger GFA-Programmierer GFA-Basic noch weiter verbessert. In der Bibliothek wurde das Binding für GDOS neu geschrieben um der offiziellen Atari-Dokumentation zu entsprechen. Die Änderung im Compiler ist: "Überprüfung auf fehlende CASE-Anweisungen zurückgenommen".

Die neueste Version ist auf Lonnys Webseite zu bekommen.

TeraDesk 4.04 Übersetzungen
Während der letzten Tage wurden die meisten Übersetzungen von TeraDesk 4.04 veröffentlicht. Die Archive sind jeweils herunterladbar:

Deutsch RSC & ST Guide
Französisch RSC
Italienisch RSC
Russisch RSC und ST Guide

Seid Euch bewusst, daß die neuen Ressource-Dateien (desktop.rsc) nur mit der offiziellen TeraDesk 4.04-Distribution kompatibel sind.


31. 1. 2013 TeraDesk 4.04 veröffentlicht!

Djordje Vukovic hat kürzlich eine neue Version des Tera Desktop veröffentlicht, dem leichtgewichtigen Desktop, der bereits im derzeitigen FreeMiNT-Setup für die FireBee und weiteren FreeMiNT-Distributionen verfügbar ist. Die neue 4.04-Version ist im Wesentlichen eine Veröffentlichung zur Behebung von Bugs, ohne neuen Funktionen. Das TeraDesk-Archiv enthält auch die optimierte ColdFire-Version (desk_cf.prg). Jene FireBee User die gewillt sind das derzeitige FreeMiNT-Setup zu aktualisieren, müssen desk_cf.prg in desktop.prg umbenennen und dürfen die derzeiitigen Einstellungen und Icon-Dateien (also teradek.inf und cicons.rsc/icons.rsc) nicht verändern.

Die lokalisierten Varianten von TeraDesk werden demnächst in topaktuellen Versionen verfügbar sein, inklusive einer aktualisierten Französischen Übersetzung (dank der Arbeit eines Ad-hoc-Teams) und einem brandneuen Italienischen Archiv. Die lokalisierten Versionen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Russisch und Griechisch) werden sehr bald über die TeraDesk-Webseite oder vom Kurobox FTP-Server, bzw. von den Seiten der jeweiligen Autoren, herunterzuladen sein

TeraDesk kann auf der üblichen Webseite heruntergeladen werden: http://solair.eunet.rs/~vdjole/teradesk.htm


26. 1. 2013 GFA auf der FireBee

Dank der harten Arbeit von Lonny Pursell ist GFA-Basic nun ausgereift für die FireBee. GBE - der GFA-Basic-Editor - ist nun mit der neuesten Bibliothek für Coldfire neu kompiliert, diverse Bugs (wie RECALL) wurden ausgebessert und einige umfassenden Nachbesserungen wie beispielsweisee für das "Test Drop-Down Menü" erfolgten. GFA ist nun derart weit entwickelt, daß eine simple Neukompilierung sicherstellt daß Programme, die bisher noch nicht gelaufen sind, unverzüglich auf der FireBee nutzbar werden. Lonny hat eine neue und verbesserte Version am 24. Jänner veröffentlicht.

Sehr imposant ist die Arbeit von Rajah Lone, der seit einigen Wochen, seine GFA-Programme auf seiner brandneuen FireBee neu kompiliert. Und die Meisten funktionieren nun schon perfekt. Beispielsweise kann Litchi als der beste FTP-Client auf der Biene betrachtet werden, DGEM ein DungeonMaster-Klon, Cresus eine Bankkonto-Verwaltung, und Vieles mehr.


11. 1. 2013 Was macht Ihr eigentlich die ganze Zeit?

Bevor wir Euch erzählen, was 2013 bringen wird und was es an Neuerungen auf der FireBee gibt, werden wir versuchen zusammenzufassen was die letzten 10 Wochen so Alles passiert ist.

Die Profiliga des ACP-Entwickler-Teams hat bedeutende Verbesserungen in einigen Schlüssel-Bereichen, welche zukünftige externe Beiträge vereinfachen soll, erzielt. So wurde von unserem "jüngsten" Mitstreiter Markus Fröschle in wochenlanger Kleinarbeit mit Unterstützung von Vincent Rivière das BaS (unser Basisystem zur Initialisierung des Boards) vom kommerziellen Codewarrior auf den frei verfügbaren GCC portiert. Auf der anderen Seite hat Wolfgang Förster die komplette existierende FPGA-Konfiguration in sauberes VHDL umgeschrieben, damit zukünftige Beiträge und Optimierungen in strukturiertem und verständlicherem VHDL möglich sind. Diese umgeschriebene Konfig wird die nächsten Wochen getestet, und wenn alles klappt, ist der nächste Schritt die Implementierung eines Blitters wie im Suska-Projekt bereits vorhanden. Wir hoffen daß sich anschließend endlich ein paar Teilzeit VHDL-Programmierer finden die uns unterstützen können. ;) Vincent Rivière hat zwei Wochen mit einem FreeMiNT-Bug gekämpft und fast keinen Schlaf bekommen. Dabei ging es darum daß TeraDesk beim Hochstarten mit einem Bus-Error abgebrochen hat, wenn das neue XaAES genutzt wurde. Der Bug ist nun glücklicher Weise behoben. Es gibt einen komplett neuen Built des FreeMiNT Kernels, der jetzt perfekt auf FireTOS und EmuTOS läuft.

Didier Méquignon hat begonnen die ST-RAM Adressen von den 512MB Fast-RAM in den RAM des FPGAs zu verlegen. Dadurch kann der ST-RAM unabhängig vom FastRAM, wie auf jedem Falcon und ohne Software-Tricks angesprochen werden. Ein von Programmierern lang gefordertes Feature, damit einige Software überhaupt zum Laufen gebracht werden kann! Dies wird direkt über das FireTOS laufen.

Medusa hat eine Unmenge an Tastaturen getestet. Der innige Wunsch der Projektkoordination war eine günstige USB-Tastatur für kommende Komplettpakete, die keine Tasten plattformfremder Betriebssysteme besitzt. Eine echt schwierige Aufgabenstellung in der heutigen Zeit! Aber nun haben wir ein preiswertes Keyboard, das noch dazu in etlichen Sprach-Layouts (DE, US, UK, ES, FR, CZ) verfügbar ist und zu 100% auf der FireBee funktioniert. Eine weitere Vorbereitung, die sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, war eine Lösung für günstige Netzteile, die weltweit verwendet werden können, zu finden. Da immer mehr Kunden Probleme, bzw. Unsicherheit dabei verspüren, ein passendes Netzteil lokal zu besorgen, wollen wir in Zukunft direkt aus der Schweiz Netzteile für die gesamte Welt anbieten. Diese sollen natürlich mit allen Spannungen und Steckertypen funktionieren und dennoch, trotz unseren Kleinserien, den Preis nicht allzu sehr in die Höhe treiben.

Das führt uns gleich zu einem Update bezüglich den USB-Tastaturbugs. Deren gibt es zwei. Einerseits haben wir in vielen Tagen Testen herausgefunden, daß per einfachem Umschalten in FireTOS CPX auf französisch oder deutsch - auch wenn es sich um andere Sprachvarianten von Tastaturen handelt - fast alle Tastaturen zur fehlerfreien Mitarbeit bewegt werden können. Andererseits gibt es noch manchmal den "Shift-Taste-verhält-sich-wie-Caps-Lock-Bug". Dessen Grund konnten wir in der Vergangenheit nicht herausfinden. Dazu wurde im Dezember jetzt eine interne FireTOS-debug-Version die die USB-Scancodes auf der seriellen Konsole ausgibt erstellt. Eine Lösung ist in greifbarer Nähe und wird derzeit im Team getestet.

Einen weiteren Anwendungsfehler konnte Miro Kropáček eingrenzen. Und zwar wurde öfter von Usern berichtet, daß das mitgelieferte zView keine Schriften in PDFs anzeigt. Dabei handelt es sich - wie wir nun wissen - um ein einfach zu lösendes Anwendungs-Problem. Es muß nur ein temporärer Ordner irgendwo angelegt werden. Diese Ordner "tmp" muß dann noch in der MiNT-Config als Environment Variable per Befehl "setenv TMPDIR c:/path/to/file/tmp" eingetragen werden. Dann können PDFs wieder in aller Pracht und auch verhältnismäßig flott mit Antialiasing angezeigt werden.

Da uns die lustige Firma, mit der man Geld verschicken kann, nur mehr zeitweise per Mail informiert, wenn Ihr eine FireBee gekauft habt, mußten manche Leute wirklich lange auf ihren neuen Computer warten. Sorry nochmals dafür! Die Lösung ist: Auch wenn Ihr direkt auf Medusacomputer.com eine FireBee kauft, schickt uns gleichzeitig auch ein Mail an acpinfo ät atari punkt org. Zusätzlich hat diese Konzern-Knausrigkeit mit Mails auch zu einer Abweichung unseres Soll- und Ist-Lagerstandes an Gehäusen geführt. Viele viele Stunden Arbeit sind damit draufgegangen den Lagerstand wieder in Ordnung zu bringen.

Das hat dann aber auch die Erkenntnis gebracht, daß wir eine weitere Serie an Gehäusen bestellen, damit wieder alle Farben verfügbar sind. Gesagt, getan! Es gibt also demnächst - voraussichtlich noch Ende des ersten Quartals - eine neue Gehäuseserie in den 4 bekannten Farben sowie den 4 Blau/Schwarz oder Magenta/Schwarz-Kombinationen. Zwei kleine Optimierungen im Gehäuse wurden auch noch entwickelt. In Wien haben wir einerseits ein kleines Montageblech für zukünftige SATA-Converter entwickelt daß mit nur einer Schraube im Deckel zu befestigen ist. Andererseits haben wir einen kleinen Clip konstruiert, mit dem der Speaker einfach eingehängt werden kann. Der Clip wird mit einem 3D-Drucker noch dieses Jahr produziert und kann auch in den schon ausgelieferten Gehäusen statt dem heißgeklebten Speaker eingesetzt werden, falls einmal gewünscht.

Gearbeitet wird weiters an der Umsetzung unserer FireBee.org Seite - eine unserer Never-Ending Storys ;). Die technische Umsetzung mit NetBSD ist fast fertiggestellt. Wir haben, dank Support aus Slowenien, einen eigenen gratis Server mit Glasfaseranbindung dafür. Nicht daß wir einen derartigen Run auf die Seite erwarten würden, aber wer weiß, kann ja nicht schaden für alle Fälle gewappnet zu sein. ;) Gefeilt wird noch am Aussehen, die Grafik wird hauptsächlich in Süddeutschland entworfen, und am Inhalt, der möglichst übersichtlich und informativ werden soll.

Ein weiteres Feld waren die kleinen Fragen, die viel zu selten groß besprochen werden. So gibt es dank Oliviere Landemarre jetzt ein GEM-Programm, das das Umschalten diverser AESs ermöglicht. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, wird "SELGEM" mit dem nächsten offziellen FreeMiNT-Setup mitveröffentlicht.

Leider nicht ganz so erfolgreich waren wir bzgl. Netzwerkdruck. Wir haben versucht das lpd von MiNT 98 ins derzeitige FreeMiNT einzubauen, was leider nur teilweise gelungen ist. Zwar druckt es schon direkt, jedoch muß jeder Druckjob am (Test-) Milan derzeit händisch gestartet werden. Dann kam uns Marc Anton Kehr zur Hilfe und hat sich bemüht lpd 5.1 neu zu kompilieren. Leider fehlt uns dazu eine library von damals, die auch nicht aufgetrieben werden konnte (und vermutlich sowieso neu für die FireBee gebaut werden hätte müssen). Also hat Maanke das freie und aktuellere lprng neu kompiliert. Dort stehen wir gerade und kommen mit der Filterkonfiguration nicht wirklich weiter. Zwischenzeitlich hat sich eine weitere externe Neuerung bzgl. Drucken im Netz ergeben. ProbeHouse Software hat einen lpd-Client geschrieben, mit dem man direkt auf lpd-Servern die im Netz verfügbar sind drucken kann. Dies können entweder andere Rechner mit Linux, Win oder MacOS X sein, bzw. Drucker mit eingebautem lpd-Server oder sogenannte Printserver (die auch in etlichen Routern implementiert sind) die das Protokoll beherrschen. Der Client wurde schon erfolgreich getestet und wer die Konfiguration nicht scheut kann bereits im Netzwerk über einen lpd-Server ausdrucken. Im Idealfall können wir unser lpnr später einmal direkt auf der FireBee als Server laufen lassen und per PH Easy Remote Print direkt auf alle lpd Drucker im Netz ausdrucken, ohne Umweg über einen externen Server oder Printserver.

In Rom wurde eine bedeutende Aktualisierung unseres Icon-Sets fertiggestellt. Für alle neuen Programme des letzten halben Jahres die für die FireBee geschrieben oder neu kompiliert wurden gibt es jetzt eigene Icons. Insgesamt 286 Icons mit 256 Zuordnungen (Icon-Set von Thing), durchgehend in 16 Farben. Dabei wurde darauf geachtet, daß die Konsistenz mit bewährten Atari-Konzepten gewahrt wurde, als auch auf gute Unterscheidungsmerkmale für einen möglichst bequemen Einsatz. Das Set wird mit dem nächsten FreeMiNT Setup, an dem in Norwegen bereits heftigst gearbeitet wird, mitveröffentlicht. Es wird sowohl für den Desktop Thing! als auch für TeraDesk verfügbar sein.

Bereits Ende Oktober wurde nach "grfX2" für V4e veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein vom Amiga kommendes, sehr populäres Pixel-Malprogramm. Unabhängig vom ACP existiert auch eine experimentelle Version für CT6x. Die FireBee Version hat einiges an Entwicklungsarbeit in Anspruch genommen. Herausgekommen ist dabei auch ein SDL-Patch der genauso wie das Programm selbst nun bei m0n0 bezogen werden kann.

Ein weiterer sehr erfreulicher Punkt ist ein Externer. Und zwar hat das Netsurf-Team seine täglichen Builts aus den aktuellsten Quellen so angepasst, daß jetzt auch die Atari-Versionen automatisch erstellt werden. Zwar sind diese nicht in allen Bereichen so optimiert wie m0n0s Version, aber manchmal zeigen sich schon die Optimierungen und die Weiterentwicklung des Browsers. Wir können nur dazu aufrufen diese Test-Versionen zu nutzen, auszuprobieren, und dem Netsurf-Team Feedback zu geben. Auch mit Bugreports und dergleichen. Jedenfalls eine nette Geste der Akzeptanz vom Netsurf-Browser gegenüber der Atari Community!

Ein weiterer "externer Punkt" ist Freescale. Wir haben uns intensiv bemüht aus denen doch etwas mehr als das übliche Statement "Wir befinden uns in einer ARM-Offensive" herauszukitzeln, was uns leidlich gelungen ist. Dieser Konzern hat eine sehr gute Firewall um sich aufgebaut, und wer kein Global-Player ist kommt kaum durch. Unser besonderer Dank gilt jedenfalls Genesi die uns tatkräftig unterstützt haben und uns ohne Zögern und selbstlos die gleiche Hilfe wie dem Natami-Projekt (welches netterweise den Kontakt hergestellt hat) vor einigen Jahren zukommen gelassen haben.

Um zu begreifen wie umfassend so ein Projekt wie das ACP eigentlich ist, hier noch eine interne Meldung. In unserem Entwickler-Forum, in dem sich mittlerweile 65 Menschen tummeln, war das Auffinden von Attachements, diversen Testversionen, Dokumentationen oder Fotos schon sehr mühsam, da es sich um eine 4-Stellige Anzahl handelt. m0n0 hat uns kurzerhand ein eigenes Plugin für PHPBB geschrieben das eine umfassende und gute Suchfunktion für Attachements bietet!

Zum Abschluß noch eine sehr erfreuliche Nachricht. Douglas Little hat dem ACP den Quellcode von ApexMedia zur Verfügung gestellt! Für jene die Apex nicht kennen: Es handelt sich um ein sehr ausgereiftes und umfangreiches ehemals kommerzielles Programm zur Bildbearbeitung im künstlerischen Sinne, Video-Grabbing, Morphing, Animationserstellung und vielem mehr. Apex Media läuft bisher nur auf originalen Falcons, da es umfangreichen Gebrauch vom DSP macht. Es gibt nun unsererseits Überlegungen Apex Media weiterzuentwickeln, um die Lauffähigkeit auf allen GEM-Maschinen wie FireBee/Hades/Milan usw. zu ermöglichen. Dies wäre natürlich kein leichtes und schnelles Unterfangen, dank der Unterstützung von Douglas aber nun grundsätzlich möglich. Und am wichtigsten, der Quellcode ist nun gesichert!

Zuguterletzt wollen wir nochmals darauf hinweisen, daß es sich beim ACP um ein nichtkommerzielles und auch offenes Projekt handelt. Wer bei uns mitmachen will, sich vorstellen kann Mit-Verantwortung zu übernehmen, oder uns einfach in dem ein oder anderen Teilbereich unterstützen will, soll uns jederzeit kontaktieren! Besonders braucht es weiterhin VHDL Entwickler. Aber auch jede andere Unterstützung ist sinnvoll! Am wichtigsten dabei ist daß Ihr mittelfristig und kontinuierlich mitmachen wollt, um die Atari-Plattform weiterhin voranzubringen.

Ein Schönes 2013!


10. 11. 2012 Einblick in den FPGA

Ihr wisst daß die FireBee zwei Haupt-Chips hat: Den ColdFire (detailiert im vorangegangenen "Einblick in den ColdFire"-Artikel beschrieben) und den FPGA. Heute werden wir Euch zeigen wie viele bekannte Komponenten innerhalb des FPGAs existieren und wie dies möglich ist.

FPGA heißt "Field-programmable gate array". Es handelt sich um eine elektronische Komponente die etliche Logikgatter, die per VHDL Beschreibungs-Sprache nach Belieben neu konfigurierbar sind, enthält. Auf diesem Wege ist es möglich, sehr komplexe gut bekannte Chips einfach per Neukonfigurierung des FPGAs zu implementieren. Diese Technik ist extrem leistungsstark; beispielsweise ist es dem Suska-Projekt möglich, die komplette ST-Hardware auf einem FPGA zu implementieren.

Am FireBee-Board haben wir einen Altera Cyclone III FPGA. Es ist ein leistungsfähiger Chip, der rund 40000 Logikgatter enthält. Die meisten Anschlussstifte der vielen FireBee-Anschlüsse sind direkt mit ihm verbunden. Ein Resultat daraus ist, daß das Verhalten der FireBee-Hardware einfach durch Rekonfigurierung des FPGAs angepasst werden kann. Eine solche Operation kann per Software durchgeführt werden.

Das FireBee-Board wurde ausschließlich unter Verwendung von modernen elektronischen Komponenten gebaut. Alle klassischen Atari-Bauteile, wie bei originaler Falcon-Hardware, sind innerhalb des FPGAs implementiert. Viele virtuelle Komponenten innerhalb des FPGAs der FireBee stammen vom Suska-Projekt, während Andere (wie beispielsweise der VIDEL) Neue sind.

  • VIDEL: Der berühmte Falcon-Grafik-Chip.
  • DMA disk: Der Chip, der für Disketten- und ACSI-Datentransfers genutzt wird.
  • MC68901 MFP: Interrupt-Steuerbaustein, Taktgeber, Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse, ...
  • WD1772 FDC: Disketten-Kontroller, inklusive Unterstützung von HD-Disketten.
  • ACIA 6850 IKBD: Schnittstelle zu Tastatur/Maus/Joystick.
  • ACIA 6850 MIDI: Schnittstelle zu externen MIDI-Geräten.
  • YM2149: Der bekannte ST-Sound-Chip.
  • NVRAM: Falcon-Echtzeituhr und Nicht-flüchtiger-Speicher.
  • DMA Sound: STe-DMA-Sound-Chip.
  • IDE: Standard Falcon-IDE-Schnittstelle, für IDE-Festplatten und Compact-Flash-Karten.
  • JTAG: Nicht wirklich ein Gerät, aber eine physikalische Schnittstelle um Hardware-Debugger anschließen zu können.
Ihr habt womöglich bemerkt, daß manche Standard-Falcon-Hardware fehlt: Der Blitter, der DSP 56001, ... Diese kann hinzukommen, sobald Sie jemand per VHDL implementiert hat.

Und selbstverständlich ist der FPGA nicht auf Atari-Hardware beschränkt. Er könnte genutzt werden um jede Art von Hardware, bereits existierende Chips, oder Maßgeschneiderte, zu implementieren. Kombiniert mit den Stärken des ColdFire macht dies die FireBee zur Plattform der Wahl für Hardware-Hacker.

Ihr könnt weitere Informationen über den Cyclone III auf Alteras Webseite erhalten: cyclone3


26. 10. 2012 Hatari läuft auf der FireBee

Ihr kennt sicher Hatari, den hervorragenden ST/Falcon-Emulator der auf modernen Computern läuft. Aber habt Ihr gewußt daß im Jahr 2004 das Hatari-Team ein Binary von Hatari 0.50 veröffentlicht hat, welches auf Atari-Maschinen lauffähig ist? Dies war möglich, da Hatari die SDL-Bibliothek als Betriebssystem-unabhängige Schicht nutzt. Und wie Ihr in unseren letzten News gelesen habt, ist SDL bereits für den ColdFire verfügbar.

Da alle Anforderungen erfüllt waren hat Vincent Rivière Hatari 0.50 für den ColdFire neu kompiliert. Diese Version ist recht alt und bietet nur ST-Emulation, aber es ist ein Machbarkeitsnachweis. SDL-Programme bieten die Möglichkeit entweder Vollbild oder in einem GEM-Fenster zu laufen, was ebenso für Hatari gilt. In Vollbild gibt es weiterhin Bugs wegen dem FireBee-Videl, jedoch ist er wirklich flott. Im GEM-Fenster ist er recht langsam, aber funktioniert. Ihr könnt Vincents Hatari-Installation hier bekommen: http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/hatari/

Denkt daran, das Ziel der FireBee ist es, alte Software native laufen zu lassen, ohne Hardware-Emulation - da die FireBee bereits Atari Hardware besitzt. Jedoch demonstriert die Möglichkeit, einen kompletten Software-Emulator wie Hatari in ordentlicher Geschwindigkeit in Vollbild auf der FireBee laufen lassen zu können, die Vielseitigkeit unserer Maschine.

Siehe untenstehend Hatari auf dem das Flip-O-Demo in einem GEM-Fenster auf der FireBee läuft.


19. 10. 2012 GFABASIC kommt auf die FireBee

Lonny Pursell hat einige Teile seiner überarbeiteten GFA-Pakete neu geschrieben, damit diese kompatibel zu FireTOS sind. Es ist dadurch nun möglich, GFA-Programme für die FireBee einfach durch Neukompilierung des Quellcodes mit den neuen Bibliotheken zu erstellen. AtariIRC sowie Atari VNC wurden für die FireBee neu kompiliert und erfolgreich getestet.

Zusätzlich hat Joakim Högberg eine Testversion seines ICQ-Clients AtariICQ veröffentlicht. Weder Lonny noch Joakim haben eine FireBee und bauen daher auf die Atari-Community um die Programme zu testen.

Angesprochene Programme, und wo diese zu bekommen sind:
GFA Editor
GFA Compiler
AtarIRC
Atari VNC
AtarICQ


19. 10. 2012 LDG, SDL und PMDoom

Vincent Rivière und Olivier Landemarre haben die Portierung der LDG-DEV-Pakete auf ColdFire fertiggestellt. Ein Resultat daraus ist, daß Programme, die die LDG-Bibliotheken verwenden, nun für Coldfire erstellt werden können. Ebenso können die LDG-Bibliotheken selbst für ColdFire neu kompiliert werden. Vorangegangene Tests mit LDG für ColdFire wurden bereits gemacht, nun jedoch sind die Änderungen offiziell in das öffentliche Repository übergeben. Konsequenter Weise hat Vincent die LDG Entwicklungs-Bibliotheken mit seinen GCC Cross-Tools gebündelt. http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/

Einen ähnlichen Fortschritt gab es bezüglich SDL, der wohlbekannten Cross-Plattform-Bibliothek für die Programmierung von Spielen. Sie wurde von Patrice Mandin vor einigen Jahren für Atari-Maschinen portiert, und Patrice hat sogar schon ColdFire-Unterstützung eingebaut. Neben Anderem verlangt SDL auch LDG. Das Resultat ist, daß Vincent auch die SDL-Bibliotheken mit seinen GCC-Cross-Tools gebündelt hat. Dies ist ein bedeutender Schritt vorwärts.

Und schließlich, da diese beiden Bibliotheken nun verfügbar sind, hat Vincent ebenfalls Patrices PMDoom für ColdFire neu erstellt. Wie zu erwarten, war es lediglich eine Sache einer einfachen Neukompilierung. Das Programm kann hier heruntergeladen werden: http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/pmdoom/ . Dieses PMDoom Programm ist 100% ColdFire und läuft sowohl mit FireTOS als auch mit EmuTOS auf der FireBee. Es gibt weiterhin einige SDL-Bugs und Probleme mit dem Videl auf der FireBee. Diese stehen aber in keinem Zusammenhang mit PMDoom selber, was bedeutet daß es sich um einen perfekten Testfall zum Lösen dieser Problem handelt.

Siehe untenstehend PMDoom wie es auf FireTOS und XaAES läuft.


4. 10. 2012 FreeMiNT und AHCC

Vincent Rivière hat FreeMiNT angepasst, damit es auf EmuTOS für den ColdFire läuft. Vor einigen Jahren haben Didier Méquignon und Olivier Landemarre FreeMiNT bereits auf den ColdFire Evaluationboards zum Laufen gebracht. Dann hat Vincent die Assembler-Dateien für ColdFire angepasst, damit diese so effizient wie möglich unter FireTOS sind, jedoch mit der 68060-Emulation kompatibel bleiben. Nun hat Vincent FreeMiNT komplett angepasst, damit es mit der nativen ColdFire Umbebung kompatibel ist. Ein Resultat ist daß mint4ve.prg nun auf FireTOS und EmuTOS laufen kann. Das neue mintv4e.prg kann aus dem täglichen "trunk archiv" bezogen werden.

Wir möchten daran erinnern, daß EmuTOS keine 68000-Emulation bietet, daher können nur 100% ColdFire Programme auf FreeMiNT über EmuTOS laufen. Dies stellt einen guten Test dar, ob Binärpakete tatsächlich 100% Coldfire-kompatibel sind. ColdFire Kernel-Module die mit dem offiziellen FreeMiNT ausgeliefert werden, sind jeweils mit Beiden (FireTOS und EmuTOS) kompatibel, bis auf "fec.xif", welches derzeit FireTOS spezifische Features nutzt. Die gute Neuigkeit ist, daß XaAES perfekt mit dem EmuTOS VDI welches auf 640x480x16 Farben beschränkt ist zusammenarbeitet.

Zur selben Zeit hat Henk Robbers AHCC 4.13 (und anschließend 4.14) veröffentlicht, ein Update von seinem berühmten C Kompiler. Diese Version behebt alle verbliebenen Bugs die den ColdFire betreffen. Als Ergebnis läuft AHCC perfekt auf EmuTOS für ColdFire, mit oder ohne FreeMiNT. Und das Beste von Allem, er produziert weiterhin ausführbare Programme, die sowohl zu 68020+ und ColdFire kompatibel sind. Wie immer kann man AHCC auf Henks Homepage bekommen.

Untenstehend ist ein Bild zu sehen, das AHCC auf XaAES, FreeMiNT und EmuTOS auf der FireBee zeigt.


1. 9. 2012 Entwickler-Maschinen wurden ausgeliefert

Heute konnten wir zwei Entwicklungsmaschinen kostenfrei an zwei bekannte und bedeutende Atari-Programmierer ausliefern. Ein Computer wurde von Medusa direkt zur Verfügung gestellt. Unser besonderer Dank gilt jedoch der Firma swift.consult, die einen dauerhaft für Entwickler zur Verfügung stehenden Rechner mit Gehäuse komplett gesponsert hat. Dieser kann nun direkt von uns für jeweils 1-4 Monate an engagierte Atari-Entwickler für konkrete Projekte verliehen werden. Die beiden Maschinen werden sich nun einige Zeit bei Ulf Dunkel von Invers zu ersten Machbarkeitsstudien zur Calamus-Anpassung und bei Martin Elsässer zur möglichen Verbesserung des bereits lauffähigen ACSPros befinden.

Zu einer weiteren Entwicklermaschine hat die deutschsprachige Atari-Community bereits begonnen zusammenzulegen. Noch knapp 300,- Euro würden auf eine zusätzliche Entwicklungsmaschine fehlen. Wer sich mit einer Spende beteiligen will, soll uns bitte kontaktieren.

Den beiden Entwicklern wünschen wir viel Spaß!


8. 8. 2012 Elansar - der erste Kauf-Spieletitel für die FireBee wird ausgeliefert

Heute haben wir über eine besonders interessante Entwicklung zu berichten. Das Spiel Elansar wird ausgeliefert. Dabei handelt es sich um ein "Point & Klick" Abenteuerspiel. Elansar ist nun für Falcon und FireBee fertiggestellt und die Auslieferung beginnt. Die Besonderheit für die FireBee (und CTPCI-Falcons) - es gibt hochqualitative 32-Bit Graphiken. Besonderes Augenmerk hat der Entwickler auch auf sehr gute Sounds im Spiel gelegt. Elansar kann auf Englisch, Französisch sowie Deutscher Sprache gespielt werden. Auf der CD befinden sich alle 3 Sprachvarianten, sowie die Spieleversion für original Falcons und die FireBee.

Auch wenn es sich bei Elansar um ein Projekt handelt, das in der Freizeit entstanden ist - der Programmierer hat zwei Jahre lang daran geschrieben - ist die Aufmachung äußerst professionell. Das Spiel setzt eine FireBee mit 640 x 480 Monitor (Elansar wird im Fullscreen-Modus gespielt), Boxen und 90MB Festplattenplatz voraus. Geboten werden etliche Stunden Spielespaß für Jene, die auf Rätsel im "Myst-Style" stehen. Die CD mit beiden Versionen ist für 15,- Euro zu erstehen, was lediglich einem Anerkennungsbeitrag für den Entwickler, jedoch keiner Aufwandsentschädigung entspricht.

Wir freuen uns sehr über das Erscheinen eines brandneuen Spieles für Atari Falcons und die FireBee, und hoffen daß diesem Beispiel noch etliche externe Entwickler folgen werden! Besonders freut es uns daß bei der Erstveröffentlichung des Spiels eine - verbesserte - FireBee-Version enthalten ist. Es handelt sich somit nicht nur um den ersten Kauf-Spieletitel der für die FireBee erhältlich ist, sondern um die erste Spiele-Neuerscheinung für die FireBee überhaupt!

Orionsoft


3. 8. 2012 Offizieller Auslieferungsstart der FireBee Mini-Gehäuse!

Lange hat es gedauert, nun sind sie endlich da: Die Spezialgehäuse in der Sonderanfertigung für die FireBee. Dabei handelt es sich um ein möglichst klein gehaltenes Aluminiumgehäuse, in dessen Boden das FireBee-Motherboard fest verschraubt ist. Dazu dienen 6 Bolzen die das Board tragen, und 4 abnehmbare D-Sub Abstandshalter. Im Deckel ist ein Einschub für ein 2 1/2" Laufwerk mit bis zu 9mm Bauhöhe eingebaut. Darin findet beispielsweise eine IDE-Notebookfestplatte oder eine SSD (bis derzeit 128 GB) Platz. Der Einschub dient gleichzeitig als stabilisierendes Bauelement für die Formhaltigkeit des Gehäuseoberteils. Dieser Deckel ist mit nur 2 seitlich am DVI-I Stecker platzierten D-Sub Abstandshaltern und einer formschönen Rändelschraube an der Oberseite des Gehäuses befestigt, und daher einfach und schnell abzunehmen. Im Inneren befinden sich dann zwei blaue LEDs für "Power On" und Festplatten- bzw. Compact-Flash-Karten-Zugriff. Der Compact-Flash-Slot, der von uns als mechanik-freier Hauptmassenspeicher empfohlen wird, kann mit bis zu 128 GB großen Karten bestückt werden. Daraus ergibt sich eine Gesamtplattenkapazität von derzeit 256 GB Speicherplatz - eine für Atari-Verhältnisse schwer zu füllende Größenordnung. Das Gehäuse wird standardmäßig mit einer 16 GB Compact-Flashkarte ausgeliefert, auf der sich unser vorinstalliertes FreeMiNT Open Source Multitaskingsystem befindet. Diese 16GB stellen unserer Meinung nach derzeit das sinnvollste Preis-Leistungsverhältnis bei Compact-Flash-Karten dar und sind für Atari-Verhältnisse recht üppig.

Im Gehäuse befindet sich weiters ein Speaker und der von der Community gewünschte Paralell-/Druckeranschluß sowie ein Akku für rund 1/2 Stunde netzunabhängigen Betrieb der FireBee, welcher auf Wunsch auch erweitert werden kann. SATA- und/oder eSATA-Nutzung ist vorbereitet.

Das Gehäuse wurde nach einem zusätzlichen Verkittungs-Arbeitsschritt innen und außen lackiert. Es steht -wie von Euch gewünscht und mitentschieden- in 4 unterschiedlichen Farben zur Verfügung. Atari-Grau für jene unter Euch die das Gehäuse in einem bestehenden Setup und beispielsweise mit Originaltastaur einsetzen wollen mit schwarzer Beschriftung. Pink und edles Dunkelblau als modernere Varianten mit weißer Beschriftung sowie zeitloses Schwarz mit blauer Beschriftung.

An der Vorderseite befindet sich in einer eigens ausgefrästen Vertiefung das 3D-Label mit dem FireBee-Logo. An der Rückseite gibt es eine dezente Aussparung für "Bastelfreudige" die sich einen der internen Anschlüsse mit Flachbandkabel herauslegen wollen. Als extra Service ist jedem Gehäuse noch ein Set von 4 schwarzen Gummifüßen beigelegt, daß vom User bei Bedarf zur Steigerung der Rutschfestigkeit oder Unterlüftung an der Gehäuseunterseite angebracht werden kann.

Medusa Computer Systems garantiert einen lüfter- und kühlerlosen Betrieb innerhalb aller Bauteilespezifikationen bis 38°C Raumtemperatur, wenn das Gehäuse flach auf dem Tisch liegt; sowie bis 45°C Raumtemperatur, wenn das Gehäuse senkrecht steht. Dabei kann es unter Vollast dazu kommen, daß das Gehäuse an der Außenseite handwarm wird und bis zu 40° C bekommt, da das Aluminium als Wärmetauscher fungiert.

Wir möchten noch darauf hinweisen, daß das komplette Gehäuse in Wien/Österreich bei einem kleinen Familienbetrieb als Spezialanfertigung hergestellt wurde. Das Design und die Konstruktions-Zeichnung sind als Creative Commons BY-NC-SA freigegeben.

Das Paket kostet wie beschrieben inklusive:

  • lackiertem und beschriftetem Aluminium-Gehäuse
  • Lautsprecher
  • LEDs
  • extra Paralell-/Druckeranschluß
  • HD-/SSD-Einschub
  • Power-Tastenkappe
  • 3D-Label Logo
  • aller Schrauben und Bolzen
  • 4 Gummifüßen
  • 16 GB CompactFlash-Karte
  • von uns zusammengebaut und vorkonfiguriert
  • schöner Retail-Verpackung für die Alpha-Serie
99,- Euro

Es handelt sich dabei um einen Export aus der Schweiz. Kunden, die von innerhalb der Schweiz bestellen, bzw. Menschen die Ihre FireBee bereits bezogen haben und jetzt nur das Gehäuse alleine brauchen können uns vorab gerne für Sonderkonditionen kontaktieren.

Bestellungen sind ab sofort unter acpinfo ät atari punkt org möglich. Die Auslieferung hat bereits begonnen. Wer im Vorfeld für spezielle Farbvarianten abgestimmt hat sollte nun bitte auch die entsprechende Variante bei der Bestellung mit angegben.


13. 7. 2012 Probe House Software veröffentlicht Coldfire Software

Probe House Software (auch bekannt als wongck auf atari-forum.com) hat ColdFire kompatible Versionen von seinen neuen und sehr coolen Programmen veröffentlicht:

  • PH SyncTime: um die Uhr des Computers mit einem NTP Server zu synchronisieren
  • PH Weather: Wettervorhersage für praktisch jeden Ort auf der Welt
  • PH Clock: eine schöne Analog-Uhr für den Desktop
  • PH Gmap: ein Google Maps Client für GEM
Ein Video von Google Maps auf der FireBee gibt's hier zu sehen: http://youtu.be/uSEF7ESaXW4

Und hier geht's zum Download: https://sites.google.com/site/probehouse/download/phsw-Atari-software-downloads


6. 7. 2012 Arkanoid auf der FireBee

http://youtu.be/6B1xjo4VkyM

Klapauzius hat ein erstes ST Spiel für die FireBee angepasst. Arkanoid ist ein Spiel das recht einfach zu "hacken" ist und wurde deswegen als erster Titel ausgewählt. Die FireBee-Version ist zwar noch nicht 100% perfekt, sie ist aber schon sehr gut spielbar. Wie bei den Patches von Klaz üblich kann das Spiel von MiNT gestartet werden und kehrt auch sauber zum Desktop zurück.

Es gibt noch einige Probleme zu lösen: Z.B. unterstützen nicht alle Monitore die "ST niedrig" Bildschirmauflösung der FireBee. Eine der größten Hürden scheint momentan aber das Interrupt- und Timerhandling im FireTOS zu sein.

Wir arbeiten natürlich daran!


17. 6. 2012 Photoline

Ein Zufall brachte es ans Licht. Die letzte Version von PhotoLine für die klassischen Ataris. Gerhard Huber von der Computerinsel schenkte uns auch gleich den passenden Schlüssel für das professionelle Retouche-Werkzeug. Damit kann die Version 2.30 freigeschaltet und personalisiert werden. Frech haben wir noch eine zusätzliche Leckerei an Land gezogen: "In den nächsten zwei Monaten erhält jeder, der über die deutsche Bestellseite (auf http://www.pl32.de) PhotoLine bestellt und ganz unten unter Kennwort "ACP" einträgt, 5 Euro Rabatt - eine Lizenz also für 54 Euro statt 59 Euro." Diese einmalige Chance sollte umfassend genutzt werden! Zeigt der Computerinsel "wir leben noch". Andere Produkte der Brüder Gerhard und Martin Huber waren/sind professionelle Scannertreiber, Grafikkarten uvm.

Nochmals zusammengefasst: Computerinsel hat der Atari Community hiermit die professionelle Bildbearbeitungs- und Vektorgrafik-Software Photoline für Atari geschenkt! Zusätzlich gibt es bis inkl. 20.7.2012 einen Rabatt für Alle, die eine aktuelle Lizenz für Mac oder PC auf http://www.pl32.de kaufen und beim Bestellen "ACP" eintragen. Wer weis was dies für die Zukunft bedeuten kann? Nun hängt es einmal von Euch ab zu zeigen daß es durchaus noch Interesse an der Atari Plattform gibt!

PhotoLine Version 2.30 Registriernummer: 645762849

Freundlichst bereitgestellt von:

Gerhard Huber support ät pl32 punkt de - http://www.pl32.de

Computerinsel GmbH, Zur Limestherme 4, 93333 Bad Gögging Amtsgericht Regensburg, HRB 5891 Geschäftsführer: Gerhard Huber, Martin Huber


7. 5. 2012 Die FireBee im Multitasking-Betrieb

Heute zeigen wir Euch ein Video, was mit der FireBee und der mitgelieferten FreeMiNT-Installation schon möglich ist. Das Video gibt einen schönen Überblick über den produktiven und vielfältigen Einsatz der FireBee: Darin könnt Ihr einige Online-, "Multimedia-" und 68000er-Programm-Eigenschaften in Echtzeit aufmerksam verfolgen. Es zeigt, wie viele Programme schon nebeneinander im Speicher laufen können und geht dabei auch schonungslos an die Grenzen der derzeitigen Möglichkeiten. Seht es Euch online an, es wird auch für einige kleine Überraschungen gesorgt.


3. 5. 2012 Digital-Kameras

Wir freuen uns Euch mitteilen zu dürfen, daß die FireBee bereits Bilder von Digitalkameras anzeigen und importieren kann. Die Kamera muß dabei den USB-Mass-Storage-Standard unterstützen. Die Verwendung ist denkbar einfach: Kamera anstecken, FireBee starten und schon kann man mit dem mitgelieferten Programm zView in der eigenen Bildergalerie schmökern. Das Bildschirmfoto zeigt die Bilder einer aktuell erhältlichen 10,2 Megapixel-Kamera in zView auf einem Desktop mit 1680x1050 Pixel und 32Bit Farbtiefe.

Die Bilder der Kamera zeigen das Mini-Gehäuse in allen erhältlichen Farben!


13. 4. 2012 Veröffentlichung der offiziellen FreeMiNT Installation

Wie zuvor angekündigt wird die FireBee mit einem vorinstalliertem FreeMiNT ausgeliefert. Die komplette Distribution ist nun für bestehende FireBee-Besitzer zum Herunterladen verfügbar. Diese Installation ist mehr als FreeMiNT, es ist ein komplettes Betriebssystem, daß die unverzügliche Nutzung der FireBee ermöglicht.

  • FreeMiNT und XaAES.
  • Eine Auswahl von drei Desktops und ein GEM-Programm für die Wahl welcher genutzt werden soll.
  • Ein Patch-Programm für NVDI plus Anleitung wie NVDI auf der FireBee installiert wird.
  • Letzte Version aller Firmwares (EmuTOS, FireTOS, FPGA, ...) und ein Werkzeug um den Flash-Speicher zu aktualisieren.
  • Netzwerk mit aktiviertem DHCP. Die FireBee muß nur noch an das LAN angeschlossen und eingeschaltet werden.
  • Ein GEM-Programm um die Netzwerk-Einstellungen zu konfigurieren.
  • Der Web-Browser NetSurf 2.9 .
  • zView um Bilder und PDFs anzuzeigen.
  • Ein Set von weiteren nützlichen Werkzeugen.
  • Entwicklungs-Software: AHCC, Digger und ResourceMaster.

Die Installation kann von folgender Seite heruntergeladen werden: http://atari.nvg.org/firebee-mint/


11. 4. 2012 Etliche Software-Neuveröffentlichungen

Innerhalb der letzten Tage war es unserem Team -durch internationale Unterstützung- möglich, einige neue Software-Versionen, welche verbesserte Funktionalität und Qualität bringen, zu veröffentlichen.

  • Neuer Netsurf Browser
    Der neue Netsurf Browser 2.9 welcher veröffentlicht wurde, ist eine der beeindruckendsten Neuigkeiten die wir verkünden können. Er ist grundsätzlich viel flotter als die vorherige Version und die Stabilität ist ebenfalls verbessert. Zusätzlich gibt es nun verbesserte Download-Möglichkeiten. Downloads werden nun in einem Download-Ordner mit dem kompletten Namen gespeichert, den die Datei online hatte. Wir können nun problemlos Dateien bei Online-Formularen hochladen und Anhänge viel besser als zuvor hochladen, nahezu jedes Textfeld funktioniert nun absolut korrekt. Dies heißt, daß ebenfalls Squirrelmail nun zu 100% funktioniert und die Atari-Plattform vollständigen Zugang zu SSL IMAP E-Mail-Services hat!

  • Neuer Qextract
    Ein externer Entwickler hat uns letzte Woche eine Sonderedition für die FireBee seines vollständigen und integriertem Entpackprogramms Qextract bereitgestellt. Die Version 0.5, welche von Christos Tziotzis stammt, bringt Drag&Drop sowie "Entpacken per Doppelklick" von allen uns bekannten Kompressionsformaten auf die FireBee. Zusätzlich hat Vincent Rivière sämtliche Entpacker wie lha, unzip, zoo, unrar usw. auf nativen ColdFire Binärcode neu kompiliert. Entpacken funktioniert nun mit komplett nativer - und sehr imposanter - Geschwindigkeit, und so einfach wie nur irgend möglich. Interessanter Weise ist Qextract ein GFA-Basic Programm.

  • Weiter verbesserte FreeMiNT Installation
    Beide oben beschriebenen Pakete sind bereits in unsere FreeMiNT Installation, welche in Kürze der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und von nun an auf jeder FireBee die ausgeliefert wird vorinstalliert ist, implementiert. Zusätzlich hat die Installation einige weitere kleine Verbesserungen erhalten.

  • Neue Linux-Veröffentlichung für die FireBee
    Da wir derzeit für unsere FireBee-Kunden alle bisher erstellte Software und Betriebssysteme, für den einfachen Zugang über unsere Webseite vorbereiten, war ein weiteres Ergebnis zwei neue uCLinux Binärpakete für die FireBee. Eine "Normale" und eine Version mit voller MMU-Unterstützung wurde vor einigen Tagen von Greg Ungerer aus Australien, zur Verfügung gestellt. Bitte besucht die uCLinux-Seite und seht Euch die kürzlich aktualisierten Coldfire Seiten, für weitere Informationen an. Anwender die uCLinux ausprobieren wollen, müssen DBUG in das ROM der FireBee flashen, das auf Didier Méquignons Webseite zu bekommen ist. Anschließend ist auch ein Hochstarten über das Netzwerk unverzüglich möglich. Wir würden uns freuen über einige Berichte von Anwendern zu hören, wie sich die FireBee unter Linux so macht.

  • Neue Icons
    Als Schlussfolgerung der Nutzung von diversen neuen Massenspeichern auf der FireBee, haben wir uns auf das Faktum geeinigt, daß wir einige neue Iconsets benötigen. Erste Schritte wurden nun von unserem Teammitglied Lodovico Zanier gemacht, welcher drei neue Icon-Sets entworfen hat. Eines besteht aus 8 FireBee Logo-Icons, das Zweite aus 28 neu geschaffenen SD-Karten und USB-Stick-Icons, und das Letzte aus 19 dieser 36 farbigen Icons in Schwarz/Weiß für Eure Monochrom Bildschirme oder älteren Ataris. Beide der Farbigen sind in 16 Farben und mit jedem Atari zu verwenden, sofern ein Ressourcen-Editor wie beispielsweise "ResourceMaster" eingesetzt wird. Viel Spaß! icons.zip


27. 3. 2012 Pexec Patch gepatched!

Kompatibilität verbessert
Wir haben vor Kurzem eine der Hauptursachen für Software-Inkompatibilitäten mit XaAES auf der FireBee gefunden. Viele Programme die mit Pure-C kompiliert wurden, wollten einfach nicht unter XaAES laufen, auch wenn sie unter reinem FireTOS gut funktioniert haben. Der Hintergrund war denkbar simpel - eine Routine die diverse Inkompatibilitäten mit der ColdFire CPU beheben sollte, wurde nicht aufgerufen, wenn ein Programm von XaAES gestartet wurde. Dieser Bug wurde nun behoben und eine Menge an Programmen die zuvor unter XaAES nicht funktionierten, läuft nun sehr gut.

Noch mehr Kompatibilität verbessert
Neben dem Fix des Pure-C-Patches den wir oben angesprochen haben, gibt es eine weitere große Innovation die Eingang in diese Distribution finden wird. Kompatibilität mit existierenden Programmen ist äußerst wichtig für das FireBee-Team, und derzeit arbeiten rund 50% der getesteten 68k Programme ohne Probleme. Zwecks Verbesserung dieser Situation können in der Zukunft mehrere unterschiedliche Technologien genutzt werden, wie beispielsweise eine komplette 68000 CPU im FPGA oder ein verbesserter Ersatz für den derzeitigen Kompatibilitäts-Layer CF68Klib. Es gibt auch eine weiter Option die derzeit bereits verfügbar ist - eine 68k CPU die in Software emuliert wird. Der Emulator wurde von Vincent Rivière geschrieben und basiert auf dem Musashi 68k Emulator. Es handelt sich um ein brilliantes Stück Software das es individuellen Programmen erlaubt in separaten virtuellen 68k CPUs bei einer recht ordentlichen Geschwindigkeit zu laufen.

Dieser Emulator ist für User recht einfach zu durchschauen. Alles arbeitet wie zu erwarten und emulierte und nicht-emulierte Programme können miteinander interagieren (beispielsweise durch das AV-Protokoll). Um diesen Emulator zu benutzen, richtet man den Desktop so ein daß *.68k-Dateien im Emulator geöffnet werden. Anschließend ändert man das Suffix für jenes Programm das man zu emulieren wünscht auf ".68k" und macht einen Doppelklick. Der Emulator startet nun und führt das Programm automatisch aus. Es können so viele Emulatoren wie man möchte gleichzeitig nebeneinander laufen.

Der Emulator kann von nun an hier heruntergeladen werden:

http://vincent.riviere.free.fr/soft/68kemu/

Dieser Emulator wird nicht alle Probleme lösen. Die CPU ist nur eine Teil der ganzen Gleichung. Wie wir alle vom Falcon wissen, brauchen manche Programme einfach einen echten ST, um zu funktionieren. Es handelt sich ebenfalls um keine finale Kompatibilitäts-Lösung. Es ist nur ein weiterer Weg um mit 68k Programmen umzugehen. Selbstverständlich werden wir fortfahren die generelle 68k-Kompatibilität der FireBee mit anderen Möglichkeiten zu verbessern! Diese Emulation kann dennoch in der Zwischenzeit sehr interessant für einige von Euch sein, und schließlich ist sie derzeit die einzige Möglichkeit und 68k Programme auf EmuTOS - welches im Gegensatz zu FireTOS keine 68k-Kompatibilität eingebaut hat - laufen zu lassen.

FreeMiNT/XaAES vorinstalliert auf der FireBee
Neben diesem wirklich großen Schritt vorwärts arbeitet unser Team sehr stark an der Finalisierung der "offiziellen MiNT-Distribution" für die FireBee, die wir in unserem letzten News-Update angesprochen haben. Seit dieser ersten Vorschau gab es eine Liste von kleineren Fehlerbehebungen und Updates. Wir haben weiters ein GEM-Werkzeug zum Selektieren und Editieren der Tastatur-Layouts hinzugefügt.

Diese Distribution wird auch als Download verfügbar sein, sobald die FireBee ausgeliefert wird.

AHCC Update
Es gibt auch eine neue Version von AHCC, unserem Lieblingscompiler auf der FireBee. Wie immer ist dieser auf der Seite von Henk Robbers zu beziehen.

http://members.chello.nl/h.robbers/

Die Version 4.10 hält neben einigen Bugfixes auch Neuerungen für Euch bereit. Die Firebee wird mit einem vorinstallierten AHCC ausgeliefert werden.

Schließlich hat sich das Team mit vielfältigen "Klein-Tasks" beschäftigt. Mache dieser Tasks stehen in Zusammenhang mit fortlaufenden Entwicklungen wie der Auslieferung des kleinen Kundenspezifischen Gehäuses, oder der neuen Produkt-Webseite. Bezüglich neuen Entwicklungen und Plänen für die Zukunft; wir werden fortfahren und davon berichten sobald neue Lösungen und/oder Produkte für die Öfffentlichkeit fertiggestellt sind.

Und übrigens, haben wir Euch schon gesagt daß das ACP mehr VHDL-Entwickler bräuchte? ;)


10. 3. 2012

FreeMiNT Zusammenstellung für ColdFire/FireBee
Vincent Rivière bietet nun eine ColdFire-Zusammenstellung für das derzeitige FreeMiNT 1.18 an. Diese Zusammenstellung inkludiert den Kernel, XaAES sowie die Ethernet- und Dateisystem-Treiber. Es gibt ebenfalls ein komplettes Quellcode-Archiv und Shell-Skripte um die ColdFire Binärpakete selbst aus dem Quellcode zu kompilieren.

http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/freemint/

Jegliche Fragen, die die Verwendung dieser Pakete betreffen, sollten direkt auf der FireBee- oder FreeMiNT-Mailingliste gestellt werden.

Vorpremiere des FireBee FreeMiNT Setups

Die FireBee wird mit einer CompactFlash-Karte ausgeliefert auf der sich ein vorinstalliertes und vorkonfiguriertes FreeMiNT befindet. Das Netzwerk ist derart vorkonfiguriert, daß es sich automatische mit dem Netzwerk und DHCP-Servern verbindet. Weitere Details werden folgen, in der Zwischenzeit kann man sich folgendes Video ansehen: http://youtu.be/GfsVC6ty_dg

ColdBoot Update
m0n0 hat einen neue Version seines Bootmanagers ColdBoot veröffentlicht. Neu in dieser Version sind grundsätzliche Scripting-Fähigkeiten. http://freeshell.de/~monokrom/geeklog/staticpages/index.php?page=ColdBoot

Neuer NetSurf
NetSurf 2.8 für GEM wurde einige Tage vor Weihnachten veröffentlicht. Diese Version hat diverse Anpassungen und Verbesserungen. Die Auffälligste ist daß der neue NetSurf 2.8 Kern genutzt wird, welcher Rahmen und Inlineframes unterstützt. http://freeshell.de/~monokrom/geeklog/index.php?topic=20110219230358215

Fehlerbereinigte FPGA-Firmware
Fredi Aschwanden fand und bereinigte ein ernsthaftes Problem mit den MIDI Interrupt-Leitungen innerhalb des FPGAs. Dadurch konnten ebenfalls Probleme mit instabilen Atari-Tastaturen bereinigt werden, die von manchen Usern berichtet wurden.

PIC
Es gibt ein neues Update für den PIC Mikrokontroller. Die neuen Funktionen sind: Ausschalten per Software, und ein Schritt vorwärts um den PIC vom MCF aus per Software programmieren zu können! Für jene von Euch, die ihre FireBees schon ausgeliefert bekommen haben und keinen eigenen PicKit oder eine ähnliches Gerät kaufen wollen: Ihr könnt uns kontaktieren für Eines das rundgesendet wird.

HypView
Unser bekanntes Atari Hypertext-Programm wurde neu kompiliert. Es handelt sich weiterhin um ein 68k-Programm, funktioniert aber nun gut auf FireTOS/FreeMiNT/XaAES. Die neueste Version kann von Vincents Webseite heruntergeladen werden: http://vincent.riviere.free.fr/soft/m68k-atari-mint/archives/mint/hypview/
Eine neue MyAES-Veröffentlichung
Es gibt ein neues MyAES mit etlichen Verbesserungen, und einer speziellen ColdFire Variante. Die Version 0.95 kann von Olivier Landemarres Website heruntergeladen werden: http://myaes.lutece.net/

Neue Mitglieder
Das Team hat ein paar neue Mitglieder aus Kanada und Österreich. Dennoch ist unser Aufruf zur Unterstützung des Projekts, speziell im FPGA-Bereich, weiterhin aufrecht.

Die Gehäuse sind nahezu fertiggestellt
Die kleinen Spezialgehäuse sind nahezu fertig. Die Auslieferung beginnt demnächst. Wer bereits vorbestellt hat, soll sich bitte auf die Bezahlung vorbereiten. Bleibt dran, weitere Neuigkeiten werden folgen.


15. 11. 2011 Das ACP präsentiert: Den neuen Quartals-Bericht ;)

-) Fertige Entwicklungen

  • Ethernet Treiber unter MiNT
  • MyAES
  • Gehäuse
  • DVD-Laufwerke
  • USB-Tastaturen unter MiNT
  • NVRAM Uhr
  • Neues FireTOS
  • Ein neues FIRECONF.CPX
  • zView (PDF!)
  • Neue EmuTOS-Version

-) In Entwicklung befindliche Teile des Projekts

  • Linux-Entwicklung
  • NetSurf für FireTOS
  • ATX Netzteile
  • Onboard PIC-Microkontroller

-) Weitere Debatten im Team

  • USB-Floppy Laufwerke
  • Infogrames USA
  • Fehlende VHDL Entwickler
  • Kompatibilität
  • Flash Layout

-) Öffentliche Wahrnehmung der FireBee

-) Weitere Informationen

  • 3d Labels
  • GEM Demo
  • Passive PCI-Backplane
  • Aktuelle Radeon-Grafikkarten



Seit unserem letzten größeren Update, hat das ACP Team folgende neuen Entwicklungen abschließen können, über die wir Euch heute berichten wollen:

Ethernet Treiber unter MiNT
Eine der wohl wichtigsten Neu-Entwicklungen auf der FireBee ist die Fertigstellung des Ethernet-Treibers für MiNT. Dies ermöglicht uns nun die vollwertige Nutzung aller Netzwerkdienste mit dem verbauten RJ45-Anschluß der Onboard-Netzwerkkarte auf der FireBee - auch unter Multitasking. Da es sich bei MiNT um ein Posix Betriebssystem handelt, eröffnet sich uns nun die wunderbare Welt aller Netzwerke. War es bisher unter FireTOS schon möglich via SFTP oder auch STIK-Clients (per Proxy im LAN) bestimmte Netzwerk-Dienste eingeschränkt zu nutzen, so haben wir nun die Möglichkeit alle Clients zu nutzen die mit MiNT-Net zusammenarbeiten. Die wohl spektakulärste Möglichkeit ist somit mit dem Browser Netsurf unter MiNT auf der FireBee direkt im Internet zu surfen. Aber auch weiteren Protokollen oder Server-Diensten steht nun nichts mehr im Wege. Der Treiber wurde durch über ein Monat harte Arbeit des Team-Mitglieds m0n0 von FireTOS zu MiNT portiert und schließt eine der größten Lücken. Netzwerkzugriff unter MiNT ist eine der meistgeforderten Fähigkeiten der FireBee.

MyAES
MyAES ist nun, dank der Teamarbeit von Vincent und Olivier, endgültig an die FireBee angepasst. MyAES ist ein alternatives, sehr modernes AES, welches einige optische Neuerungen auf unsere Ataris bringt. MyAES läuft nun optimal an die FireBee angepasst. Auch diese Entwicklung bedeutete etliche Wochen Programmieren. Einige Bugs zogen richtig intensive Suchen nach sich. So konnten vor Allem die Cache-Nutzung, welche lange Zeit mit MyAES nicht möglich schien, nur gemeinsam mit Vincent Rivière gelöst werden. Es waren auch kleine Änderungen an MiNT notwendig. Das Ergebnis dieser aufwändigen Entwicklung kann sich aber - unserer Meinung nach - sehen lassen.

Download MyAES

Gehäuse
Unser keines maßgefertigtes Gehäuse wurde fertig entwickelt. Alle von Euch gewünschten Änderungen wurden eingearbeitet. So verfügt das Gehäuse nun über einen zusätzlichen Paralell-/Drucker-Anschluß und über einen SATA-Port, der entweder intern oder extern als eSATA genutzt werden kann. Weiters wurden einige Optimierungen eingearbeitet: So verfügt das Gehäuse nun beispielsweise über einen internen 2 1/2" Einschub für Festplatten. Es wird, wie von Euch gewünscht, in vier Farben gefertigt. Dunkelblau, Grau, Knallrosa und Schwarz. Der endgültige Preis richtet sich nach allen Vorbestellungen. Um den Preis jedoch niedrig zu halten, und da wir von der Qualität unseres Gehäusebauers überzeugt sind, haben wir uns entschlossen keinen weiteren Prototypen mit den Abänderungen zu bauen, sondern direkt die erste Serie in Auftrag zu geben. Die Gehäuse werden in Wien gefertigt und Ende November in die Schweiz geliefert.

Gehäuse PDF

DVD-Laufwerke
Dem SCSIDRV des TOS wurden PACKET-Kommandos (ATAPI für SCSI-Kommandos) hinzugefügt. Daher ist es nun möglich mit der Software Extendos, DVDs mit DVD-Brennern zu nutzen.

USB-Tastaturen unter MiNT
Durch einen Patch der MiNT ikbd_scan Routinen, die unter MiNT nicht das selbe Format wie unter TOS haben, können nun USB-Tastaturen genauso komfortabel und flott unter MiNT wie unter TOS genutzt werden. Im Zuge diese Patches gibt es auch ein Update für die Initialisierung des AC' 97 via Basissystem (BaS).

NVRAM Uhr
Die Uhr im NVRAM arbeitet nun seit Anfang Oktober sehr gut auf der FireBee.

Neues FireTOS
Neben den bereits angesprochenen IKBD interrupt Routinen sowie der AC'97-Initialisierung hat das PCI BIOS einen "Bus Support" hinzubekommen, womit die Voraussetzungen zur Nutzung von PCI Express Adaptern am PCI-Bus geschaffen sind. Die neuen Limits sind: Vier Busse, zweiunddreißig Geräte per Bus und vier Funktionen pro Gerät. Weiters wurden alle möglichen IDE-Aufrufe innerhalb der Boot-Routinen nach Auffinden von SCSI-Geräten, welche ungültig sein könnten, ausgebessert (Achtung: SCSI ist weiterhin noch nicht implementiert!). ATAPI-Geräte wurden überall zu SCSIDRV hinzugefügt, IDE-Geräte dagegen entfernt. Diese werden nun über Anfrage-Kommandos beim Scannen während des Startens in SCSIDRV ermöglicht. Auf der FireBee wird nun, wenn in der Bootmenü-Auswahl "TOS404 for MiNT" genutzt wird, der FEC Treiber für Ethernet ausgeschaltet um eine optimale Zusammenarbeit mit unserem neuen MiNTNet-Treiber zu ermöglichen.

Ein neues FIRECONF.CPX
Das Kontrolfeld FIRECONF.CPX steht nun auch in Deutscher Sprache zur Verfügung.

zView
Das Programm zView steht dank der Arbeit von Miro Kropáček nun in einer Version für die FireBee bereit. Das heißt PDFs auf der FireBee! zView ist eine Software zum Durchsuchen und Anzeigen von Dateien auf Massenspeichern per Übersichts-Browser. Es können diverse Bild- und Vektorformate wie JPGs, TIFFs, Degas, BMPs, Eureka, GIFs, IMG, NEOChrome, PNGs TGAs und eben PDFs angezeigt und konvertiert werden. zView bedeutete daß LDG angepasst werden musste (wir haben intern zwei unterschiedliche Anpassungen), und alle Codecs ebenfalls neu kompiliert wurden. Das Ergebnis ist eine hundertprozentige ColdFire-Version einer für Atari-Verhältnisse recht jungen Software.



Neue EmuTOS-Version
Es gab ein neues Release des GPL-Betriebssystems EmuTOS. Die Version 0.8.6 von EmuTOS ist dank der unermüdlichen Tätigkeit von Vincent Rivière die Erste mit offizieller ColdFire-Unterstützung. Viele Verbesserungen, wie die Nutzung von Dateisystemen bis zu 2GB haben in diese erste Veröffentlichung seit 2010 Eingang gefunden. EmuTOS ist ebenfalls - als freie Alternative - auf jeder FireBee vorinstalliert. Die Veröffentlichung vom 8. November 2011 ermöglicht den direkten Einsatz auf der FireBee.

-) In Entwicklung befindliche Teile des Projekts

Linux-Entwicklung
Greg Ungerer hat einige Linux-Anpassungen geschaffen die Unterstützung für ColdFire-Cores mit aktivierter MMU bieten. Dies ist - neben dem bereits seit einiger Zeit funktionierendem uCLinux - der erste Schritt zu vollständigen Linux-Distributionen (Server, Desktops, etc.). Für exakte Informationen soll die Mailingliste empfohlen sein.

NetSurf für FireTOS
Es gab einige Arbeiten am Netsurf-Browser für reines FireTOS (Single-Tasking). Dies hat jedoch keine hohe Priorität im Team und soll nur der Vollständigkeit halber Erwähnung finden.

ATX Netzteile
Nach einigen Debatten und Überlegungen zur Nutzung von ATX-Netzteilen in größeren Gehäusen, zusammen mit der FireBee, haben wir uns entschlossen eine eigene kleine Zusatz-Platine zu entwickeln um ATX-Netzteile gemeinsam mit einem fest eingebauten FireBee-Computer in Standard-Gehäusen zu nutzen. Diese Platine wird einen Mikrocontroller, einige Stecker und wenige Bauteile enthalten. Die Vorteile sind: Leichtere Nutzung der FireBees in unterschiedlichen Gehäusesituationen ohne die Lötbrücken umlegen zu müssen, ebenfalls mit passiven PCI-Backplanes (siehe unten) nutzbar, volle Funktionalität von Power- und Resetschaltern in ATX- und Mini-ITX-Gehäusen, sofortige Umsetzbarkeit ohne den PIC Mikrocontroller auf der FireBee neu brennen zu müssen (auch bei bereits ausgelieferten Computern), praktisch für weitere ATX-Netzteiltests ohne ATX Motherboards. Die Umsetzung hat bereits begonnen. Die kleine Platine wird vermutlich komplett innerhalb der Atari Community gefertigt und nur einige Euros kosten.

Onboard PIC-Microkontroller
Der PIC Mikrocontroller der sich auf der FireBee befindet wird derzeit von 2 Menschen weiterentwickelt. Da die Stromversorgung ebenfalls über den PIC gesteuert wird, möchten wir mit einem offiziellem Auslieferungstermin weiterhin zuwarten bis diese Entwicklungen abgeschlossen sind. Voraussichtlich gibt es neben den teuren ICD-PIC-Brennern auch eine günstige Open-Source Alternative, die auch auf der FireBee funktioniert um den PIC zu brennen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

-) Weitere Debatten im Team

USB-Floppy Laufwerke
Im U-boot Quellcode, welcher auch die USB-Funktionalitäten des FireTOS bereitstellt, befindet sich bereits Unterstützung für USB-Diskettenlaufwerke, welche leider keine normalen Mass-Storage Geräte sind. Wir sind daher der Meinung daß es nicht allzu schwer sein sollte einen Treiber für USB-Diskettenlaufwerke zur Verfügung zu stellen.

Infogrames USA
Wir wurden Zeugen einer sehr beunruhigenden Initiative der derzeitigen Besitzer der Marke Atari (Infogrames) gegen etliche Menschen der nichtkommerziellen Atari-Community, hauptsächlich aus dem 8-Bit- und Konsolen-Bereich. Erfreulicherweise haben sie sich, nach etlichen Beschwerden aus der Community, für diverse Abmahnungen und ungerechtfertigte Forderungen entschuldigt. Obwohl die - speziell in dieser Form - vorgebrachten Anschuldigungen unhaltbar waren, und unser Projekt überhaupt gar nicht betroffen war, hoffen wir daß Infogrames auch in Zukunft auf eine positive Koexistenz mit den Communities aus allen Bereichen und ihren über 40 000 aktiven Mitgliedern setzen wird. Seien es nun Konsolen, 8-Bit oder 16/32 Bit. Vor Allem wenn es sich um nichtkommerzielle Initiativen handelt, die teilweise seit 1994 - also 9 Jahre früher als Infogrames - im Atari-Bereich aktiv sind. Den betroffenen Einzelpersonen möchten wir weiterhin viel Freude an Ihrem Atari-Hobby wünschen und sie unserer Solidarität versichern.

Fehlende VHDL Entwickler
Im ACP gibt es derzeit zu wenige VHDL-Entwickler. Wir haben einige Möglichkeiten besprochen neue Menschen an Board zu holen, die in Ihrer Freizeit die offenen Tasks wie beispielsweise den unfertigen DSP fortführen könnten. Leider haben wir derzeit keine zufriedenstellende Lösung für diesen Problemkreis, und auch keine Ressourcen in diese Richtung. Über Unterstützung diesbezüglich würden wir uns also sehr freuen.

Kompatibilität
Die Kompatibilität der ColdFire CPU zu 68k CPUs wird derzeit hauptsächlich über die frei nutzbare CF68kLib und einige Patches von uns im TOS erreicht. Dies funktioniert zwar in vielen Fällen, aber nicht in Allen, und ist teilweise auch verhältnismäßig langsam. Von Beginn an war im ACP klar, daß die Kompatibilität stark erhöht werden muß, um die meisten Atari-Programme laufen zu lassen. Dazu hat bereits 2010 die Entwicklung eines eigenen Kompatibilitäts-Layers für die FireBee bei Medusa begonnen und war über das BaS geplant. Diese Entwicklung lag nach der Erfolgreichen Implementierung der CF68kLib direkt ins FireTOS einige Zeit still. Nun haben wir uns entschlossen die Weiterentwicklung der Emulation der fehlenden Instruktionen erneut anzugehen. Dies wird hauptsächlich über Sprungtabellen realisiert werden, für gewisse - sich anders verhaltende - Befehle wie beispielsweise LineA, jedoch einem JIT-Compiler entsprechen. Durch diese vollständige Eigenentwicklung erwarten wir uns mittelfristig eine stark verbesserte Kompatibilität und auch eine Erhöhung der Geschwindigkeit von Programmen, die viel Gebrauch von am ColdFire nicht mehr existenten 68k-Befeheln machen. Dies wird als Bibliothek umgesetzt werden, welche dann von allen Betriebssystemen wie MiNT, TOS etc. bei Bedarf genutzt werden kann und die optimale Geschwindigkeit für 68k Programme am ColdFire Prozessor bieten. Für diese Weiterentwicklung konnte der bekannte Atari-Entwickler Miro Kropáček aus Bratislava gewonnen werden. Nach Fertigstellung kann dann auch die CF68kLib im TOS komplett durch unsere Eigenentwicklung ersetzt werden. Die Arbeiten dazu beginnen Mitte November.

Flash Layout
Es gab im Team einige Diskussionen zum Layout des FireBee-Flash-Speichers, der 8MB Platz bietet. Bisher befinden sich darin das BaS, die FPGA Konfiguration, das EmuTOS und FireTOS. Wir haben nun besprochen wie dBUG - ein freier Bootloader von Freescale - in das System integriert werden kann und alle Teile optimal zusammenarbeiten könnten. Die Integration von dBUG hat den Vorteil daß für Entwickler wertvolle Werkzeuge onboard zur Verfügung stehen, und Betriebssysteme wie Linux direkt damit gebootet werden können - beispielsweise auch über das Netzwerk. Voraussichtlich werden wir das BaS nun einige Basis- Initialisierungen wie den RAM und FPGA übernehmen lassen. Anschließend wird das BaS per DIP-Schalter eingestellte Kompatibilitäts-Layer starten (oder eben nicht) und dann an eines der Betriebssysteme wie dBUG, EmuTOS oder FireTOS übergeben. Dies bedeutet einige Anpassungen von dBUG, sollte jedoch nach Fertigstellung optimale Zusammenarbeit der Komponenten und maximale Flexibilität bzgl. Betriebssystemen bedeuten. Im Flash-ROM wird auch mit integriertem dBUG noch freier Platz für weitere derzeit nicht absehbare Entwicklungen sein.

-) Öffentliche Wahrnehmung der FireBee

Die FireBee wurde die letzten Monate einige Male außerhalb der Atari-Szenerie benannt.

  • In einem Absatz im Heise-Newsticker - prädestiniert für Spiele mit der nicht mehr existenten Rivalität zu Amiga ;)
  • In der Zeitung der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbon
  • Als FPGA-Board bei aufzu.de


-) Weitere Informationen

GEM Demo
Das DEMO für GEM arbeitet nun komplett und problemlos auf der FireBee. Die Werte der Grafik im FPGA lauten:

87 (1x), 75 (x2), 18 (x4) bei einer Auflösung von 1600 x 1200 @ 16 Bit
und
75 (1x), 53 (x2), 12 (x4) bei einer Auflösung von 1920 x 1440 @ 16 Bit

Passive PCI-Backplane
Für Menschen die Ihre FireBee mit PCI-Bus betreiben wollen haben wir nun eine günstige PCI-Backplane zur Verfügung. Die passive Backplane hat 4 Steckplätze, wird in Deutschland hergestellt und durch uns leicht modifiziert. Sie arbeitet getesteter Weise sehr gut mit der FireBee zusammen und kostet unter 20,- Euro. Die Verfügbarkeit ist sichergestellt.

Aktuelle Radeon-Grafikkarten
Für Menschen die ihre FireBees mit Radeon Grafikkarten betreiben wollen, haben wir uns um einen Hersteller von neuen Grafikkarten umgesehen. Derzeit sieht es danach aus, daß wir einen langfristigen Partner gefunden haben, der für unter 40,- Euro neue Radeon 9200-PCI-Grafikkarten liefern kann. Die Variante für 3,3 Volt PCI-Busse wäre sofort lieferbar. Wir lassen jedoch eine Karte für 3,3 Volt UND 5 Volt PCI Bus bauen, damit sie auf allen Radeon-fähigen Atari-Systemen genutzt werden kann. Die Spezifikationen sind: 9200 PCI Card, 3,3Volt und 5 Volt PCI-Bus, 256MB S peicher der mit 128 Bit angesprochen wird, GPU/Speicher mit 200MHZ/325MHZ, ATI Chip 215 Radeon 9200, LowProfile, passiv gekühlt! Die Karten sind die nächsten Jahre verfügbar und werden nach unseren Bestellungen innerhalb von 14 Tagen von einer Deutschen Firma gefertigt. Die Radeon 9200 ist dabei ein Stück flotter als die 9250-Version die jedoch später erschienen ist. Ein erstes Sample ist momentan zu uns unterwegs.

3d Labels
Für zukünftige Gehäuse wurden uns von einem Atari-User gratis 3d-Labels zur Verfügung gestellt. Tom Kristensen aus Dänemark hat eine Werbeagentur und arbeitet tagtäglich mit Hades Atari-Klones. Auch diese Labels wurden mit Calamus auf Hades-Computern erstellt!




23. 8. 2011 ACP-News-August-2011

  • NVDI für FireBee gepatcht
  • cURL für die Firebee
  • GnuPG für Atari
  • Bugfix Release von AHCC
  • Neue Teammitglieder
  • Neues öffentliches Beta-Release von FireTOS & Dokumentation des FireConf.CPX
  • USB verbessert
  • Meilenstein in der Entwicklung

NVDI für FireBee gepatcht
Auf der FireBee kann nun ein gepatchtes NVDI verwendet werden. Dadurch wird es überhaupt erst möglich Programme, die NVDI voraussetzen (z.B. Texel, Artworx, Papillon), auf der FireBee zu testen. Die GDOS-Funktionen von NVDI ermöglichen nun die Verwaltung und Nutzung verschiedenster Schriften. Theoretisch sollten auch die Druckfunktionen nutzbar sein. Dies ist bisher (Q3/2011) jedoch noch nicht getestet worden. Der Hack ist bisher erfolgreich mit den Versionen 5.00, 5.01 und 5.03 durchgeführt worden.

Da NVDI keine freie Software und auch nicht mehr (neu) zu erwerben ist, ist es auch leider nicht möglich ein fertig gepatchtes NVDI (legal) zum herunterladen anzubieten. Jeder FireBee Benutzer muss daher seine eigene Version von NVDI patchen. Für alle, die vor der Benutzung eines Hex-Editors zurückschrecken, hat Ole Loots ein Patchprogramm dazu geschrieben. Zusätliche Informationen und Downloads dazu gibt es im newtosworld wiki sowie eine Anleitung wie man NVDI per Hand bearbeitet.

cURL für die Firebee
Ole Loots hat cURL auf die Firebee portiert. cURL ist ein kleine Programm mit dem sich Daten aus dem Internet auf den lokalen Rechner übertragen lassen. In Kombination mit FreeMiNT, XaAES und der Bash läuft es schon sehr gut. Abstriche muss man leider mit der Funktionalität machen, denn der Download läuft ( noch ) nicht direkt. Als Workaround empfiehlt Ole einen lokalen Proxy einzurichten und cURL darüber laufen zu lassen. Die Datei steht unter curlfire.zip zum Download bereit.

GnuPG für Atari
Bernd Müller hat GnuPG für MiNT portiert. GnuPG ist eine freie Implementierung von PGP ( Pretty Good Privacy, auf deutsch etwa "Ziemlich Gute Privatsphäre" ) das zum Ver- und Entschlüsseln von Dateien und Emails sowie zum Erzeugen und Überprüfen elektronischer Schlüssel entwickelt wurde. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen ein zeitgemäßes, sicheres Verschlüsselungssystem auf dem Atari zu haben.

Auch hier ist im Moment ein wenig Handarbeit notwendig damit es vernünftig läuft, auch gibt es derzeit keine grafische Oberfläche dafür.

Benötigt: Ein Texteditor wie z.B. QED

Vorgehensweise: ( Beispiel an Aranym und EasyMint )

  • Download einer der beiden Dateien
  • Auspacken des Archivs
  • Kopieren des Archivs nach /opt
  • In die Datei /etc/bashrc muss folgende Zeichenkette eingetragen werden export
    PATH=/usr/sbin:/sbin:/bin:/usr/bin:/usr/local/bin:/usr/X11R6/bin:/root/bin:/opt/gpg-atari/bin
  • Evtl. bash neu starten
gpg-atari.tar.bz2
gpg-atari.zip

Bugfix Release von AHCC
Henk Robbers hat einen vorläufigen Bugfix Release fertig gestellt das einige Fehler in der FPU Behandlung im Coldfire target behebt. Wer dieses spezielle AHCC ehalten möchte soll ihn per Mail kontaktieren http://ahcc.atari.org.

Neue Teammitglieder
Auch diesen Monat haben wieder ein paar neue Leute ins Team gefunden. Zu nennen sind da Heinz Schmidt und Marcel Schön. Heinz und Marcel werden sich um die HowTo Sektion und die Dokumentation kümmern während Marcel noch die ein oder andere Linux Software portieren wird.

Neues öffentliches Beta-Release von FireTOS & Dokumentation des FireConf.CPX
Auf seiner Webseite hat Didier Méquignon eine Seite zur FireTOS und FireConf.CPX veröffentlicht. Darauf beschreibt er die Einstellungen, die mittels FireConf.CPX geändert werden können. Daran kann man sehr gut die Fortschritte erkennen, die er mit FireTOS in den letzten Monaten gemacht hat. Auf der Seite ist auch die aktuelle öffentliche Betaversion von FireTOS vom 27. Juli 2011 verfügbar. Darin sind all die Erweiterungen und Fehlerbereingungen enthalten, die in den vergangenen ACP Neuigkeiten beschrieben wurden.

USB verbessert
Didier Méquignon hat ein lang bestehendes Problem im Zusammenhang mit USB-Massenspeichern, die nicht problemlos funktionierten, behoben. Das Problem wurde durch einen Hardware-Fehler im Coldfire Chip selbst verursacht, konnte aber per Software behoben werden. Als Ergebnis ist es nun möglich, USB-Massenspeicher mit FireTOS und FreeMiNT problemlos zu benutzen. Mit FreeMiNT ist es nun möglich, auf USB-Sticks zuzugreifen die auf einem PC oder Mac formatiert wurden. Das vereinfacht den Austausch von Daten ganz erheblich.

FreeMiNT
Wir haben nun einen wichtigen Meilenstein in der Entwickluing von FreeMiNT für ColdFire erreicht. Vincent hat alle Assembler Quellen - XaAES und die meisten wichtigen Module - des Kernel für ColdFire angepasst. Es wurden an 337 Stellen Änderungen vorgenommen. Alles wurde im offiziellen FreeMiNT CVS Repository aufgenommen. Eines der Ergebnisse ist daß der aktuelle Kernel "mintv4e.prg", der im täglichen trunk Archiv gefunden werden kann, komplett optimiert für FireTOS und dessen 68060-Emulation ist. EMuTOS Unterstützung wird zu einem späteren Zeitpunkt folgen.


Mai 2011 Ein Statusupdate

Der vergangene Monat war von einer Vielzahl an Arbeiten an allen Projektfronten geprägt. Viele dieser Arbeiten sind für Enduser jedoch eher uninteressant und laufen im Verborgenen ab. Dennoch ist es für uns an der Zeit, Euch ein größeres Statusupdate zu liefern und die erreichten Milestones zu veröffentlichen.

Das neue FireBee Logo

Das aus unserer Sicht wohl wichtigste Ereignis der letzten Wochen war die endgültige Entscheidung über das FireBee Logo. Nach einem sehr langwierigen Prozess konnte sich das Team nun endlich über das finale Aussehen einigen, so das wir es Euch offiziell präsentieren können:

Das neue FireBee Logo wird künftig nicht nur unser Gehäuse zieren und als Erkennungsmerkmal für die FireBee dienen. Viel mehr wünschen wir uns daß es im Laufe der Zeit ein Zeichen dafür wird, das die Atari-Community nicht einfach nur weiter lebt sondern sich durch den Einsatz moderner Technologie auch weiter entwickelt. Wir möchten uns sehr herzlich bei alle jenen von Euch bedanken, die uns tatkräftig mit Vorschlägen, Entwürfen und Inspirationen unterstützt haben. Das neue FireBee Logo steht als Vektorgrafik für Euch zum Download bereit.

color.eps color.svg black.eps black.svg

Willkommen im Team

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die neu zu uns gestoßenen Teammitglieder, die wir nicht nur herzlich begrüßen, sondern Euch auch kurz vorstellen möchten.

Geir Øyvind Vælidalo - er war von Beginn an ein Unterstützer des Projektes. Als Anfang des Jahres seine FireBee bei ihm eintraf, entschloss er sich und als Entwickler anzuschließen um TTF-GDOS auf FireTOS zu portieren.

Jean-Pierre Feicht - ein relativ unbekanntes Gesicht und hat sich verspätet - aber genau zum richtigen Zeitpunkt - auf einen öffentlichen Aufruf aus 2010 gemeldet. Jean-Pierre ist selbstständiger Mediendesigner und übernahm als "Einstandsarbeit" die Reinzeichnung unseres neuen FireBee Logos. Derzeit kümmert er sich um die Umsetzung der firebee.org Produktseite und wird künftig auch einen Teil der weiter anfallenden Designaufgaben übernehmen.

Marc-Antón Kehr - durch Easy-MiNT dürfte er wohl fast allen Atari-Nutzern bekannt sein. Zum einen steht eine neue Easy-MiNT Version an, daß auch auf die Nutzung mit FireBee vorbereitet werden soll. Zum anderen hat sich maanke bereit erklärt bei der längst überfälligen Umsetzung der firebee.org Produktseite mitzuwirken und einen Teil des technischen Parts zu übernehmen.

Ole Loots - eigentlich ein "externer" Entwickler, der sich um die Portierung des Netsurf-Browsers kümmert. Nach der Auslieferung seiner FireBee und der Anpassung von Netsurf erschienen die Möglichkeit zur erweiterten technischen Zusammenarbeit von OS-Entwicklern und Anwendungsprogrammierern sinnvoll. Daher sind die beiden Projekte ACP und Netsurf-Port nun ein wenig näher zusammengerückt. m0n0 ist jetzt Advisor des ACP, hat sich jedoch auch schon abseits des Browsers in einigen wichtigen Punkten sehr hilfreich eingebracht.

Technische Fortschritte

Es wird sehr viel an FireTOS gearbeitet. Seit der letzten News haben wir vier neue Updates erhalten. So bietet FireTOS nun eine verbesserte Basis-USB Unterstützung direkt im TOS, wodurch die Nutzung von Mass-Storage Geräten durch hotplug möglich ist. Ein Booten mit angeschlossenen USB-Geräten ist nun nicht mehr nötig. Ebenfalls konnten Bugs die durch GCC-Probleme bei der lwip Implementierung auftraten beseitigt werden. (Dafür haben sich diese fiesen kleinen Käfer nun in der AC´97 Initialisierung eingenistet)

Einen ganz dicken Brocken haben wir bei der XHDI Unterstützung geschafft. Zufällige FireTOS Abstürze und nicht nachvollziehbare Datenverluste des NEWFATFS unter MiNT haben unsere Entwickler 15 Tage auf Trab gehalten. Nach der Beseitigung dieser Probleme kann die XHDMI-Implementierung nun sinnvoll optimiert werden.

FreeMiNT wurde für die Zusammenarbeit mit der FireBee verbessert. Dies beinhaltet unter anderem die XaAES Optimierung für V4e Prozessoren. Über ein Jahr immer wiederkehrend Arbeiten hat diese Entwicklung verlangt. Die zu 100% ColdFire optimierte Version des XaAES Kernelmodules bringt auch für andere Prozessoren einen großen Vorteil. Waren manche Teile von XaAES für reine 68000 Prozessoren geschrieben, können nun alle Teile von XaAES für den jeweiligen Prozessortyp (z.B. 68030) optimiert kompiliert werden.

Intern sind natürlich viele weitere Themen und Entwicklungen in der Pipeline wie beispielsweise das FLASH Layout, weitere echte GCC 4 Bugs, DVI + VGA Auflösungen und deren Sync Polarität, BDOS und IDE Fragen, die mögliche Veröffentlicheung von Codeheads GDOS+ als Open Source, die Nutzung von fVDI oder dem weitgehend unbekannten oVDI, die mögliche Implementierung einer Parallel-Buchse, das Debuggen von HDDriver, die Vorbereitung einer öffentlichen Programm Kompatibilitätsliste, das längst überfällige Update der Webpräsenzen, erweiterte Möglichkeiten des PIC Mikrocontrollers, usw. usw. usw.

Zum Abschluss dieser News haben wir noch eine sehr erfreuliche Meldung. Im sehr weit gesteckten Umfeld des ACP werden alle Programme von Sven Kopac, deren Quellen noch auffindbar sind, unter eine GPL/Artistic Licence gestellt und zugänglich gemacht. Die Binaries sind ab sofort Freeware. Dies betrifft z.B. Emailer, PPP-Connect (mit CAB.OVL), WinCom, Alice, 2nd Chance.


13. 4. 2011 USB Neuigkeiten

ACP Teammitglied David Galvez hat nun für einige Zeit an der USB-Unterstützung in FreeMiNT gearbeitet. Das Resultat dieser bisherigen Arbeit kann in folgendem Video betrachtet werden:

Als Download als AVI (XviD)

Was hier zu sehen ist, ist Davids USB-Stack, der als Kernel-Modul in FreeMiNT auf einem Falcon mit CT60 und EtherNat läuft. Ein "Mass Storage Class"-Treiber mit XHDI-Unterstützung wurde implementiert, was einfach ausgedrückt bedeutet, daß FreeMiNT auf USB Laufwerke mit Atari- oder MS-DOS FAT16- oder FAT32- Dateisystemen zugreifen kann, diese können mit VFAT oder auch Ohne sein (lange Dateinamen). Der Stack kann auch auf Linux ext2 Partitionen zugreifen, oder auch jedes andere Dateisystem, das in Zukunft von FreeMiNT unterstützt werden könnte. Datenaustausch mit Mainstream-Computern war niemals einfacher als jetzt.

Wie das Video zeigt, kann der USB-Treiber im laufenden Betrieb getauschte Laufwerke erkennen (hot swapping), auch mehrere Laufwerke können gleichzeitig benutzt werden. Der USB-Stack hat ein modulares Design wobei die "Class Driver" (das sind die Treiber für die USB Laufwerke) und der USB Schnittstellen-Treiber als externe Module implementiert sind. Der korrekte "Class Treiber" wird automatisch angeschlossen, wenn ein USB-Laufwerk angesteckt wird. Dank diesem modularen Design wird Davids Arbeit allen FreeMiNT Usern mit USB Hardware zugutekommen.


6. 4. 2011 Thing Desktop wird GPL

Das ACP freut sich bekanntgeben zu düfen, daß der sehr beliebte Desktop für Atari-Umgebungen - Thing, ursprünglich von Arno Welzel - frei zur Verfügung gestellt wird. Durch mittlerweile längerfristige Zusammenarbeit mit den derzeitigen Entwicklern Thomas Binder und Dirk Klemmt konnten wir die Situation bezüglich verfügbarer Desktops merklich verbessern. Thing ist mit jinnee der beste existierende Desktop mit dem größten Leistungsumfang auf Atari und war bis zuletzt ein kommerzielles Produkt. Da der Quellcode von jinnee laut mehreren Informationen verloren gegangen ist und eine Weiterentwicklung somit für immer ausgeschlossen bleibt, schien es vorerst als ob das ACP und damit die FireBee auf den Open-Source-Desktop TeraDesk beschränkt bleiben müßte, wenn es sich um native ColdFire-Versionen handelt. Die Macher von Thing haben die Entwicklung der FireBee jedoch schon recht früh unterstützt und nicht nur der Freigabe, sondern auch der Veröffentlichung als Open Source zugestimmt!

Mittlerweile gibt es schon eine Version von Thing 1.29 ohne Registrierungsdialog, die von Dirk Klemmt erstellt wurde. Die Thing-Entwickler arbeiten nun an folgender weiterer Vorgangsweise: Zuerst werden alle Quellen (1.27, 1.27b, 1.29, 1.30) soweit möglich zusammengeführt und der Code bereinigt. Anschließend wird es die Veröffentlichung einer freien Version ohne Registrierung oder Einschränkungen für 68k geben. Wiederum etwas später wird der Quellcode von Thing in unserem CVS auf Atari-Forge veröffentlicht. Anschließend daran ist eine Weiterentwicklung von Thing durch andere ACP-Mitglieder angedacht. Obwohl Thing derzeit schon in der reinen 68k-Version zufriedenstellend läuft, würde eine native ColdFire-Kompilierung nochmals einen merklichen Geschwindigkeitszuwachs bringen.

Wir freuen uns darüber, daß die Thing-Programmierer derart zuvorkommend sind, und wir der Atari-Community heute gemeinsam dieses Geschenk überreichen können. Thing läuft nämlich auch auf den ganz kleinen Ataris und stellt somit einen echten Zugewinn für alle Atari-User, auch abseits der FireBee, dar.

Hier ist zum unverzüglichen Einsatz der öffentliche Schlüssel: user "PublicACP": ochl Piie juQd Kg6h kfUW ZiTh zbBr UHbx


04. 04. 2011 FreeMiNT kommt auf die FireBee

Dank der Arbeit von Olivier Landemarre, Vincent Rivière und Didier Méquignon laufen FreeMiNT und XaAES nun auf dem FireTOS der FireBee. Es ist noch weit davon entfernt fertiggestellt zu sein, der Kernel ist weiterhin teilweise an den ColdFire angepasst, wie der Screenshot jedoch zeigt, ist es bereits möglich GEM-Programme erstaunlich gut laufen zu lassen.

Dieses Bild zeigt eine Anzahl von Programmen die unter dem neuesten XaAES laufen. Alle dieser Programme arbeiten wie erwartet, und trotzdem das VDI des FireTOS eigentlich relativ langsam ist, fühlt sich alles sehr zackig an. BoinkOut2 erzeugt sogar Töne ;)


10. 3. 2011 Kooperation für die Nutzung von GNU/Linux

Das ACP freut sich, eine Kooperation mit Greg Ungerer mit dem Ziel die FireBee unter GNU/Linux Betriebssystemen zum Laufen zu bringen, bekanntgeben zu können. Greg ist ein "Core Maintainer" des uClinux-Projektes und arbeitete mehrere Jahre mit Coldfire Hardware. uClinux das "Embedded Linux/Microcontroller Projekt" ist ein bekannter Port von Linux für Prozessoren ohne Speicherverwaltungseinheit (MMU). Greg unternahm erste Schritte mit der FireBee die wir nach Australien gesendet haben, und konnte uClinux via Freescales dBug loader starten, indem er System-Images über die Ethernet-Schnittstelle von einem anderen Computer geladen hat. Eine simple uClinux Konfiguration mit Unterstützung für eine grundsätzlichen Peripherie-Zusammenstellung zum laufen zu bringen war ein unkomplizierter Arbeitsschritt. Greg wird in Richtung eines vollen Linux' mit Unterstützung der Speicherverwaltungseinheit weiterarbeiten. Dadurch ergibt sich gegenwärtig, daß potentiell auf unserer Hardware, vollständige Linux-Distributionen (wie beispielsweise Debian), laufen können. Das ACP erachtet die Möglichkeit mit Entwicklern von "externen" Betriebssystemen zusammenzuarbeiten, speziell wenn es sich um Open Source handelt, als höchst begrüßenswert. Wir werden Euch über die Fortschritte, die mit der Nutzung von Linux auf den FireBees gemacht werden, in Zukunft auf dem Laufenden halten.


4. 3. 2011 Festhalten!

Die letzten 10 Wochen hat sich dermaßen viel getan, daß wir mit der Berichterstattung nicht nachgekommen sind. Viele der News die Ihr hier jetzt lesen werdet hätten einen eigenen Eintrag verdient um genug gewürdigt zu werden. Wir hoffen, Euch dennoch nicht komplett mit all den Neuigkeiten zu "erschlagen" und wünschen viel Spaß beim Lesen und Ansehen.

Den anvisierten Liefertermin Ende 2010 hätten wir ganz knapp halten können, nur leider ist noch nicht alle Software zum normalen "User-Betrieb" der FireBees vollständig. Daher hatten wir eine kleine inoffizielle Umfrage auf Atari-Home und auf unserer Mailingliste gestartet, wo die fast einstimmige Meinung lautete; "Lieber noch einige Monate warten, bevor man ein Produkt erhält, das noch nicht umfassend funktioniert, und User womöglich frustriert sein könnten". Daher haben wir den Liefertermin für Endverbraucher derzeit verschoben. Technisch versierte Menschen die sich mit JTAG und BDM auskennen, oder gar mitentwickeln möchten, können die Maschinen jederzeit ordern. Ein kurzes Mail genügt.

Jetzt zu den neuen Entwicklungen:

Auf Hardwareseite wurde noch im November ein Problem mit der Stromversorgung des USB-Chips am PCI-Bus gefunden. Dieser Fehler hat sehr sehr viel Kraft und Debug-Arbeit in Anspruch genommen, und konnte schlussendlich ganz einfach gelöst werden. Alle FireBees erhalten beim Akku nun zusätzlich einen 1000uF Kondensator. Der PCI-Bus läuft nun stabil, auch wenn USB wegen anderer Fragen noch nicht perfekt funktioniert. Kurz vor Silvester konnten auch gemeinsam mit der am PCI-Bus laufenden Radeon 9250 Grafikkarte Fragen des ebenfalls am PCI laufenden USB-Chips gelöst werden (Chip errata 35, I/O acces write cycles).

Ein weiteres umfassendes Feld mit dem wir beschäftigt waren, war nach Auslieferung einiger zusätzlicher Entwicklungs-Maschinen an Softwareprogrammierer, die Nutzung von diverser externer Hardware die zum Entwickeln benötigt wird. Beispielsweise PIC Programmierer oder verschiedenen BDM-Adapter per Paralell oder USB zum Laufen zu bekommen (u.A. mit der Hilfe von P&E) hat einiges an Aufwand und Tests im Dezember benötigt.

Zwei sehr wichtige Punkte die vor der Auslieferung fertiggestellt sein sollten sind die Flash-Software und der Code für den PIC Microprozessor (für die PS/2 Schnittstelle und mehr). Der PIC Code wurde von Alan Hourihane übernommen, der vielen durch "Eiffel" schon sehr bekannt sein dürfte. Alan hat dazu auch umfangreichen Code, der von MCS im Sommer/Herbst erstellt wurde, von Assembler nach C konvertiert. Am PIC wird permanent gearbeitet. Die Flash Software ist seit Ende 2010 fertiggestellt. Didier hat seine Flashsoftware für die CT60/63 derart adaptiert, dass ein TOS-Update für das ROM auf der FireBee selbst aus dem TOS heraus vorgenommen werden kann. Zusätzlich gibt es ein adaptiertes Xcontrol und CT60conf das auf der FireBee arbeitet. Das FireTOS funktioniert somit z.B. mit unterschiedlichsten Spracheinstellungen, Bootreihenfolgen usw. problemlos. Alle Software kann auf Didiers Seiten als GPL heruntergeladen werden: http://ct60conf.atari.org sowie http://ctpci.atari.org

Das FireTOS selbst hat auch etliche Neuerungen erfahren. Nicht weniger als fünf Updates wurden Teamintern seit unseren letzten News veröffentlicht. Mittlerweile wurde beispielsweise der SD-Card Treiber, den Fredi Aschwanden geschrieben hat, direkt ins FireTOS implementiert und die BDOS Limits erweitert. Der SD-Card Treiber funktioniert ohne dem FPGA! Das TOS hat mittlerweile auch einige Netzwerkfähigkeiten. Per LWIP wurden generelle Netzwerkfähigkeiten implementiert. Dies ermöglicht nun mehrere Protokolle wie TFTP, Telnet, usw. . Dem TOS wurden auch 3 Flash-Parameter hinzugefügt, um Ethernet konfigurieren zu können falls die FireBee von unserem BaS (Basissystem) aus gestartet wird, und nicht von dBUG. Die Ethernet Mac Adresse kann nun vom CPX aus verändert werden. Das FireTOS hat nun auch schon grundsätzliche USB-Fähigkeiten. So können Mass-Storage und Mäuse schon betrieben werden.

Bereits Ende November wurde auch IDE verbessert. Es können nun 3 IDE Geräte mit 32 Bit Daten betrieben werden. Dabei liegt die CF-Karte auf 0xFFF0'0000-0xFFF0'003F wie bei allen IDE -fähigen Ataris. Ein FPGA Firmware Update bot seit damals die Möglichkeit die beiden IDE -Busse zu tauschen.

Das FireTOS kann seit Mitte Dezember auch die unterstützte Auflösungsliste von angeschlossenen Monitoren (EDID) auslesen und diese Auflösungen anbieten. Das Betriebssystem kann während dem Betrieb diverse sehr hohe Auflösungen wechseln. Wir haben dazu unser erstes "Snippets"-Video veröffentlicht. Entweder hier zum Runterladen als MPG4 oder als Stream anzusehen.

Dies wurde u.A. durch umfangreiche Arbeiten am FPGA möglich, die den ganzen Dezember über stattfanden. Die ST-Auflösungen wurden verbessert. "Video clock pll" wurde implementiert. Und "Pixel-Clock" kann nun in Schritten von 1MHz angepasst werden. Gemeinsam mit dem BaS Update brachte dieses FPGA Update auch die Möglichkeit die Video-Basis-Adresse irgendwo im ST-RAM zu setzen. Dies löst alle ST-Kompatibilitätsfragen (sofern sie Video betreffen). Ein Schreibvorgang in den Video-RAM wird nun in einen "Atari-" und einen "ACP-Video-RAM-Bereich" aufgeteilt. Dieses FPGA-Update brachte aber nicht nur die stark verbesserten Video-Möglichkeiten, sondern auch das oben angesprochene komplette Ethernet und das neue - wie von einigen zukünftigen Usern gewünschte - Reset-Verhalten (0,5 Sek. Booten, 0,5 Sek. Reset, 3 Sek. Ausschalten). Der FPGA liefert nun auch alle 20 verschiedenen Clock-Frequenzen, die in der FireBee benötigt werden. Diese Frequenzen wurden angepasst. Die FireBee läuft nun mit 264 MHz.

Zusätzlich hat das FPGA-Update noch eine verbesserte Nutzung der Floppys gebracht. Mittlerweile funktioniert unter FireTOS das Lesen von HD Floppys. Beim Schreiben sowie mit DDs gibt es noch Probleme. Schon Mitte Dezember konnten zusätzlich im EmuTOS etliche Floppy Bugs gelöst werden.

Vom EmuTOS gibt es seit kurz nach unserem letzten Update auch eine Version, die komplett ohne MMU funktioniert. Dies kann als Referenz für spezielle Tests sowie als volloptimiertes ColdFire-System nützlich sein. Für Atari-Kompatibilität braucht es die MMU selbstverständlich.

Eine weitere sehr interessante Entwicklung die wir Euch heute vorstellen möchten ist der Prototyp unseres kleinen maßgescheiderten Gehäuses. Das Gehäuse ist gerade einmal minimal größer als zwei nebeneinanderliegende 3,5" Festplatten. Das Ziel war das kleinstmögliche Gehäuse zu unserer Platine herzustellen.

Es beinhaltet vorerst einige LEDs, einen Speaker, Platz für die CF-Karte, Platz für 2 Akkus und damit eine Stunde Vollbetrieb ohne Netz, Öffnungen für alle außen gelegenen Anschlüsse sowie ein einfach zu öffnendes Oberteil. Das Gehäuse kann durch Aufdrehen einer Rändelschraube geöffnet werden, während der Computer selbst im Unterteil fest verschraubt bleibt. Wir sind derzeit am Überlegen, ob wir noch Schienen für eine 2 1/2" Festplatte sowie einen SATA-Anschluß einbauen werden. Das Gehäuse selbst ist lüfterlos und mit CF-Karte auch frei von mechanischen Bauteilen. Es ist absolut geräuschlos!

Zu den Gehäusen wird es demnächst noch ausführlichere Informationen geben.

Serielles Debuggen: Es ist nun möglich die Rsconf Boot-Auswahl mit dem CPX einzustellen (eine Liste von 16 Baudraten wie am Falcon 030 HSMODEM) und mit Programmen wie KiTTY, minicom, ZOC oder Hyperterminal, per simplen Null-Modemkabel zu debuggen.

Anfang Februar wurde noch ein NVRAM Test Bug gefunden.

Zorro hat die Arbeit an zDesk eingestellt. Nach einer öffentlichen Debatte mit etlichen Usern, die sich eine Weiterentwickliung des noch nie erschienenen zDesk wünschten wurde der derzeitigen Stand der Software als GPL veröffentlicht, wie das schon vorher mit fertigen "z-Programmen" der Fall war. Der Quellcode ist nun ebenfalls auf Atari-Forge verfügbar.

Zwei neue Versionen von AHCC wurden veröffentlicht. Der GPL Compiler/Assembler ist mit der Nummer 4.4 von Henk Robbers verfügbar.

Es gibt eine neue Version von MyAES (0.9.3) die auf den Seiten von Olivier zu beziehen ist.

Mitte Jänner hat Vincent GCC gefixt um eine brauchbare math library mit m68020-60 zu haben.

Für Gem-View gibt es einen Patch, der auf einer Arbeit von Guillaume Tello basiert und von Lonny Pursell gemacht wurde, durch den das Programm unverzüglich auf der FireBee funktionieren sollte, sobald MiNT komplett portiert wurde.

Didier arbeitet derzeit viel am AC97. Dies hat schon zu etlichen Möglichkeiten geführt die wir Euch einmal gesondert vorstellen werden. Nur soviel sei verraten, MP3s können schon mit der CPU alleine decodiert werden, und der GSXB MIXER funktioniert als ACC bereits inklusive aller Kontrollen auf der FireBee.

Ein ganz wichtiger weiterer Punkt, der hoffentlich viele von Euch erfreuen wird sind die Anwenderprogramme. Wir sind momentan beim Testen und Anpassen von HDDriver, Calamus und Netsurf.

Bereits angepasst wurde beispielsweise Doom für GEM, das gut läuft, oder auch POV Ray.

Ein noch spannenderer Punkt könnte aber folgender sein:

Es laufen mit der letzten Implementierung der CF68klib bereits etliche reine (!) 68k Programme. Genannt sein sollen, QED (3 und 5), Wdialog, ST-Guide, STING, Packman (GEMVersion), der Atari Mouse Accelerator und Papyrus. Als Highlights hier ein paar Bilder von reinen 68k Programmen die auf der FireBee unter FireTOS ohne jegliche Anpassung laufen:


Vision


NetSurf


Atari Works


WenSuite


Thing Desktop

Zum Schluß noch zwei Neuigkeiten zur Homepage:

Wir haben mit Pavel Salač ein neues Mitglied im Team, der ab sofort für die Übersetzung der Seite auf Tschechisch verantwortlich ist. Pavel hat noch andere Fähigkeiten, die in den nächsten Monaten beim ACP Eingang finden werden.

Und die Link-Sektion unserer Homepage hat Ende Dezember ein umfassendes Update erfahren. Seht Euch dort doch einmal um. Womöglich ist auch für alte Atari-Hasen noch Neues zu entdecken.


18. 11. 2010 Da sich in letzter Zeit wieder eine Menge getan hat, hier nun einige Neuigkeiten:

Vincent hat EmuTOS dahingehend optimiert, daß Programme und Malloc() Puffer als Vielfache von 4-Bytes gesehen werden, um zu gewährleisten, daß Programme mit optimaler Geschwindigkeit laufen. Besonders auf dem ColdFire werden 32-Bit Werte wesentlich schneller abgerufen, wenn sie in 4-Byte Häppchen organisiert sind. Dies war schon unter TOS und FreeMiNT so.

Fredi arbeitet an einer Problematik, die den IDE Anschluß durch Long-Access crashen läßt.

Henk hat sich dem VDI des EmuTOS angenommen und arbeitet z.B. daran, dem VDI die Benutzung von 8/ 16/ 24/ und 32 Bit Modi beizubringen. Didier pflegte das I2C Protokoll in FireTOS ein, wodurch Monitore automatisch erkannt werden. FireTOS kann in 1900x1080 laufen!

Ein Versionskontrollsystem wurde angelegt, so daß die Entwickler auf http://www.atariforge.org/gf/project/firebee ihre Arbeit heraufladen können.

David arbeitet sich weiter ins Thema USB ein und versucht, den USB Stack kompatibel zur NETUSbee zu gestalten!

Didier und Fredi haben die USB Hardware hinsichtlich der OHCI1 & OHCI2 Interrupts debugged und brachten USB Mäuse und Tastaturen zum Laufen! Das nächste Ziel sind USB Massenspeicher.

Vincent und Fredi haben eine Bus Error Emulation implementiert, so daß es nun möglich ist, Programme zu nutzen, die diese benutzen, z.B. um die Liste der vorhandenen Hardware abzufragen. EmuTOS kann nun nette Fehlermeldungen über einen Register Dump ausgeben, wenn ein Programm den falschen Speicherbereich nutzt.

Vincent hat den Grund für den Geschwindigkeitsverlust des BaS gefunden. Der Cache Modus war nicht optimal eingestellt und nutzte write-through anstelle von copy-back. EmuTOS und BaS laufen nun endlich bei voller Geschwindigkeit!

Didier hat es geschafft, Kronos nativ laufen zu lassen. Dies schließt alle Tests bis auf die des AES ein.

Didier und Fredi prüfen Probleme mit dem Stromverbrauch des PCI Busses. Didier bewies seine Atari-Verrücktheit einmal mehr, indem er 240 Drähte von einer ungenutzen CTPCI Backplane lötete, nur um Fredi ein paar Testergebnisse zu geben. Fredi besorgte daraufhin ein paar PCI Slots, damit weiteres Löten nicht nötig ist, um das Problem weiter einzugrenzen.

Auch bei den Entwicklungsumgebungen hat sich etwas getan: AHCC läuft ohne Emulation auf EmuTOS, und Henk erwartet, daß AHCC sich selbst im ColdFire Modus neu kompilieren kann. Henk begann die ausschließliche Unterstützung von ColdFire-spezifischen Befehlen zugunsten besserer Performance einzupflegen. Wir haben nun drei Compiler, die 100 Prozent kompatible ColdFire TOS-Programme erstellen: VBCC und AHCC laufen schon auf der FireBee, während GCC als CrossCompiler auf einem anderen Rechner arbeitet.


16. 10. 2010 Einige Neuigkeiten:

Der Rest der ersten Serie befindet sich mittlerweile fertig produziert bei Medusa Computer Systems.

Nach einigen Anregungen und Reaktionen aus der Community auf Fredis Video, ist der Einschaltknopf nun folgendermaßen nutzbar: Einschalten nach 0,5 Sekunden drücken. Neustarten nach 0,5 Sekunden drücken und Ausschalten nach 2,5 Sekunden drücken.

Der USB Treiber schreitet voran: David Galvez hat die Arbeiten von Didier Mequignon den XHDI "mass storage" Treiber soweit entwickelt, daß mittlerweile sämtliche Partitions-Typen die von MiNT unterstützt werden (FAT16, FAT32, ext2) nutzbar sind.

Alan Hourihane übernimmt die PS/2 Implementation und passt Eiffel an unseren PIC an. Die ersten Vorarbeiten dazu sind abgeschlossen.

Henk Robbers hat einen neuen AHCC Compiler veröffentlicht, der native auf dem ColdFire Prozessor läuft.

Der vbcc Compiler wurde von externen Entwicklern an den ColdFire Prozessor angepasst und hat nun sowohl TOS als auch MiNT Targets für ColdFire. Demnächst wird er auch native auf der FireBee zur Verfügung stehen.

Ende der kommenden Woche wird ein Prototyp des Mini-Gehäuses in Wien in Auftrag gegeben.


26. 9. 2010 TOS in Russisch

Wir freuen uns bekanntgeben zu können, daß Дима Соболев (Dima Sobolev) seine Arbeit, EmuTOS ins Russische zu übersetzen, beendet hat. Daher wird es uns möglich die FireBee mit einem kompletten Russischen Betriebssystem auszuliefern, da TeraDesk ebenfalls in Russischer Sprache existiert. Dies ist das erste Mal, daß ein Atari-Klon in Serienproduktion mit Kyrillischem Alphabet, übersetztem Desktop sowie Betriebssystem selbst verfügbar ist. Wir hoffen die Nutzung von Atari-Umgebungen im Russland, der Ukraine, etc. interessanter zu gestalten oder gar für einige Menschen überhaupt erst möglich zu machen. Die Entwicklung begann innerhalb des ACPs, fand jedoch hauptsächlich innerhalb des EmuTOS Teams statt, daher kann die neue Sprache jedenfalls auch mit Aranym oder anderen Umgebungen genutzt werden. Dies ist eines jener Beispiele, wie das Projekt die Situation der gesamten Atari 16/32-Szenerie verbessern möchte.

Genießt die untenstehenden Fotos, die auf zwei verschiedenen Serie-1-Boards der FireBee gemacht wurden:


16. 9. 2010 Der Sommer neigt sich dem Ende zu, hier also die Neuigkeiten:

Zuerst die schlechten Nachrichten: Zusätzlich zur Produktionsverzögerung haben die ersten 24 Boards noch einen Fehler der Leiterplatte. KiCAD (jenes Open Source Programm, daß wir für das Leiterplattenlayout verwenden) hat unerwünschter Weise einen Bereich über den Vias gefüllt. Daher arbeitet auf den 24 fertigen Boards der PCI-Bus nicht korrekt. Dies wird nun händisch gefixt. Der Rest der ersten Serie wird gerade ohne dieses PCI-Problem produziert.

Zu den guten Nachrichten: Die ersten Boards gehen gerade an die Softwareentwickler raus. Durch die Produktionsverzögerungen haben wir nun unerwarteter Weise doch soetwas wie eine Entwickler-Serie ;) Softwareseitig wird momentan weiterhin am Basissystem, dem 68k-Handler, dem PIC (Echtzeituhr, PS/2, ... ), dem DSP in VHDL, dem USB-Treiber, der Anpassung von MiNT und an den nativen ColdFire-Versionen der Compiler gearbeitet.

Unser Team ist weiter gewachsen. Weit über 50 Menschen steuern jetzt ihr Wissen und ihre Zeit bei, um den Start der FireBee sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung voranzutreiben. Die neuen Mitglieder werden demnächst hier vorgestellt.

Ein neuer Bereich des ACPs der nun soweit fortgeschritten ist, daß reale Ergebnisse zu erwarten sind, ist die Custom-Case Produktion. Dies war eine oftmalige Frage zukünftiger Kunden. Und nun ist es soweit, daß wir zu Ende des Jahres ein erstes Mini-Gehäuse, exklusiv für die FireBee produziert, anbieten können.

Die letzte positive Meldung für heute: Die Lizenzfrage der Hardware ist nun kurz vor einem Abschluß. Der Schaltplan, der bereits über ein Jahr frei herunterladbar ist, wird als GPL/LGPL oder einer vergleichbaren Hardwarelizenz veröffentlicht. Das Layout des Boards als Creative Commons BY-NC-SA. Somit ist unser Computer nun tatsächlich als Open Hardware zu bezeichnen.

Zuletzt sei nun auch hier auf das kurze Video, in dem die Inbetriebnahme der FireBee erklärt wird, hingewiesen:

Das Original gibt es zum Herunterladen (Achtung: 220MB!)
oder zum direkt Ansehen


7. 9. 2010 Honorarfreie Fotos



Alle Fotos der FireBee 1 Serie von Barbara Brandstätter, 3.9.2010, "Creative Commons BY-NC-SA". Zusätzlich honorarfrei abdruckbar, Belegexemplar erwünscht.


Foto 1 in hoher Auflösung (CMYK, 3,3 MB)



Foto 2 in hoher Auflösung (CMYK, 6,3 MB)



Foto 3 in hoher Auflösung (CMYK, 5,8 MB)



Foto 4 in hoher Auflösung (CMYK, 5 MB)



Foto 5 in hoher Auflösung (CMYK, 3,9 MB)




9. 7. 2010 Produktionsverzögerung

Bei der Produktion der ersten Serie in der ersten Juni-Hälfte hatte unsere Schweizer Bestückungsfirma eine hohe Ausschussrate. Sie bekamen ein Problem mit den nahe beieinanderliegenden Leiterbahnen, und hatten eine richtige Fehlproduktion bei der Print-Herstellung. Da Fredi Aschwanden von MCS die Boards kontrollierte, konnten wir den Fehler identifizieren, bevor die Bauteile aufgelötet wurden. Daher haben wir momentan 24 korrekt arbeitende Boards, die die letzten beiden Wochen bestückt wurden und bei MCS innerhalb der nächsten Woche eintreffen werden. Diese werden zügig an Entwickler gehen, nachdem die Basissoftware zur Initialisierung der Hardware implementiert wurde. Für den Rest der Serie bekommen wir vollen Ersatz. Da sie einen richtigen Fehler bei der Produktion der Serie gemacht haben, bekommen wir die komplette Serie ohne weitere Kosten, jedoch mit einer Verzögerung von 4 bis 6 Wochen. Daher werden die ersten Boards an Kunden nicht im Juli ausgeliefert. Keines der defekten Boards wird die Fabrik verlassen, diese werden nicht repariert. Neue Prints werden von unserem Vertragspartner hergestellt.

Wir sind froh darüber eine Schweizer Firma ausgewählt zu haben, welche die normale Gewährleistung von 2 Jahren auf Hardwareproduktionsfehler bietet, und ohne jeglichen Problemen die komplette Serie wie vereinbart liefert. Die Gewährleistung von 2 Jahren gilt natürlich ebenfalls für Boards, die an Kunden geliefert wurden. Da diese Frage öfter in Foren und Mailinglisten auftaucht, möchten wir Euch hiermit versichern, dass Ihr volle Garantie auf die Hardware Eures Computers bekommt, wie in Europa üblich.

Entschuldigt bitte die Verzögerung!


30. 5. 2010 AHCC 4 und TeraDesk

Am 27. Mai hat Henk Robbers die Version 4 seines Pure-C kompatiblen AHCC Compilers veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die - unseres Wissens nach - weltweit erste Entwicklungsumgebung die Programme erzeugen kann, welche sowohl auf den ColdFire CPUs als auch auf 68020, -030 - 040 und -060 Prozessoren ausführbar sind.

Als "proof of concept" hat Henk Robbers TeraDesk neu mit AHCC kompiliert. TeraDesk läuft somit ColdFire optimiert, mit voller Geschwindigkeit, auf den FireBee Prototypen. Die selben Binaries sind auch auf 68020+ ausführbar.

Sowohl TeraDesk als auch AHCC sind als Open Source veröffentlicht.

Hier seht Ihr ein Foto vom 21. Mai 2010, mit TeraDesk für ColdFire V4e optimiert, auf einem unserer Prototypen.


17. 5. 2010 Die ersten FireBees sind in Serienproduktion!

Schon vor ein paar Wochen haben wir den Auftrag an die Schweizer Herstellerfirma geschickt, die FireBees demnächst zu produzieren. Nun hat sich der Bestücker mit positiver Erledigung der Bauteilbeschaffung zurückgemeldet. Alle Bauteile treffen bis zum 4. Juni in der Schweiz ein. Ebenso werden die 8-fach Multilayer-Platinen bis dahin gefertigt sein. Am 7. Juni wird Medusa Computer Systems die Boards und das Layout vor Ort beim Bestücker noch ein allerletztes Mal kontrollieren. Ab 8. Juni wird die erste Serie der FireBees produziert. Danach benötigen wir natürlich noch einige Wochen um die Software zu implementieren.

An Entwickler und Vorbesteller mit hohem technischen Wissensstand möchten wir so flott wie möglich ausliefern. Aber auch an reine Anwender werden wir die FireBees im 2. Halbjahr liefern. Wir möchten uns nochmals ausdrücklich bei Alljenen bedanken, die bereits ab August 2009 durch hohe Anzahlungen das ernsthafte Bedürfnis nach neuer Atari-kompatibler Hardware manifestiert haben, und die Produktion dadurch erst ermöglicht haben. Ihr habt uns gezeigt, daß Ihr bereit seid mit uns gemeinsam die Entwicklung voranzutreiben.

Die FireBee Computer der ersten Serie sind weiterhin zum Preis von 599,- Euro direkt bei uns vorbestellbar.


22. 4. 2010 Update zu den Prototypen

  • Flash-ROM funktioniert vollständig. EmuTOS und FireTOS sind grundsätzlich bootfähig.
  • BDM-Header ist getestet und funktioniert.
  • Coldfire Prozessor arbeitet richtig.
  • PCI-Bus ist getestet und funktioniert (Nec) , "Direct Edge" ist ungetestet.
  • RAM arbeitet perfekt, alle 512 MB sind aus dem TOS heraus benutzbar.
  • IDE/Compact Flash arbeiten nun, Treiber sind ok, Starten von TeraDesk von CompactFlash ok.
  • ROM Port funktioniert.
  • AC'97 funktioniert. Im Moment ist es möglich ST-Sound vom YM-2149 zum AC'97 zu schicken, ihn dort mit einer beliebigen zweiten Quelle zu mischen und ihn am "Sound Out" oder "Audio Out (onboard)" auszugeben.
  • Diskettenlaufwerk funktioniert nachdem sehr viel Arbeit hineingesteckt wurde. Momentan für HD. Wolfgag Förster und Fredi Aschwanden werden Timingprobleme innerhalb des FPGAs lösen, damit es auch für DD funktioniert.
  • Game Port ist ausgemessen und korrekt angeschlossen.
  • Akku funktioniert (inklusive der Ladeelektronik).
  • PS/2 ist ausgemessen, da jedoch noch keine Software für den PIC existiert, haben wir es noch nicht getestet.
  • Atari Tastatur funktioniert (die Entwicklung findet mit original Atari Tastatur und Maus statt).
  • Sound IN/Sound OUT ist getestet und funktioniert korrekt (siehe AC'97).
  • Highspeed Seriell ist getestet und ok.
  • 128MB Video- and Spezial-RAM sind korrekt ansprech- und nutzbar vom FPGA.
  • FPGA arbeitet korrekt: bereits implementierte Atari Chips sind: MFP, ACIA, Ajax, YM-2149, Glue, SCSI, Videl. Das Grafik-System ist mit 4 verschiedenen Paletten (alle ST-, alle TT, alle Falcon sowie die neuen ACP-Auflösungen) konfiguriert. Ein Umschalten zwischen allen 4 unterschiedlichen GLUE-Implementationen ist während dem laufenden Betrieb möglich. DSP und Blitter fehlen derzeit noch.
  • DVI-I läuft. Sowohl DVI als auch der analoge Anschluß ist getestet, beide funktionieren sehr gut.
  • Ethernet läuft ebenfalls, manche Netzwerkfunktionen sind mit FireTOS bereits möglich.
  • SD-Card funktioniert ohne den FPGA, dies bedeutet das es möglich wäre die SD-Karte für das Flashen des ROMS zu nutzen.
  • USB alle 6 Anschlüsse (4 x extern, 1 mal intern oder intern via Steckpfostenleiste) sind getestet und funktionieren gut. USB "Input Devices" und "Mass Storage" arbeiten bereits unter FireTOS.
  • Alle anderen Schnittstellen sind an den FPGA angeschlossen, daher besteht keine Notwendigkeit für ausführliche Tests. Die meisten verbleibenden Schnittstellen wurden lediglich einmal ausgemessen.
  • Stromverbrauch Die Prototypen laufen derzeit mit voller Last. Alle Bauteile bekommen die maximal mögliche Energie und erste Tests haben gezeigt, daß das Board 12 Watt verbraucht. Wir glauben daß wir, durch Ausschalten unbenutzter Bauteile und durch Optimierung der FPGA Konfiguration, noch viel am Verbrauch einsparen können. Jedoch sieht es derzeit so aus, also ob wir die von uns letztes Jahr angestrebten 3 Watt nicht erreichen werden.
  • DC/DC Wandler Die DC/DC Wandler sind nun getauscht. Nachdem es bei den Alten bereits damit begonnen hat, daß die Dokumentation falsch war, was zu einem kaputten Prototypen geführt hat, weil ein Pin der "Nicht angeschlossen" gehört hätte, als "Masse" dokumentiert war, haben die anderen Wandler ebenfalls Probleme gemacht. Daher haben wir alle DC/DC Wandler (7 verschiedene Spannungen werden benötigt) auf den Nec LM2854 getauscht. Diese händische "Operation" auf einem unserer Prototypen war erfolgreich, ohne daß das Board beschädigt wurde, und die Tests mit dem Nec verliefen großartig! Daher wird die Serie nun mit den neuen Wandlern produziert werden.
Das Board ist für die erste Serie fertig. Nun müssen noch kleine Änderungen am Layout und den Leiterbahnen gemacht werden, da einige zu nahe aneinander liegen für eine Serie (was aber keine derart delikate Angelegenehit bei den 3 Prototypen war). Die Fabrik hat bereits begonnen die benötigten Bauteile zu beschaffen. Der endgültige Auftrag zur Herstellung der ersten Serie wird demnächst abgegeben.


19. 3. 2010 Frank Naumann ist von uns gegangen

Heute erreichte uns die traurige Nachricht, daß unser Mitentwickler Frank Naumann bereits am 12. März 2010 für immer von uns gegangen ist. Frank war durch sein großartiges Engagement für FreeMiNT nahezu jedem Menschen in der Atari-Community ein Begriff. Er unterstützte das Atari Coldfire Projekt von Beginn an, und wollte bei der Software-Anpassung und Optimierung auf unseren neuen Rechner behilflich sein, wozu es nun nicht mehr kommen wird. Die Atari Community erfuhr die Vorteile von Open Source großteils durch die selbstlosen Arbeiten von Frank Naumann. Nun müssen Andere seine Arbeit fortsetzen, was ihnen dank Franks Weitsicht möglich gemacht wurde. Dennoch wird durch sein unglaubliches Wissen und seine herausragendes Verständnis für Betriebssysteme eine große Lücke in der kleinen Atari Community entstehen.

Frank ist mit einem Alter von 34 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Im Atari Bereich hat er sich selbst ein kleines Denkmal gesetzt und noch auf Jahrzehnte werden sich Menschen an ihn erinnern - nicht zuletzt da sein Name bei jedem Neustart eines Atari zu sehen sein wird. Frank wird von Vielen vermisst werden. Auch das ACP hat ein Mitglied mit herausragendem Wissen verloren.

Unser gesamtes Mitgefühl gehört jedoch seinen Verwandten und engen Freunden.

ACP 19.3.2010


1. 3. 2010 Der offizielle Name

Wir freuen uns bekanntmachen zu können, daß die Community sich für einen Namen für unseren Computer entschieden hat. "Firebee" ist von nun an der offizielle Name unserer Hardware.


23. 2. 2010 Umstieg auf eine neues Abstimmungssystem

Das Abstimmungssystem das wir bisher verwendet haben ist nicht das Allerbeste, wie etliche Menschen festgestellt haben. Daher hat das Team entschieden auf ein anderes Wahlsystem mit extra Mail-Bestätigung umzusteigen, daß es jenen unter Euch, die manche Namen so sehr mögen, daß sie sie hundert mal wählen, etwas schwieriger macht. ;)

Die Wahl des Namens für unseren neuen Computer ist nun bis 28. Februar verlängert. Bitte wählt alle neuerlich für Euren favorisierten Namen. Diesmal jedoch müßt Ihr Eure Stimmabgabe per Mail bestätigen bevor sie gezählt wird. Die E-Mailadressen werden nicht für irgendetwas außer der Mail-Verifikation genutzt. Nach der Abstimmung werden alle gelöscht, wir sammeln keine Mailadressen.

Der offizielle Name wird, nach einer Woche Zeit für die Abstimmung, nun am 1. März präsentiert. Wir möchten uns hiermit auch für die Umstände entschuldigen.


11. 2. 2010 Die Wahl - bis zum 20. Februar

Es wird ernst: Jetzt habt Ihr die Möglichkeit, jenen Namen, den Ihr dem zukünftigen Atari-kompatiblen Computer geben möchtet, zu wählen, und zwar aus den zehn folgenden Vorschlägen, die uns über die Community erreicht haben. Ihr habt genau eine Stimme, welche Ihr dem von Euch favorisierten Namen geben könnt. Zuerst stellen wir Euch alle Nominierungen vor. Unten könnt Ihr dann durch Klicken auf den richtigen Link wählen.

Alle Stimmen, die wir bis zum 20. Februar 23:59 erhalten, werden gezählt. Am 21. Februar werden wir den offiziellen Namen, unter dem der Computer dann in Produktion gehen wird, präsentieren. Hier sind Eure Möglichkeiten:

  • Avatari
    Wiedergeburt gefällig? Wird der Rechner ein göttlicher Aspekt sein, der Gestalt annimmt, oder hat uns "nur" jemand die Kraft gesendet, um den Dienst an einer bestimmte Mission erfüllen zu können? Avatari leitet sich von Avatar ab, was in der indischen Mythologie die personelle Manifestation einer Gottheit bedeutet. In diesem Fall die Reinkarnation Ataris, des Gottes der Atarianer.

  • Benu
    Oder eine Auferstehung aus der eigenen Asche? Im alten Ägypten sah man bei Sonnenuntergang einen Falken, der während der Morgenröte als Reiher neu geboren wurde. Daraus entwickelte sich Benu, die Bezeichnung eines altägyptischen Totengottes, auch die Seele des Sonnengottes Ra. Der Mythos sagt, daß alle paar hundert Jahre der Falke beim Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte verbrennt, um aus seiner eigenen Asche verjüngt wieder aufzuerstehen und zum Himmel empor zu fliegen.

  • Blue Kea 7454
    Die Attribute die es zu vermitteln gilt sind: Geschwindigkeit, Intelligenz, Flexibilität und niedriger Stromverbrauch. Kea, ein neuseeländischer Papagei, der einer der intelligentesten Vögel ist die es gibt, der definitiv der beste Werkzeugnutzer ist, und der mechanisch geschickteste. Man erzählt sich die Geschichte, daß wenn man sein Auto zerlegt braucht, es lediglich in der Nähe einer Kolonie dieser Vögel geparkt werden muß, und man eine Woche später nur die Teile aufzusammeln braucht. Obendrein wurde der Kea umfangreich gejagt, einfach aus der Tatsache heraus, daß dieser starengroße Vogel Schafe jagt und tötet. Ein intelligenter und vielseitiger Jäger!

  • Caribou
    Karibus sind kräftige Tiere aus der Familie der Hirsche. Seit rund 1000 v. Chr. werden diese ausdauernden Tiere im hohen Norden vom Menschen genutzt, jedoch leben weiterhin mehr Tiere in freier Wildbahn, als es Zuchttiere gibt. Karibus sind mit 1,4 m natürlich kleiner als Kühe oder Pferde, werden aber vielseitiger als Last-, Zug-, und Fleischtlieferanten genutzt - von machen Menschen gar ausschließlich! Das Besondere an Karibus: Sie sind die einzigen ihrer Art, die je von Menschen domestiziert werden konnten, sie werden weiterhin gezüchtet und genutzt, auch wenn das nicht Mainstream ist - und Karibus leben unter kühlsten Umständen. Ein Karibu wird typischerweise 15 - 20 Jahre alt und junge Karibus sind extrem schnell selbständig!

  • Coldari
    Coldari ist unser interner Projektname für das Board. Bereits im Dezember 2008, noch bevor ein Team bestand, hatte Fredi Aschwanden die Idee dazu - er war jedoch nicht vollends überzeugt. Die Entscheidung für einen guten Namen wurde vertagt, und wie es die Geschichte so wollte, hat sich Coldari als Name ein wenig etabliert. Einige Leute haben den Namen mittlerweile ins Herz geschlossen und manche denken gar, daß an die letzten 14 Monate angeknüpft werden sollte - immerhin tragen die Prototypen die Bezeichnung Coldari, ...

  • Colddream
    Ein Traum wird wahr, ... Für einige unter Euch garantiert. Daß es nach über zehn Jahren doch noch gelingt, einen Atari-Kompatiblen zu erschaffen, hatte sobald niemand erwartet. Eines der herausragendsten Features ist sicherlich die Kühlheit des Boards - kein einziger Kühlkörper und schon gar keine Lüfter kommen zum Einsatz. Ein ColdFire, was gibt es mehr zu sagen, ...

  • Firebee
    Ist kein Raubvogel, fliegt aber auch! Die Biene ist wohl eines der Symbole, die wir schlechthin mit unseren Ataris verbinden. Wenn sie fleißig ist und statt dem Cursor erscheint, warten wir mit den weiteren Eingaben, bis die Biene fertig ist. Unser Rechner wird uns teilweise wie eine Biene mit mächtig Feuer unterm Hintern vorkommen. Eine Firebee - kaum noch zu sehen, ...

  • FirST v4e
    Unser erster Computer wird bald gebaut. Daher könnte FirST eine gute Entscheidung sein. Ebenfalls könnte dieser Name Anwender an den berühmten ST Computer erinnern, und mehr noch einen Fire ST - wie die Biene mit viel Feuer in sich. Wir werden mit Sicherheit einen Atari-kompatiblen Computer mit ColdFire Prozessor sehen, und unsere ST-Software mit nie gekannten Geschwindigkeiten nutzen.

  • Gemhenge
    Etwas "Altes", ein wenig Mystisches (unter Umständen mit Features, die die meisten Menschen nicht kennen). Gebaut aus robusten Materialien, um die kommenden Millennien zu bleiben und allem zu widerstehen, was noch kommen könnte. Ein Gebäude für unser geliebtes GEM - ein Stonehenge für GEM - da gems Steine sind, und gem im Dänischen auch "sicher" bedeutet.

  • TOSfire
    TOS ist unser Betriebssystem. Es gibt weiterhin einige Menschen da draußen, die dieses Singletaskingsystem und die Einfachheit die es bietet, lieben. Es funktioniert einfach. Darum werden wir den Computer mit einer TOS Lizenz ausliefern, und ein Auge auf die Weiterentwicklung unseres Basis-Betriebssystems haben. Der ColdFire wird unserem TOS wieder viel Feuer zurückbringen - eine TOSfire Maschine unter Garantie!


10. 2. 2010 Namens-Voschläge

Das ACP-Team möchte sich bei allen Menschen bedanken die sich an der Namensfindung beteiligt haben. Insgesamt erreichten uns 183 Einsendungen. Davon können wir leider 173 Vorschläge nicht in die engere Auswahl mitaufnehmen.

Ab morgen gibt es an dieser Stelle eine Wahlmöglichkeit aus den 10 Besten Vorschlägen. Bei den meisten der Ideen, die wir nicht unter die 10 Besten aufgenommen haben, existieren bereits Marken- oder Produktnamen, bzw. ein Copyright auf den Namen. Bei Einigen hat uns das besonders leid getan. Als Beispiele seien hier folgende genannt: "Leningrad" ein ZX-Spectrum Clone, "Colibri" leider existiert bereits ein Colibri-Board oder "AINA - AINA is no Atari" The IEEE International Conference on Advanced Information Networking and Applications.

Zur Dokumentation sind hier nun alle Einsendungen, die nicht aufgenommen wurden, genannt:

@-R-E, Aarcti, Aarctic, AartiC, Aarctik, Aarctiq, Abroad, ACF 5400, ACM - Atari Coldfire Machine, ACP, ACP 1, ACP 010, ACP 474 ST, ACP 512, ACP-700, ACP 2010, ACP BEE-EATER 010, ACP BEE-EATER 2010, ACP BEE-FORTRESS 010, ACP BEE-FORTRESS 2010, ACP Cold ST, ACP Cougar, ACP Falcon Pro III, ACP Fire ST, ACP Hellfire, ACP Kea, ACP Koldbrann, ACP ONE, ACP ULTOS M 010, ACP ULTOS M 2010, ACP ULTOS 010, ACP ULTOS 2010, AINA- AINA is no Atari, Alinka, Ataconda, Atacondor, Antarctiqq, Antarcticc, Artic Lava, Artic Magma, Artic Vulcano, Arcticc, Arctiqq, ATARINA, Ataspic, Basilisk, bennu, Blizzard, Bluedream, Catari, CGM Coldfire GEM Machine, CGP Coldfire GEM Project, CCS - ColdfireComputerSystem, Cirata, CLDFRE, Colda, Coldac, Coldak, Coldarko, coldbird, coldboard, coldbox, Coldias, Coldiak, Coldibrik, Coldibriq, Coldic, Coldina, Coldinka, Colfir, Coldfirek, Cold Turkey, Colibri, Coldibri, COLTARI, Coltari Falcon, Comet v4e, Condor, Coolfusion, Cooltari, C/Fire, C-LDA, ACP Critter, Difference, Dream, Dreamfire, Eisvogel, Facepower, Falcon V4e, (acp) firebird, Firebird, (acp) firebox, FireGEM, FreeNet, Frenchfree, Fujiboard, Fujijama, Fujiyama, Gather, GemFire, GigaST, GoC - GEM on Coldfire, Goticc, Harrier, Hawk, (ATARI) HCS - HomeComputerSystem, i@Re, iceDream, Icefuji, Falcon - ColdFire Falcon compatible, iceGEM, Icehawk, Ice Kea 7454, IceTos, iDream, Incendia, I N C I T A R I, IrataC, iSpirit, Kestrel, Kolibric, Kolibrik, Kolibriq, Leningrad, LitleMouse, Malinka, MCS Newera V4e, Medusa Coldfire, Medusa Mintari, Medusa Phoenix CF, Merlin, MILAN CF, Mintari, NATARI, Nectaric, Nectaricc, Nektarik, Nectarin, Nektariq, NetCrasy, Newera, Newera ACP, Newera PCI, Newera V4e, Newera CF, NEXTOS, Nextos, Nixiek, Opening, phoenix, Pixelik, Poeticc, Poetiq, Ppoemm, Ppolarr, P-xyp, Pyro60+, Qotiq, Rainbow, Raptor, Sansan, Sierra, Spirit, Spirit v4e, ST(ultra), te ari, The fabulous Ice machine, The Love Machine, Ukeru, Vulcan, Volcano, Vulkan, Widel, Yleqotiq


31. 1. 2010 Neue Entwickler

Spätestens seit wir den Start der USB-Treiberentwicklung bekanntgegeben haben, meldeten sich immer mehr Entwickler beim ACP. Es ist nun an der Zeit, Euch die neuen Mitwirkenden vorzustellen. Besonders freuen wir uns natürlich über jene Entwickler, die vor einem Jahr noch nicht mitarbeiten konnten, bzw. jene Menschen, die im Atari-Bereich seit einiger Zeit inaktiv waren. Wer sich in der Atari-Szenerie bewegt, wird die allermeisten Namen bereits kennen - sie sprechen für sich!

Als direkte Mitglieder möchten wir folgende Menschen begrüßen:

  • Alexander Beuscher
  • Olivier Landemarre
  • Bernhard Pavelka
  • Odd Skancke
  • Jo Even Skarstein
  • David-Harley Strango-Saunders
Im Bereich "Advisors" dürfen wir uns über Unterstützung durch folgende Menschen freuen:

  • Thomas Baumgärtner (Soundpool)
  • Dirk Klemmt
  • Miro Kropáček
Dies soll jedoch nicht bedeuten, daß unser Projekt "komplett" wäre und jeder Bereich ausreichend abgedeckt ist. Es gibt noch sehr viel zu tun! Speziell bei Feldern, die nicht zwingend Wissen in Software- oder Hardwareentwicklung voraussetzen, könnten wir noch Unterstützung gebrauchen.


21. 1. 2010 Unser Board

Folgendes Poster bietet einen guten Gesamtüberblick über unser Board. Wer es in A3 ausdruckt, hat eine 1:1 Version der Hardware. Das Poster selber wurde, in einer älteren Version, erstmals auf der Eurocon in Wien, und später am Chaos Communication Congress (26C3) in Berlin hergezeigt.

Volle Version des Posters als PDF-Datei (2,8 MB)

Da die Frage bereits öfter aufgetaucht ist: Das Board kostet definitiv 599,- Euro und wir werden garantiert produzieren. Die Hardware wird von Medusa Computer Systems / Schweiz gebaut, die auch die übliche Gewährleistung bieten. Es kann seit Mitte 2009 jederzeit bei uns vorbestellt werden.


7. 1. 2010 Computer Taufe

Wir haben uns entschieden, die Community den Namen des Computers bestimmen zu lassen. Derzeit ist unser Arbeitstitel innerhalb des Atari Coldfire Projekts "Coldari". Einige Menschen finden diesen nicht besonders ansprechend. Daher möchten wir Euch - also jene die uns im letzten Jahr untersützt haben, das Projekt vorangetrieben haben und uns mit guten Hinweisen und Wünschen kontaktiert haben, den Namen bestimmen lassen.

Auf atari-home.de, atari-forum.com und unserer Mailingliste sollen umfangreiche Debatten und Brainstormings dazu stattfinden. Wir bitten Euch, alle ernstgemeinten Vorschläge bis 31.1.2010 an uns zu senden ( acpinfo ät atari dot org ). Die 10 besten Vorschläge wird sich das Team aussuchen (derzeit 37 Menschen) und auf tatsächliche Nutzungsmöglichkeit kontrollieren. In einer Abstimmung von Euch wird dann bis 20.2.2010 der endgültige Name bestimmt werden.

Bei Euren Vorschlägen bedenkt bitte das Markenrecht. "Atari 2010" "New Falcon" oder "Microsoftkiller" würden daher schon von Beginn an ausscheiden.

Am 21.2.2010 werden wir den Computer offiziell seinen Namen, den Ihr bestimmt habt und unter dem er dann auch tatsächlich produziert wird, verleihen. Eine Magnum Champagnerflasche an einen Prototypen zu werfen werden wir uns dennoch ersparen ;)

Bitte um zahlreiche Vorschläge, ...


24. 12. 2009 Einblick in den ColdFire

Wie der Name sagt, wird das Herz des ACP Computers ein ColdFire Mikroprozessor sein. Wir haben das Model MCF5474 ausgewählt, welches das Schnellste ist. Die ColdFire Prozessorfamilie wird von Freescale Semiconductor geplant und hergestellt, einer zu Motorola gehörenden Gesellschaft für Halbleiter. Der ColdFire Chip ist nicht nur eine CPU (wie es die 680x0 Familie war), sondern tatsächlich ein Mikrocontroller. Viele nützliche Kontroller sind in den ColdFire Chip integriert. Sie werden in unserem Computer direkt nutzbar sein, was - bedingt durch die hohe Integrationsdichte - eine Menge Platzersparnis bedeutet. Deshalb ist der ColdFire die beste Wahl, um ein modernes Atari-kompatibles Computersystem zu bauen.

- CPU 266 MHz: Der Hauptbestandteil des MCF5474 ist ein ColdFire V4e Kern. Er ist der 680x0 Familie sehr ähnlich, aber nicht voll kompatibel. Es wurden hauptsächlich einige aufwendige oder selten genutzte Befehle und Adressierungsarten entfernt. Dadurch ist die ColdFire CPU einfacher und billiger als jede 680x0 CPU, während sie wesentlich schneller ist. Durch ein zusätzliches Softwarelayer wird die ColdFire CPU kompatibel zu 680x0 Software gemacht.

- FPU: Der Gleitkommaprozessor ist der mathematische Koprozessor. Wenn er genutzt wird, beschleunigt er Programme mit intensiven Mathefunktionen. Die FPU des ColdFire ist ähnlich der 68881, aber sie hat Einschränkungen im Befehlsumfang und in den Adressierungsarten wie auch die CPU.

- MMU: Die Speicherverwaltungseinheit kann für virtuelles RAM oder zum Speicherschutz genutzt werden.

- Cache 32 KB x 2: Der ColdFire Cache ist in 32 KB Befehlscache und 32 KB Datencache aufgeteilt. Die Nutzung von Caches beschleunigt das Tempo der CPU deutlich, indem Zugriffe auf externen Speicher optimiert werden.

- SRAM 32 KB: Das statische RAM ist ein Hochgeschwindigkeitsspeicher, der in den ColdFire eingebettet ist. Er wird für DMA Transfer, aber auch für andere Zwecke genutzt werden, bei denen hohe Performance benötigt wird.

- EMAC unit: Die DSP-artige EMAC Einheit unterstützt Integer und Festkomma Abläufe. Sie kann genutzt werden, um bestimmte Prozesse sowie die Kompression von Bildern zu unterstützen.

- PCI Kontroller: Der PCI Bus ist der Standard für Erweiterungskarten in Desktop Computern geworden. Der ColdFire hat integrierte Unterstützung zur Kontrolle von PCI Geräten. Dies ermöglicht die Nutzung Hunderter von PCI Karten, die auf dem Markt erhältlich sind. Natürlich müssen entsprechende Treiber für jede PCI Karte noch entwickelt werden.

- DDR-SDRAM Kontroller: Der ColdFire kann, für exzellente Leistung, direkt mit externem DD-SDRAM arbeiten. Das ACP-Board hat 512 MB DDR-SDRAM eingebaut.

- Interrupt Kontroller: Der eingebaute Interrupt Kontroller kann mit dem MFP 68901 verglichen werden, jedoch ist er um einiges flexibler und leistungsfähiger. Er kann bis zu 63 Interrupt-Quellen mit einem spezifischen Ausnahmebedingungs-Vektor für jede Quelle nutzen.

- Taktgeber: Vier Mehrzweck Taktgeber (GPT) und zwei Slice Taktgeber (SLT) sind verfügbar. Diese sind vergleichbar mit den Taktgebern A/B/C/D des MFP 68901, jedoch besser konfigurierbar.

- Hochgeschwindigkeits RS-232 Kontroller: Der eingebaute programmierbare serielle Kontroller (PSC) kann als eine RS-232 Schnittstelle für Hochgeschwindigkeitstransfers, inklusive 115200 bit/s, konfiguriert werden.

- Ethernet 10/100 Kontroller: Ein Standard Ethernet-Kontroller ist direkt in den Prozessor eingebaut. Dies erlaubt eine unverzügliche Verbindung zu einem lokalen Netzwerk und dem Internet.

- BDM-/JTAG-Schnittstellen: Diese Schnittstellen zum Suchen und Beseitigen von Programmfehlern können mit externen Hardware-Debuggern oder externer Software zur Überwachung der CPU-Aktivität bzw. dem Flashen der EEPROMS genutzt werden.

Wie man sehen konnte, beinhaltet der ColdFire MCF5474 Chip eine unglaubliche Liste an sinnvollen Komponenten, und es existieren noch etliche Weitere. Die komplette Dokumentation ist auf der Freescale Webseite verfügbar.

MCF5475RM.pdf.


11. 12. 2009 Erstmals funktionierende GEM Applikation

Wir konnten soeben das Diskettenlaufwerk auf unserem Prototypen aktivieren. Dies bedeutet, daß es uns nun möglich ist externe ColdFire Programme laufen zu lassen. Hier ist das Erste. Es handelt sich um eine kleine GEM Test-Applikation, die eine Alert Box am Bildschirm ausgibt. Der ACP Computer wird benutzbar, dies öffnet das Tor zu einer Menge von neuen Test-Programmen.


26. 11. 2009 SDL für unseren Rechner angepasst

Mitte November hat Patrice Mandin eine neue Version von SDL veröffentlicht. Dieses Release mit der Nummer 1.2.14 beinhaltet erstmals auch ColdFire-Unterstützung um auf unseren zukünftigen Rechnern laufen zu können. Wir freuen uns ganz besonders darüber, da Patrice nicht mit dem Atari Coldfire Projekt assoziiert ist und nun die erste externe Applikation die unseren Computer unterstützen wird der wohlbekannte Simple DirectMedia Layer sein wird.

Diese Unterstützung, auch wenn es sich dabei - mangels verfügbarer Testmaschinen - um eine Experimentelle handelt, zeigt uns daß wir auf weite Akzeptanz in Programmiererkreisen zählen dürfen und daß unsere Initiative ein weiterer guter Weg für eine Verbesserung der Situation am gesamten Atari 16/32-Sektor ist. Wir hoffen, daß zahlreiche weitere Programm-Optimierungen in den nächsten Monaten folgen, und dies nicht nur aus dem Open Source-Bereich.

Weitere Informationen zu SDL auf Patrices´ Seiten.


18. 11. 2009 Status des Prototypen & erstes einfaches TOS gebootet!

Seit Oktober arbeiten wir am Prototypen. Folgendes ist getestet und funktioniert:

  • Stromversorgung und Batterieladeelektronik
  • PIC18F5420 (Power Controller)
  • MCF5474 (LED blinkt)
  • Flash
  • DDRAM (Hardwarediagnose Speichertest bestanden)
  • FPGA Programmierung (LED blinkt)
  • Video DDR-RAM (0 wait states!) getestet und läuft, sowie der Hardwarediagnosetest erfolgreich bestanden
  • TFP410 und DVI ist getestet und läuft. Die Bildqualität sieht gut aus
  • SRAM für den FPGA hat den Hardwarediagnosetest bestanden
  • PCI läuft und der USB-Chip wird erkannt
FPGA Programmierung
  • Video läuft und getestet bei 1680 x 1050 167MHz und in Ordnung. Die Bildqualität scheint gut zu sein.
  • Der nächste Schritt ist die Implementierung der "Falcon Chips" im FPGA
Gestern war es uns erstmals möglich eine einfache Version von EmuTOS, die lediglich den VIDEL für die Ausgabe benutzt, zu starten. Die Nutzungsmöglichkeit anderer Hardware (inklusive Tastatur) wurde für diese Testzwecke deaktiviert. Die Komponenten werden der Reihe nach innerhalb der nächsten Tage aktiviert, um eventuelle Bugs Schritt für Schritt einfach feststellen und gegebenenfalls beheben zu können.


27. 10. 2009 Sound Fortschritte

Seit Juli hat Didier einen AC´97 Codec, den wir auf unseren Computern verwenden werden, auf sein Evaluationsboard gelötet. Den kompletten Treiber zu schreiben besteht aus 3 Teilen. Dem XBIOS, dem MCF547X/548X Treiber und dem AC´97 Codec Treiber. Das XBIOS war verhältnismäßig einfach, da bereits MagicSound existierte (Aranym/MagiCMac), und ist daher bereits fertiggestellt. Es nutzt die Linux ControlNames für die ac97_codec.c Kompatibilität. Für den AC´97 Codec Teil werden ebenfalls gesäuberte Linux-Quellen genutzt, welche den Austausch etlicher Kommandos benötigen. Im Moment sind AC link Probleme mit dem Coldfire (Schreibzugriffe, Reset-Werte in den Registern) im Mittelpunkt der Entwicklung, und es werden Fortschritte gemacht.

Das XBIOS ist kompatibel mit der MilanBlaster/GSXB Software und erlaubt es jede Quelle auszuwählen: AUX (PSG am Coldari), CD, LINE, MIC, aber ebenfalls FM -> PC Beep und VIDEO.

Die Liste der nativen Frequenzen ist 8000 Hz, 11025 Hz, 16000 Hz, 22050 Hz, 32000 Hz, 44100 Hz und 48000 Hz.

Ebenfalls ist der Treiber für den LynxEM (PCI-Onboard Graphikchip auf den Evaluationsboards) fertiggestellt. Das Testen und Debugen des Treibers findet in den kommenden Wochen statt. Nun können die EVBs mit der Onboard Graphik genutzt werden ohne eine Radeon zu benötigen.

Ihr könnt die Fortschritte von Didier jederzeit auf seiner Seite mitverfolgen.

Auf diesem Bild seht Ihr die Ergebnisse der riesigen Arbeit, einen AC´97 händisch direkt am Board aufzulöten. Didier hat eine Miniklinke für den Sound- Ausgang auf der linke Seite zwischen dem Netzwerk und dem RS-232-Stecker hinzugefügt.


8. 10. 2009 Die Prototypen sind angekommen





Picture 1 (hohe Qualität)

Picture 2 (hohe Qualität)

Picture 3 (hohe Qualität)

Picture 4 (hohe Qualität)

Picture 5 (hohe Qualität)


5. 10. 2009 Günstige Quelle für ColdFire Evaluationboards

Unser Teammitglied Mark hat eine sehr günstige Quelle für ein ColdFire Evaluationboard organisiert. Wir haben die Möglichkeit, insgesamt 20 Stück M5485 EVBs für je 125 US$ zu kaufen. Der Original Verkaufspreis liegt bei ca. 850 US$. Dadurch wird es möglich unverzüglich (also vor Erreichen unserer Serie) mit der Anpassung und vor Allem dem Testen von Software die auf einem ColdFire läuft zu beginnen. Entwickler, besonders auch solche, die Anwendungsprogramme betreuen oder nicht Teil des ACPs sind, können und sollen an unserem Kontakt teilhaben. Wer also ein Evaluationboard um 125 Dollar beziehen will, nimmt so schnell wie möglich Kontakt mit uns auf. Auf dem EVBs läuft bereits das von Didier angepasste FireTOS sowie MiNT.

Wer möchte Eines?

Für jene Programmierer die nicht so gut mit Hardware umgehen können, bietet Mark die Möglichkeit komplette ColdFire Entwicklungsmaschinen zusammenzubauen. Diese bestehen aus einem M5485EVB welches einer der schnellsten verfügbaren ColdFires ist, Eiffel (CAN-Bus) um eine PS/2 Tastatur und Maus zu nutzen, einer Radeon Grafikkarte, CompactFlash. Ebenfalls HD-Driver, FireTOS und MiNT fertig aufgesetzt und konfiguriert. Diese fertigen EVBs, welche 500 $ kosten, kommen mit den folgenden Eigenschaften:

16MB Boot flash
64MB SDRAM (nicht erweiterbar)
2 PCI Steckplätze (1 einfach zu nutzen)
Echtzeituhr
IRDA
2 10/100Mbit Ethernet Anschlüsse
USB High speed Host + 4 USB Anschlüsse
1 USB client port
2 ISA ports (für mögliche zukünftige Verwendung)
Onboard CHIPS video controller
Serielles Nullmodem Konsolen-Kabel
Paralleles BDM-Kabel

Für genauere Spezifikationen empfehlen wir die Freescale-Seite zum Produkt und das Foto

Didier arbeitet momentan an einem Treiber für den LynxEM (Graphic PCI Chip - welcher auf den Boards verbaut ist) und erwartet daß er diesen in einigen Wochen fertiggeschrieben hat.

Bitte kontaktiert Piku direkt unter http://www.atari-source.org/ oder nutzt unsere Projekt-Mailadresse acpinfo (at) atari.org


18. 9. 2009 USB Treiberentwicklung gestartet

Wie bereits mehrfach beschrieben ist die Entwicklung des USB-Treibers einer der größten Tasks die uns als Projekt noch bevorstehen. Heute wollen wir Euch mit unseren Vorhaben und dem bisher Geschehenen bzgl. USB vertraut machen.

Seit rund drei Monaten haben wir eine neues Teammitglied - Sascha Heinisch. Sascha hat sich nach kurzer Zeit im ACP entschieden, Maintainer des umfassenden USB-Projekts für Atari zu werden. Gemeinsam mit David Galvez bildet er ein kleines Team, daß die langfristige Treiberentwicklung, unter den Augen des restlichen Teams, umsetzen wird. Das Team steht selbstverständlich weiteren Menschen offen. Besonders würden wir uns über die Beteiligung jener Leute freuen, die bisher schon USB-Programmierungen am Atari vorgenommen haben und in den letzten Wochen nicht für uns erreichbar waren!

Der lange Weg:

Derzeit macht sich das Team noch mit Low-Level-Treiberentwicklung und den OHCI- und EHCI-Spezifikationen vertraut. Der von uns genutzte Chip ist ein weiterer Teil, der umfassende Einarbeitung benötigt. Für uns stehen neben den Vorarbeiten aus der Atari-Community zwei größere Anhaltspunkte zur Verfügung:

1) Ein GPL Linux-Treiber für den NEC µPD720101: Da der NEC auf vielen PC-USB Karten genutzt wird und auch unser Chip über den PCI-Bus angeschlossen sein wird, steht dem direkten Einsatz einer x-beliebigen USB-Karte mit NEC µPD720101 unter Aranym nichts im Wege, um unverzüglich mit der Treiberentwicklung beginnen zu können.

2) Der seit 27.8. 2009 freigegebene Amiga Stack Poseidon. (Die Amiga Community hat den Stack für Aros freigekauft, und dieser steht nun unter der offenen Aros-Lizenz). Mit dem Programmierer und ehemaligen Besitzer Chris Hoodges besteht seit einiger Zeit freundlicher Kontakt.

Nicht zuletzt könnten wir womöglich auch einiges von der 8-Bit Szene lernen und sinnvolle Lösungen von http://microusb.org/ nutzen.

Das ACP ist auf eine wirklich langfristige Entwicklung vorbereitet. Um zu verdeutlichen was dies heißt: Wir erwarten USB-Input-Device und USB-Mass-Storage nicht vor Sommer 2010. Dafür kann die Entwicklung auf einem Level stattfinden daß über lange Zeit aufrechtzuerhalten ist.

Unser Chip: Entgegen unseren Ankündigungen den ISP1563 verwenden zu wollen, mussten wir kurzfristig umdisponieren, da dieser Chip nicht mehr lieferbar ist. Dennoch denken wir, daß 95% unserer zukünftigen Entwicklung für alle Atari-Projekte mit USB nutzbar sind und der gesamten Plattform zur Nutzung von USB verhelfen. Wir denken hier an: EtherNat, CTLink, NetUSBee und Suska, für die allesamt noch kein sinnvoller USB-Stack existiert. All diese Projekte sollten mit geringfügigen Anpassungen von unserer Open Source Entwicklung profitieren können.

Gemeinsam: Wer eine langfristige Rolle beim ACP übernehmen will, ist wie immer aufgerufen sich zu melden und das USB-Team zu unterstützen - auch mit kleinen Beiträgen! Zusammen gehen viele Dinge einfacher, es kommt nur darauf an, daß wir uns sinnvoll organisieren.


3. 9. 2009 Neue Bilder

Um Eurem Interesse während des Wartens auf die Ankunft der Prototypen gerecht zu werden, haben wir nochmals einige Bilder von einem ausgedruckten Papierboard mit aufgelegten Samples. Es handelt sich um die letzte Version, die auch in die Fabrik zur Produktion geschickt wurde.




Bild in hoher Qualität (2,9 MB)




Bild in hoher Qualität (1,7 MB)




Bild in hoher Qualität (2,0 MB)


27. 8. 2009 Offizieller Atari Coldfire Project Theme Song

Wir sind stolz den offiziellen "Atari Coldfire Project Theme Song" zu veröffentlichen. Produziert von Neo Bechstein im Juli 2009. Die Stimme "Atari Coldfire" ist mit STSpeech auf einem 1040er gemacht und der Song ist auf dem Falcon aufgenommen worden. Wir möchten ihm mit diesem "offiziellen Status", für seine Bemühungen unser Projekt mit einer Nummer zu unterstützen, danken. Ebenfalls möchten wir Euch allen da draußen zeigen, daß es vielfältige Möglichkeiten gibt unser Projekt vorwärts zu bringen.

Neo Bechstein - Atari Coldfire Project.mp3 (21MB)
Neo Bechstein - Atari Coldfire Project.ogg (14MB hohe Qualität)
Neo Bechstein - Atari Coldfire Project.ogg (7MB niedrige Qualität)


6. 8. 2009 Schema & Co.

Heute haben wir den Bestückungsplan und das Schema für Euch. Unten könnt Ihr unsere fünfte Revision - wie sie in die Fabrik zur Prototypen-Produktion gesendet wurde - herunterladen.

Bestückungsplan
Schema


5. 8. 2009 Prototypen bestellt

Am 4. August haben wir 3 Prototypen unseres neuen ColdFire-Computers geordert. Es handelt sich um die Revision 0.98 unseres Computers mit dem Redesign zu einem DVI-I Anschluß und einigen anderen kleineren Änderungen. Die Boards sollten in rund 6 Wochen bei Medusa Computer Systems in der Schweiz ankommen. Bitte alljene die vorbestellt haben - bereitet Euch auf die Anzahlung vor. ;) Die Bestellung der Prototypen bedeutet nämlich: Der Computer wird gebaut!


28. 7. 2009 Suska III-C verfügbar

Nicht wirklich eine ACP-Angelegenheit, jedoch eine sehr wichtige Neuigkeit ist, daß das Suska III-C Board nun verfügbar ist. Das Suska ist ein Atari-ST(e) Klon mit allen modernen Anschlüssen. Es wird von Wolfgang Förster produziert, der ebenfalls Teil des ACPs ist. Das Suska Board wurde während mehr als 5 Jahren (!) Arbeit, die hauptsächlich von Wolfgang erledigt wurde, entwickelt. Jeder einzelne Atari-Chip wurde redesigned und reverse-engineered, um in VHDL konfigurierbar zu sein und um in modernen FPGAs genutzt werden zu können. Daher haben wir nun jeden Custom-Chip als Open-Source-Konfiguration verfügbar, um zukünftige Atari-kompatible Computer produzieren zu können. Wolfgang stimmte im Jänner ebenfalls zu, ein Mitglied des ACPs zu werden und Fredi Aschwanden bei der Entwicklung der Hardware zu unterstützen. Das ACP Board - soweit es den FPGA betrifft - basiert hauptsächlich auf dem freien VHDL-Core, der für das Suska entwickelt wurde. Daher möchten wir nun auf die Tatsache hinweisen, daß das Suska fertig entwickelt ist und daß wir nun erstmals innerhalb der letzten Dekade einen neuen und verfügbaren Atari-Computer haben. Das Suska ist ein extrem kompatibler Ersatz für unsere Atari ST(e)s, welcher wahrscheinlich für jene Leute interessant ist, die die alten Originalspiele spielen oder Demos ansehen möchten. Das Suska III-C ist nun direkt bei Inventronic für 619,- Euro (inkl. MWSt.) verfügbar.

Wir möchten versichern, daß wir unsere Projekte nicht als Konkurrenz verstehen. Tatsächlich führte die umfangreiche Arbeit am Suska zu einer raschen Entwicklung für das ACP. Das Suska und das ACP Board sind für unterschiedliche Anforderungen, und wir sind "stolz" daß unsere geliebte Plattform bald einen weiteren verfügbaren Computer erhalten wird.

http://experiment-s.de/
http://shop.inventronik.de/store


20. 7. 2009 EmuTOS Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt

Vincent Rivière brachte es zustande EmuTOS auf dem M5484LITE Evaluation-Board im Text-Modus laufen zu lassen. Er deaktivierte das AES, wodurch es ins EmuCON, die frühe Konsole startete. Die Konsolen I/O-Signale sind auf den seriellen Port des ColdFire umgeleitet. Dadurch können wir mit jedem Terminal-Emulator Kommandos eintippen und die Ergebnisse sehen. Selbstverständlich ist diese EmuTOS-Version eine reine ColdFire Software und beinhaltet keine 680x0-Emulation. Derzeit startet das EmuTOS unverzüglich, die Geschwindigkeit der Anzeige ist lediglich durch den seriellen Port begrenzt.

Vincent implementierte ebenfalls eine RAM-Disc um ColdFire-Programme laufen zu lassen. Er wird die ColdFire-Unterstützung, mit Hilfe der EmuTOS Entwickler, sauber in das offizielle EmuTOS CVS Verzeichnis integrieren. Dies ist daher nach Didier Méquignons FireTOS (angepasstes TOS 4.04) das zweite Atari-Betriebssystem das auf dem ColdFire Prozessor läuft.

Im Bild (klick darauf um die volle Version zu sehen) ist ein Terminal-Emulator auf einem weiteren Computer zu sehen, der an das ColdFire-Board über ein RS-232-Kabel angeschlossen ist. Das File emutos2.srec welches das EmuTOS-ROM und die RAM-Disc-Daten enthält, wird auf das Board über eine Ethernet-Verbindung und dem TFTP-Ptotokol geladen. Anschließend kann EmuTOS starten und auf die RAM-Disc über das Laufwerk A: zugreifen. Das Betriebssystem kann derzeit nur ColdFire Programme nutzen (beispielsweise solche, die mit GCC und der ColdFire MiNTLib kompiliert wurden); später wird ein Emulations-Layer, um Standard-680x0-Programme laufen zu lassen zu können, hinzugefügt.


12. 7. 2009 Hardware Transfers

Die Entwicklungen kommen kontinuierlich voran. Derzeit ereigneten sich in unserem Team einige Hardwaretransfers.

Fredi Aschwanden hat ein Sample unseres AC'97 Codecs bekommen und dieses an Didier Méquignon geschickt. Didier hat es an sein ColdFire Evaluation Board angeschlossen und arbeitet derzeit am Softwareteil. Markus Fichtenbauer schickt eine NetUSBee an Sascha Heinisch.

Olivier Landemarre schickte sein ColdFire Evaluation Board - welches er von Mark Duckworth hat - an Vincent Rivière, wofür wir ihm sehr danken möchtem. Vincent bekam ebenfalls einen Eiffel Adapter von Alan Hourihane, somit kann er PS/2 Tastatur und eine Maus mit dem Board nutzen. Damit wurde es ihm möglich, zum besseren Verständnis der ColdFire Internas, Experimente auf der echten Hardware durchzuführen. Darüberhinaus portiert er ebenfalls EmuTOS auf den Coldfire, die meiste Arbeit ist bereits erledigt.


12. 6. 2009 Technische Hintergründe

Technische Hintergründe zum geplanten ColdFire-Computer:

acptechDE1.pdf


7. 6. 2009 MiNTLib für ColdFire fertiggestellt und ein neues Mitglied

Vincent Rivière hat die Portierung der MiNTLib auf ColdFire fertiggestellt, seine Arbeit wurde in den offiziellen MiNT-Quellcode aufgenommen. Erste Tests auf dem M5484LITE Board zeigen daß es unter TOS perfekt funktioniert. Direkt im Anschluß daran hat er eine neue Version seines Cross-Compilers GCC 4.4.0 mit vollständiger ColdFire Unterstützung inklusive MiNTLib, math- und GEMLib- Bibliotheken veröffentlicht. Dieser Compiler kann ab sofort genutzt werden um native ColdFire TOS Programme, die mit maximaler Geschwindigkeit auf unserem neuen Computer laufen werden, zu erzeugen. Der Cross-Compiler ist auf Vincents Homepage verfügbar.

Dima Sobolev aus St. Petersburg/Russland ist dem ACP beigetreten. Dima dürfte STeem- und TeraDesk-Nutzern bekannt sein, ebenfalls übersetzte er TOS 2.06 ins Russische. Daher haben wir ab sofort jemanden der für den Bereich "Übersetzungen Englisch/Russisch & TOS Lokalisierungen" zuständig ist. Dimas Arbeit wird die Atari-Szenerie von "Kaliningrad bis Vladivostok" stärken und russisch sprechenden Atarinutzern helfen unsere letzten Entwicklungen verwenden zu können. Wir haben nun also auch ein großartiges Teammitglied welches bedeutende Erfahrungen mit der Lokalisierung von TOS generell hat.


23. 5. 2009 TOS, MiNT und DVI

Didier Méquignon hat das FireTOS (sein bereits für die CT60 gepatchtes TOS 4.04) an unsere neue Hardware angepaßt. Er hat sich sehr viel Arbeit gemacht, daher erwarten wir, daß wir unser neues Board booten können, sobald die Prototypen verfügbar sind. Diese Arbeit - ebenso eine Anpassung der bereits für ColdFire getanen Arbeit - wurde durch die große Erfahrung von Didier auf dem M5484LITE Board seit 2006 möglich.

Vincent Rivière paßt momentan die MiNTLib an, um die Neukompilierung für den ColdFire Prozessor zu ermöglichen. Die Erstellung von komplett nativen ColdFire Programmen, welche mit voller Geschwindigkeit auf unserem neuen Computer laufen werden, wird dadurch machbar. Er erwartet, daß diese Arbeit demnächst beendet ist.

Außerdem entschied Fredi Aschwanden nach einer Diskussion im Atari-Home Forum, die Hardware mit einem DVI-I Anschluß anstelle des geplanten VGA zu versehen. Die meisten der vorbestellenden Personen möchten unseren Computer mit VGA und DVI ausgerüstet sehen und sind bereit, für die digitalen Videosignale mehr zu zahlen. Da jedoch eine Mehrheit VGA benötigt - was nach einer schnellen Umfrage zu sehen war - entschieden wir uns, DVI-I mit beiden Signalen und der Möglichkeit, einen Adapter von DVI auf VGA zu nutzen, zu verwenden. Die diesbezüglichen Arbeiten am Board haben bereits begonnen.


19. 5. 2009 Neue Entwicklungsumgebung und eine neue Sprache

In der letzten Woche haben wir uns neben der Hardware um eine weitere Entwicklungsumgebung gekümmert. vbcc ist ein - vor allem in Demo-Kreisen - sehr bekannter Ansi-C kompatibler Kompiler. Die Entwickler von vbcc haben zugestimmt, MiNT- und TOS-Targets ihrer Entwicklungsumgebung an den V4e anzupassen. Damit wird uns sehr bald Crosscompiling auf vielen unterschiedlichen Plattformen zur Verfügung stehen, beispielsweise AmigaOS/MorphOS, MacOS X usw. - vbcc kann für jede Plattform, auf der ein Ansi-C Kompiler zur Verfügung steht, ohne Änderungen kompiliert werden. Das vbcc-team wird die letzten beiden bekannten Fehler für ColdFire ändern und wir werden ausgiebig testen und Bugreports senden, die dann wiederum eingearbeitet werden. Ebenso wird vbcc am ColdFire selbst zur Verfügung stehen und ist somit die vierte Entwicklungsumgebung die auf unserem Computer laufen wird.

Heute konnten wir auch Dank weiterer Unterstützung unsere spanischen News eröffnen. Damit berichten wir ab sofort in fünf Sprachen über die Weiterentwicklung des Projekts. Großes Dankeschön an Victor und David.


12. 5. 2009 Neues Teammitglied für Lektorat und Übersetzung

Nach unserem gestrigen Aufruf sich am ACP zu beteiligen, kontaktierte uns Jens Riemann und bot seine Hilfe an. Jens wird ab sofort das Lektorat und die Übersetzungen zwischen Deutsch und Englisch übernehmen. Benötigt werden weiters derzeit Menschen, die Französisch und Spanisch sprechen und ebenfalls bereit sind eine längerfristige Rolle beim ACP zu spielen. Dies würde helfen die Entwickler zu entlasten und das Projekt voranzutreiben.


11. 5. 2009 Zwei der besten Atari Entwickler sind dem ACP beigetreten

Didier Méquignon ist mit uns und wird am ColdFire Board arbeiten - sobald sein "Job" an der CTPCI (von Powerphenix) beendet ist. Als erstes möchte er am AC'97 Codec des Boards arbeiten. Er wird ebenso sein herausragendes Wissen über ColdFire generell einbringen. Um sicherzugehen, die Relevanz dieser Meldung zu verstehen: Didier hat das TOS 4 angepasst damit es auf einem ColdFire Board läuft, er hat MiNT auf seinem Entwicklerboard zum Laufen gebracht, schrieb einen Treiber für die ATI-Radeon-Karte und besitzt eines der beiden einzigen funktionstüchtigen ColdFire Systeme die derzeit existieren. Und das ist noch nicht alles! Seine bisherige erledigte großartige Arbeit kann unter folgendem Link betrachtet werden: ctpci-e.htm

Lonny Pursell stimmte ebenfalls zu dem Atari Coldfire Project als offizielles Mitglied beizutreten. Wie wir bereits berichteten, ist Lonnys Ziel GFA-Basic für ColdFire vorzubereiten. Lonnys Wissen wird eine große Hilfe für das gesamte Team sein und neben enger Zusammenarbeit mit dem Compiler Team (AHCC und GCC) wird er ebenso bei kleineren Aufgaben helfen und die Entwickler beraten, wo seine Kompetenz hilfreich ist.

Weitere helfende Hände sind jederzeit willkommen, speziell Übersetzer und Entwickler!


7. 5. 2009 Vereinfachtes Schema unseres neuen Computers


5. 5. 2009 Unterstützung aller relevanten Entwicklungsumgebungen sichergestellt

GFA-BASIC

Lonny Pursell kündigte, als erste Reaktion nach unserer ersten öffentlichen Ankündigung, seine Bemühung zur Unterstützung für den neuen ColdFire Computer an. Der Maintainer von GFA-Basic skizzierte Möglichkeiten der Umarbeitung des GFA-Basic Compilers/der Bibliothek damit diese native Programme für den ColdFire erzeugen können. Sollte er erfolgreich sein würde dies es dann erlauben, existierende Programme einfach neu zu kompilieren, um diese mit optimaler Geschwindigkeit zum Laufen zu bringen. Lonney Pursell erklärte, dass er bereit ist viel Arbeit, wie er vermutet, auf sich zu nehmen, wenn diese Maschine veröffentlicht wird. Er begrüßte explizit unsere Entscheidung, den ColdFire als Prozessor für die zukünftige Entwicklung der Atari-ST-Plattform auszuwählen.

Er sagte: "... Ich würde gerne so ein Biest von einer Maschine sehen. Ihr würdet mich allerdings nicht bei den Unterstützern sehen, wenn es irgendein anderer Prozessor wäre. [...] Ich sehe den Coldfire als einen alten Freund, welcher vielleicht auf eine lange Wanderung ging, und zurückkehrt als leicht veränderter Mensch. Ein warmes bekanntes Gesicht, mit dem ich einfach reden kann." Lest seine komplette Nachricht auf der öffentlichen MinT-Mailingliste.

GCC 4.4.0

GCC 4.4.0 wurde bereits veröffentlicht. Vincent Rivière hat die MiNT Anpassungen dafür bereits erneuert, sowie die Cygwin Binaries erstellt. Er aktivierte die Compiler-Unterstützung für die ColdFire V4e Familie. Damit ist es ab sofort möglich, dass wir diesen Cross-Compiler auf Windows Systemen laufen lassen, um Initialisierungs-Code für unser ColdFire Board zu schreiben und um die Kompatibilität von anderer Software zu testen, auch wenn noch keine Hardware vorhanden ist. Da die GCC Anpassungen unabhängig vom Host sind, können die Cross-Compiler Binaries für jedes Betriebssystem, das von GCC unterstützt wird (Mac OS X Unterstützung wurde bereits von Markus Fröschle angekündigt), neu erstellt werden. Eure Hilfe ist gerne gesehen!

Vincents Anpassungen könnt Ihr hier finden: m68k-atari-mint tools Vincent hat ebenfalls bereits angefangen, die ColdFire-Unterstützung in der MiNTLib zu integrieren. Er evaluierte, dass dies mit einem sinnvollen Arbeitsaufwand möglich ist. Wenn diese Arbeit getan ist, wird es möglich sein, native ColdFire MiNT/TOS Software zu kompilieren, die unter voller Geschwindigkeit auf unserem neuen Computer läuft. GCC ist der universelle C/C++ Compiler. Kombiniert mit der derzeitigen Unterstützung innerhalb des FreeMiNT Kernels und der MiNTLib, erlaubt er es GNU/Linux Software direkt auf Atari/MiNT zu portieren. Darüber hinaus kann er zum Schreiben von Standard TOS Software (inklusive GEM) genutzt werden.

Pure-C kompatibler AHCC

Henk Robbers, der ebenfalls Teil des Atari ColdFire Projects ist, erklärte nochmals, dass AHCC an den ColdFire angepasst wird. Damit wird höchstwahrscheinlich auch ein leichtgewichtiger C-Compiler verfügbar sein. AHCC ist besonders wichtig für die Neukompilierung existierender Atari Software - und er ist GEM und Single-Tasking kompatibel. Die meiste native Atari Software wurde unter Verwendung von Pure-C geschrieben und kann mit AHCC neu kompiliert werden. Henk Robbers´ Roadmap:

1. Kompilieren von EmuTOS und es laufen lassen. Als "proof of concept".
2. Implementierung der CF Maschinen Optionen in TT-Digger.
3. Implementierung von 68020/CF kompatiblen Zielen in AHCC.
4. Neukompilierung von EmuTOS und es laufen lassen.
5. Implementierung des CF spezifischen Zieles in AHCC.
6. Die VDI_BLIT & VDI_TBLIT Funktionen von EmuTOS in C neu schreiben.
7. Hoffentlich existiert zu dieser Zeit das ACP Board bereits. ;-)
8. Neukompilierung von EmuTOS und es laufen lassen.
9. Neukompilierung von AHCC und es auf dem ACP-Board laufen lassen.
10. Glücklich sein, all dies überlebt zu haben.

Mit diesen drei wichtigen Entwicklungsumgebungen haben wir das notwendige Fundament, Software nativ für den ColdFire Rechner zu kompilieren. Diese lassen sich dann mit maximaler Geschwindigkeit auf dem ColdFire ausführen. Für die Zukunft hoffen wir dadurch auf viele Neuentwicklungen für die ganze Riege von TOS/GEM Computern.


1. 5. 2009 News auf Italienisch

Dank der großartigen Unterstützung durch die Community im Anschluß an unsere erste öffentliche Ankündigung konnten wir heute unsere News in italienischer Sprache eröffnen. Von nun an werden wir über weitere Entwicklungen des Projektes, neben Englisch, Französisch und Deutsch ebenfalls auf Italienisch berichten. Weitere Sprachen sind gerne willkommen.


30. 4. 2009 Offizielle ACP Email-Adresse

Wir haben nun eine offizielle Email-Adresse für das Projekt. Bitte verwendet ausschließlich diese für jegliche Kommunikation mit uns, inklusive Vorbestellungen.

acpinfo (at) atari (dot) org


28. 4. 2009 Atari Coldfire Project Reloaded

Seit Anfang Dezember haben wir die Möglichkeiten evaluiert, das "Atari Coldfire Project" fortzuführen bzw. neu beginnen zu können. Diese Evaluierungsphase ist nun abgeschlossen und wir möchten hiermit mitteilen, daß das Projekt grundsätzlich umsetzbar wäre und wir ab sofort als "Atari Coldfire Project" weiterarbeiten werden. Unser Ziel ist es, einen neuen Atari-Clone zu bauen, der auf einem ColdFire-Prozessor basiert und diesen der Öffentlichkeit zum günstigsten möglichen Preis verfügbar zu machen. Dies ist ein freies Projekt ohne kommerzielle Interessen jeglicher Art.

Wir wollen mit unserem Projekt eine Hardware erschaffen, die weitere Entwicklungen auch in Zukunft ermöglicht und viel Spielraum offen lässt. "Hardware-Updates" werden per VHDL-Code kostenfrei möglich sein. Als Langzeitziel ist die absolute Kompatibilität zu allen jemals gebauten Atari TOS Computern (ST, MegaST, Falcon, ...) angestrebt. Zu Beginn können wir jedenfalls die Kompatibilität des Hades zusagen.

Beteiligt sind momentan folgende Menschen:

Matthias Alles
Lyndon Amsdon
Fredi Aschwanden
Joachim Boltz
Mark Duckworth
Norman Feske
Markus Fichtenbauer
Wolfgang Förster
David Galvez
Kassian A. Goukassian
Alan Hourihane
Oliver Kotschi
Frank Naumann
Vincent Rivière
Henk Robbers
Mathias Wittau

Weitere Unterstützung und Hilfestellung bei speziellen Aufgaben kommt von:

Pascal Barlier
Arnaud Bercegeay
Jens Klietz
Peter Persson

Wir sind derzeit in Kontakt mit weiteren bekannten Persönlichkeiten, diese Liste wird demnächst größer werden.

Alle weiteren Menschen, die etwas beitragen können oder wollen, sind aufgerufen sich einzubringen! Auch in dieser Hinsicht handelt es sich um ein freies Projekt, das ohne Eure Hilfe auch nicht umsetzbar ist.

Da Fredi Aschwanden mit der Unterstützung von Wolfgang Förster direkt begonnen hat, die Hardware zu entwickeln, ist bereits ein vorläufiges Layout unseres geplanten Computers verfügbar. Es besitzt zwei Vorteile, die auch für Nicht-Atari-Enthusiasten von Interesse sein könnten, auf die wir besonders hinweisen wollen: Die extrem kompakte Größe des Boards und der sehr geringe Stromverbrauch.

Die derzeitigen Spezifikationen sind:

  • Prozessor: Coldfire MCF5474, 266MHz, 400MIPS
  • Arbeitsspeicher: DDR, 512MB Haupt- + 128MB Video- und Spezial-RAM on board, Geschwindigkeit: 1GB/s
  • Flash: 8MB on board für das Betriebssystem
  • Betriebssystem: TOS3.06 für den Anfang (wir bemühen uns ebenfalls um EmuTOS sowie TOS 4, von dem wir womöglich sogar den Quellcode bekommen).
  • Atari kompatibel Anschlüsse:
    - TT/Falcon-IDE
    - ST/TT-Floppy
    - TT-SCSI (nur schneller)
    - ACSI
    - ROM-Port: 2x2mm Anschluß
    - Drucker Anschluß, parallel
    - ST/TT-seriell
    - Midi
    - ST-Sound, YM2149 über AC'97
    - ST/TT/Falcon-Video
    - Atari-Tastatur mit Maus
  • Weitere Anschlüsse:
    - Ethernet 10/100, 1 Port
    - USB 2.0 Host (ISP1563), 4 Ports
    - Compact-Flash, 1 Port
    - SD-Card, 1 Port
    - AC'97 Stereo Codec mit DMA-Sound Output und 48kHz Sampling Input
    - Soundanschlüsse: LineIn, LineOut, Mic (Mono), DVD/CD intern
    - Video Modes rund 2MegaPixel, true color
    - PS2 Maus/Tastatur Port
  • Batteriebetrieb (sofern gewünscht)
  • PCI 33MHz Direktanschluß für passive Backplane
  • Power Controller und Echtzeituhr, PIC16F506
  • Erweiterungssockel 60Pol (DSPI 33Mbaud, seriell sync oder async rund 33MBaud, 26Bit I/O rund 133MHz, I2C-Bus)
  • Asynchroner 512kB statischer RAM für den DSP oder ähnliches
  • bereits geplante Erweiterung für die Zukunft: Falcon DSP im FPGA
  • Stromverbrauch des kompletten Boards: 3 bis 5 Watt
  • Format: Karte 90mm x 260mm x 20mm
Das Board dieses Computers wird einen PCI-Formfaktor haben. Dies bedeutet, daß es möglich ist den Rechner auf drei verschiedene gleichwertige Arten zu nutzen:

1. Als "Stand-Alone"-Rechner
2. Als PCI-Karte in einem Standard-Tower-Gehäuse mit passiver PCI-Backplane
3. Als PCI-Karte innerhalb eines PCs als Art Tochterkarte

Der endgültige Preis für das Board steht noch nicht eindeutig fest. Für die ersten 25 vorbestellten Boards haben wir den Preis auf 557,- Euro (+MWST. und Lieferkosten) festgelegt.

Um mit der Produktion der Hardware beginnen zu können, benötigen wir 25 Vorbestellungen, die durch eine Anzahlung von 200,- Euro fixiert werden. Danach können wir mit der Prototypen-Produktion beginnen und die Software-Eentwicklung starten. Dafür bekommen die ersten 25 vorbestellenden Menschen Preisnachlass, und brauchen nur mehr einen Restbetrag von 357,- Euro zahlen.

Unsere Arbeit wird soweit wie möglich unter freien Lizenzen veröffentlicht werden.

Ab sofort werden wir unter http://acp.atari.org/news_de.html regelmäßig über die weitere Entwicklung berichten.

ACP im April 2009


15. 12. 2008 Atari-Coldfire-Initiative aus der Schweiz und Österreich

Nach neuen Impulsen aus der Schweiz und Österreich werden seit Anfang Dezember 2008 etliche Entwickler persönlich kontaktiert. Das Ziel ist, herauszufinden welche Kompetenzen und wieviel Unterstützungsmöglichkeiten in der Atari-Community noch vorhanden sind. Danach kann entschieden werden ob - und wie - das Projekt weitergeführt, beziehungsweise gemeinsam neu ins Rollen gebracht werden könnte.


Atari Coldfire Project Archiv

Hier kannst Du einen Blick auf unseren ersten Versuch zwischen 2002 und 2008 werfen
ACP News Archiv: http://acp.atari.org/archive/news_de.html

hosted by Atari.org